Sonntag, 31. Mai 2009

Mein Pfingstsonntag 2009

Heute habe ich es mir mal so richtig gut gehen lassen.
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Nach dem Aufstehen habe ich es mir mit einer
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und einem














vor dem





















gemütlich gemacht und ein bisschen an meinem Blog gebastelt:















Anschließend habe ich es mir in der





















gutgehen lassen.

Nachmittags bin ich mit dem















in die Stadt gefahren und habe ein leckeres






















gegessen.

Um ganz ehrlich zu sein, war da auch noch eine

























mit drauf.

Dann bin ich zum Hiroshima-Park gefahren:














und habe mich da auf einer wunderschönen















ein bisschen gesonnt:



















Am frühen Abend war ich wieder zuhause und bin dann erstmal unter die




















gegangen.

Zum krönenden Abschluss des Tages werde ich mir gleich einen

















machen und den mit





















genießen.


Danach werde ich es mir entweder vor dem



















gemütlich machen, oder ich gehe früh ins



















und lese ein gutes
















Das war ein schöner Tag! Fast wie Urlaub.

Samstag, 30. Mai 2009

Vernunft und Leidenschaft

"Durch die Leidenschaft lebt der Mensch,
durch die Vernunft existiert er bloß."

(Sébastien Chamfort)
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Die Vernunft

... hat gesiegt. *grummel*

Ich habe es NICHT getan. Ich war NICHT im Sophienhof. Ich habe diese Traumschuhe NICHT gekauft.

Stattdessen war ich bei Lidl. Brot, Butter, Käse kaufen. Nach dem Eingang des Frischgeldes gestern zeigt mein Kontoauszug zwar eine grüne Zahl unter dem Strich, aber die ist leider gerade mal so groß wie meine monatlichen Fixkosten hoch sind. Seit meinem Urlaub rückt der Geldautomat meine Kreditkarte immer widerwilliger wieder raus. Ein Ziehen und Zerren, bis er sie endlich freigibt. Ich habe jedes Mal Angst, dass er sie dieses Mal sicher schreddern und mir in nie wieder zusammenfügbaren Puzzleteilen vor die Füße spucken wird. Und der Monat ist noch lang. Also um genau zu sein: der Monat hat quasi noch gar nicht angefangen. Da fällt mir gerade eine von Omas Weisheiten ein: "Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not." ... Was für ein Spießerspruch! Und wieso, verdammt nochmal, haben Omas meistens recht?

Ich habe mein Sparschwein aus dem Keller geholt. Und ich schäme mich. Wirklich.
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Das bedeutet für diesen Monat, also kommenden Monat:
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-.-.-.-.-.- NO SHOPPING, NO PARTY! -.-.-.-.-.-
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(Na das fängt ja toll an, mein neues Leben ...)
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Freitag, 29. Mai 2009

Frisches Geld

Heute gabs endlich frisches Geld und ich überlege bereits seit heute Mittag, wie ich das wohl am besten anlegen kann. Man soll das ja auch gar nicht so lange liegen lassen. Außerdem hat man schließlich auch eine Verantwortung. Man denke nur an die ganzen Arbeitsplätze im Einzelhandel. Und so weiter.

Die vorrangige Frage ist nun: Sophienhof oder CITTI-Park?

Im Sophienhof habe ich vor ein paar Tagen ein paar megasüße silberfarbene Peeptoes gesehen. Richtige Prinzessinenschuhe. Mit Schleifchen obendrauf. Und mit ziemlich hohen Absätzen. *schwärm*. Dass ich dazu mal rein gar nichts zum Anziehen habe, spielt eher eine untergeordnete bis gar keine Rolle. Außerdem sind C&A, H&M und Co. auch nicht weit.
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Ok, die Entscheidung ist gefallen. (Das war ja einfach!)
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Und so ungefähr sieht der Traum aus (man stelle sich an Stelle der Strasssteine eine große silberne Schleife vor und "meine" sind an der Außenseite geschlossen und nur an der Innenseite offen, also mehr wie ein Pumps statt wie eine Sandale -gibts dafür eigentlich einen speziellen Namen?- Und "meine" haben auch keine Fesselriemchen. Also eigentlich sehen sie genauso aus wie die auf dem Foto, nur eben ganz anders.)
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Sind diiiieeee nicht süüüüüß?


Montag, 25. Mai 2009

Überraschungen

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt."

(Mrs. Gump)
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Sonntag, 24. Mai 2009

Eine Urlaubswoche

... geht viel schneller vorbei als eine Arbeitswoche. Das machen die doch extra!


Das war ein schöner Urlaub. Wir sind jeden Morgen früh aufgestanden und waren den ganzen Tag unterwegs. Unsere Hauptaktivitäten waren Shoppen, Essen und Fahrrad fahren. Das Wetter war super (Dank an den oder die Zuständigen!) und überhaupt war fast alles nahezu perfekt. Ok, der Zimmerservice ließ zu wünschen übrig, aber irgendwas ist ja immer.

Partys: 1

nette Leute kennengelernt: 1

doofe Leute kennengelernt: 3 bis 12 (Erinnerung daran gelöscht.)
doofe Leute kennengelernt: 0

tägl. Kalorienzufuhr: ca. 16.435 (ohne Nachtisch)

fahrradgefahrene Kilometer: -siehe tägl. Kalorienzufuhr-

Sonnenbrände: 1

neue Schuhe: 4 Paar

neue Handtaschen: 2

neue Klamotten: 5

neue Sonnenbrillen: 1

neue Nagellacke: 2

Sonnentage: 7

Regentage: 1

tolle Tage: 8
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Am Freitag ist Janina wieder nach Hause gefahren. Wie schade! Ich freue mich schon auf unseren nächsten gemeinsamen Urlaub.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Endlich Urlaub!

Heute war mein letzter Arbeitstag und außer mir sind, glaube ich, auch sämtliche Kollegen und Vorgesetzte froh, dass der Tag nun endlich vorbei ist. Kann ich gar nicht verstehen. Ok, ich hab ein bisschen genervt vielleicht. So von 06:45 Uhr bis 15:30 Uhr. Aber länger nicht. Wirklich nicht! Und wenn jemand in ungefähr 10-minütigen Abständen seiner Freude über den bevorstehenden Urlaub lautstark Ausdruck verleiht, ist da doch nix Schlimmes dabei, oder? Gut, ich hätte vielleicht mit meinem "Hab ich übrigens schon erwähnt, dass ich ab morgen Urlaub habe?" nicht in JEDE Besprechung hineinplatzen sollen und es wäre vielleicht auch nicht unbedingt nötig gewesen, JEDEN meiner Sätze mit "..., weil ich ja ab morgen Urlaub habe." zu beenden, aber wenn es doch so ist?! Aber das beste an der ganzen Sache ist:
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Ich habe ab morgen Urlaub!
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(Und was die Kollegen noch nicht wissen ist, dass ich nach dieser einen Urlaubswoche exakt 5 Wochen arbeiten muss und dann schon wieder Urlaub habe. Und zwar 2 ganze Wochen lang. Da wird die Freude am letzten Arbeitstag gleich doppelt so groß sein! Aber es reicht, wenn sie es DANN erfahren ...)
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Mittwoch, 13. Mai 2009

Noch 300 Gramm, ...

... dann sind die ersten 10 Kilo weg! *Juchhuuuu!*

Heute war ich mal wieder beim Wiegen und freue mich, dass ich nach 18 Wochen nun bald die erste 10-Kilo-Hürde hinter mir habe. Und das trotz Pizza, Kuchen, Alkohol und Schokolade. Ich hoffe, dass es so easy weitergeht und ich bis Ende September auch die letzten 10 überflüssigen Kilos los bin.
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Montag, 11. Mai 2009

Spätpubertierend?

Ich sehe aus wie ein pubertierender Streuselkuchen!
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Vor ein paar Wochen war ich bei meinem Haus- und Hofarzt, weil ich plötzlich total viele rote Stellen und Pickel im Gesicht hatte. Außerdem brannte das ganze Gesicht als wenn ich mich stundenlang in der Sonne gebraten hätte. Hab ich aber nicht. Ich hab dann eine Cortisoncreme bekommen und nach ein paar Tagen war alles wieder gut. Kaum hab ich die Creme abgesetzt, ging es wieder los: Pickel, Rötungen, brennen. Heute war ich dann bei einer Dermatologin und die hat mir eine andere Creme verschrieben, ohne Cortison. Allerdings, meinte sie, könnte es gut und gerne 3 Wochen dauern, bis die Creme wirkt. 3 Wochen! Das geht nicht! Ich will am Wochenende auf´n Swutsch! Außerdem ist Janina ab Freitag hier und wir wollen möglichst viel unterwegs!
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Wie denn? So vielleicht?


H-I-L-F-E !

Sonntag, 10. Mai 2009

Das Paradies

"Es ist stets die Idee des Paradieses, auf die es ankommt. Und wenn eine hinreichende, ansprechende Illusion erschaffen werden kann, folgt die Wirklichkeit von selbst."
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(aus: Jenseits von Afrika)
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Samstag, 9. Mai 2009

Anita

Nach dem Baden habe ich versucht, Anita zu erreichen, aber da ist immer nur sone blöde Mailbox dran. "Sie werden gleich mit dem gewünschten Gesprächspartner verbunden. Bitte warten Sie." Bei meinem sechsten oder siebten Anruf habe ich einfach das Telefon auf Freisprechen gestellt und mir die Nägel geschnitten, gefeilt und lackiert. Als ich mit allen 20 fertig, und Anita noch immer nicht in der Leitung war, habe ich aufgelegt. Ich lass´ mich doch nicht verarschen!
(PS: Und ich weiß immernoch nicht, von welchem Ort 0900 die Vorwahl ist.) ................. (MfG von Bea von Münchhausen)

Trotzdem war heute ein schöner Tag. Dauernd muss ich ins Bad rennen und gucken wie schön sauber alles ist. Ich setze mich dann auf den Klodeckel und freu´ mich und denke mir:
"Wir sind schon ein tolles Team, der General, die WC-Ente und ich."

Hausputz

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Ich bin eine Schlampe! Und mailsüchtig.
Eine mailsüchtige Schlampe.
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Jetzt ist es raus. Während andere Frauen jeden Tag den Feudel (das Feudel? Weia, ich weiß nicht mal ob das Ding männlich oder sächlich ist ...) schwingen, fällt mir alle paar Wochen ein, dass ich auch mal wieder gucken könnte, ob mein Staubsauger noch funktioniert. Aber Hauptsache, die Frisur sitzt. ("Außen hui, innen pfui!", hat Omma immer gesagt. Omma, recht haste!) Heute ist Frühling, heute wird geputzt!
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06:51 Uhr ... Was? Schon ausgeschlafen? Och nö, noch einmal umdrehen.
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08:22 Uhr ... Scheiße, ich hab Rücken. Dann steh ich eben auf.
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08:30 Uhr ... Erstmal Rechner an, Kaffee kochen, Emails checken. Keine da. Mist.
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09:46 Uhr ... Im Internet hängen geblieben. Schnell noch einen Kaffee und dann aber los.
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10:15 Uhr ... Immer noch keine Mail da. Egal. Schreib ich halt selbst ein paar.
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10:41 Uhr ... Allen Leuten in meinem Adressbuch Emails geschrieben. Festgestellt, dass ich kaum Leute kenne.
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11:10 Uhr ... Vor lauter Frust das Bad komplett leer geräumt und die Badewanne geschrubbt. Jetzt erstmal Kaffeepause.
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11:32 Uhr ... Juchuuu! Ich hab ´ne Mail bekommen! "Megaschnäppchen bei buecher.de" ... och menno!
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11:57 Uhr ... Waschbecken geschrubbt und Armaturen auf Hochglanz poliert (huch, die sind ja gar nicht "Edelstahl matt gebürstet"!?). Und immer noch keine Mail bekommen. Ich überlege, ein paar Leute aus meinem Adressbuch zu verbannen.
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12:36 Uhr ... Klo, Fliesen und Boden glänzen um die Wette. Bevor ich alles wieder einräume noch schnell Emails checken.
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12:42 Uhr ... Habe mir selbst ein paar Mails geschickt um zu sehen, ob meine Mailbox kaputt ist.
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12:43 Uhr ... Endlich! "Sie haben Post!" Juchuuuuu! .... und dann gleich 3 Mails auf einmal! Hat das Warten doch gelohnt!
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12:44 Uhr ... Die Mails waren die, die ich mir eben selbst geschickt hatte. Ich hab sie gelöscht.
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13:12 Uhr ... Das Bad ist wieder eingeräumt. Habe mein Email-Programm neu installiert. Jetzt kann ich nicht mehr sehen, wem ich heute Vormittag eine Mail geschrieben hatte.
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13:20 Uhr ... Ich hab mir Badewasser eingelassen. Bevor ich bade, nochmal kurz Emails checken.
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13:26 Uhr ... Post! Post! Post! "Sie haben Post!". Eine Mail von Anita (wer ist Anita?). Sie schreibt, dass es ihr leid tut, dass sie bei unserem Chat (welcher Chat?) so schnell weg musste, aber sie war an dem PC von ihrem Bruder und der hat sie da verscheucht. Sie hat mir ihre Telefonnummer geschrieben (0900 ... merkwürdige Vorwahl. Süddeutschland?) und ich soll sie doch mal anrufen. Das mache ich, will doch wissen, was es mit Anita und unserem angeblichen Chat auf sich hat. Aber erstmal baden. Ich liebe frisch geputze Badezimmer!

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Und morgen ist die Küche dran.
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Freitag, 8. Mai 2009

Vorfreude(n)

Noch 7 mal schlafen ...

... dann kommt mich meine Tochter Janina ("Ich heiße JAnina und nicht DSCHAnina!") besuchen. Ich freue mich sehr und bin schon ganz aufgeregt. Das letzte Mal haben wir uns im August gesehen. Das ist schon viel zu lange her. Im Gegensatz zu ihren vorherigen Besuchen kommt sie dieses Mal allein und ich muss sie mit niemandem teilen. Das wird bestimmt schön.
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Noch 8 mal schlafen ...
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... dann geht´s zur Eurovision Song Contest Party 2009 ins Harlekin. Auch wenn mich der deutsche Beitrag, Miss Kiss Kiss Bang von Alex swings, Oscar sings, nicht vom Hocker reißt, könnte sich das nach dem einen oder anderen Getränk möglicherweise schlagartig ändern. Ich werde berichten. (Falls es nicht zu peinlich wird.)

Donnerstag, 7. Mai 2009

Nackte Tatsachen

Neulich im Internet:



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Es war weit nach Mitternacht und da ich nicht schlafen konnte, vertrieb ich mir die Zeit im Internet. Als ich so durch die Gegend surfe, plingt mein Messenger und ich erhalte eine Nachricht von einem Typen, den ich nicht kenne. Unser "Gespräch" läuft folgendermaßen:
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(er in blau, ich in rot)
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hi
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hi
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m oder w?
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w
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wie alt?
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23 (ich gebs zu, das war ein klitzekleines bisschen geflunkert ...)
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woher?
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münchen (das auch)
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hast du eine rasierte muschi?
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ja
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schick ma foto
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ok
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Ich habe dann das Foto geschickt und dann hat der der Typ sich einfach abgemeldet. Ohne sich zu verabschieden. Warum??? *grübel*
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Mittwoch, 6. Mai 2009

Die Polymyositis und die Fibromyalgie

Zwei ständige Begleiterinnen auf die ich gut verzichten könnte.


Viele oder sogar die meisten, wenn nicht gar alle meiner Verhaltensweisen, Gefühle, (Ver)Stimmungen und Gedanken sind eng mit den beiden verbunden und können von Außenstehenden oft nur schwer nachvollzogen werden. Das führt zwangsläufig irgendwann zu Missverständnissen. Sie können mich nicht verstehen (weil ihnen ganz einfach meist das Hintergrundwissen fehlt) und ich kann nicht verstehen, warum sie mich nicht verstehen. Und so enden viele Kontakte bevor sie eine Chance haben, sich zu entwickeln.
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Die Polymyositis und die Fibromyalgie begleiten mich seit etwa 1998 und bis heute fällt es mir schwer, mit eigenen Worten zu erklären, was das für mich und auch für die Menschen in meinem näheren Umfeld, konkret bedeutet. Inzwischen habe ich es aufgegeben, stundenlange Vorträge zu halten und damit um Verständnis zu werben sondern beschränke mich meist auf die Weitergabe von medizinischen Fakten. Besser kann ich es eben auch nicht erklären. Und wenn jemand ein wirkliches Interesse hat und wissen will, wie es mir damit geht, wie ich damit umgehe oder wie ich mich damit fühle, Dinge eben, die mich ganz persönlich betreffen, dann freue ich mich und dann rede ich auch gern darüber.
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Achtung, jetzt wird´s anstrengend! ;-)
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Die Polymyositis ist eine systemische entzündliche Erkrankung der Skelettmuskeln mit einer perivaskulären lymphozytären Infiltration. Sie wird den Kollagenosen zugeordnet. Die Ursache ist unbekannt. Im Falle einer Beteiligung der Haut spricht man von Dermatomyositis.
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Symptome
Muskelschwäche
Muskelkater
unspezifische Entzündungszeichen (CRP, Fieber, Blutsenkungsreaktion)
Arthralgien
evtl. Schluckstörungen u. Beteiligung innerer Organe
Labordiagnostisch findet man erhöhte Muskelenzymwerte. Der Nachweis von Autoantikörpern ist möglich.
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Prognose
Die Mortalität ist um den Faktor 4 erhöht. Häufigste Todesursache sind Herz- und Lungenerkrankungen.
Die Hälfte der Betroffenen können die Kortikoidtherapie nach 5 Jahren absetzen und erreichen eine vollständige Heilung, wobei eine Schwäche der Muskulatur zurückbleiben kann. Bei 30 % kommt die Erkrankung zum Stillstand. Etwa 20 % erleiden eine Verschlechterung trotz Therapie.
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Therapie
Die Erkrankung erfordert eine körperliche Schonung. Als Therapiemittel der Wahl werden Kortikosteroide (Prednison) eingesetzt. Darüber hinaus können Immunsuppressiva und Immunglobuline verabreicht werden.
Langfristig ist eine Krankengymnastik anzustreben.
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Für weitergehendes Interesse guckstu hier:
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Die Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung. Das Wort Fibromyalgie leitet sich in seinen drei Bestandteilen ab aus „Fibro-“ vom lateinischen fibra = Faser, griechisch „My-“ bzw. „Myo-“ von myos = Muskel und „algie“, ebenfalls aus dem Griechischen von algos = Schmerz. Die veraltete Bezeichnung lautet Generalisierte Tendomyopathie, abgekürzt GTM.
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Symptome
Es handelt sich um eine chronische Schmerzkrankheit mit Symptomen des Gelenk- bzw. Bewegungsapparates: Schmerzen in allen Körperbereichen, insbesondere bei Belastung, allgemeine Schwäche, neurologische Störungen, Konzentrationsstörung, Schlafstörung, chronische Erschöpfung (Fatigue-Syndrom), tiefgreifende Funktionsstörungen, erheblich verringerte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit können Symptome sein. Körperliche, geistige, aber auch emotionale Belastungen erfordern unnatürlich lange Erholungsphasen. Während für gewisse Fibromyalgie-Patienten vor allem die Schmerzen im Vordergrund stehen, klagen andere Patienten hauptsächlich über Müdigkeit, Verspannungen und Konzentrationsstörungen. Wissenschaftlich nachgewiesen wurden eine erhöhte Geräusch-, Licht- und Kälteempfindlichkeit
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Vegetative Beschwerden
Herzrhythmusstörungen, empfindliche Haut (überschießende Reaktionen bei Berührung von näheren Menschen), vermehrte Venenzeichen, Haarausfall, Atembeschwerden, diffuse Schmerzen im Brustbereich in Verbindung mit Atemnot, Infektanfälligkeit, leicht erhöhte Temperatur, Taubheitsgefühle, nervöse Extremitäten (restless legs), Krämpfe in der Beinmuskulatur, Händezittern, Reizblase, Reizdarm, Periodenschmerzen, Nachlassen des sexuellen Interesses, Impotenz, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Kloßgefühl im Hals, Zahnschmerzen, Schmerzen in der Kaumuskulatur, Störungen des Gehörsinns, Blindheit, Tinnitus (Ohrgeräusche), Neigungen zur vermehrten Schweißbildung, Wassereinlagerungen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Wortfindungsstörungen, Schmerzen im Wirbelsäulenbereich, wechselnde Schmerzbereiche z. B.: re. Hand, li. Fuß, nächster Tag li. Arm re. Bein. Depressionen, Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Mattigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen können am ganzen Körper auftreten.
Organ- und Gewebeschäden sind bisher nicht nachweisbar, obwohl massive Störungen in der Funktion der inneren Organe auftreten können, insbesondere zu Beginn der Erkrankung. Die Fibromyalgie kann plötzlich auftreten, nach einer grippeähnlichen Erkrankung, oder schleichend.
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Krankheitsverlauf
Der Erkrankungsbeginn ist häufig schleichend und unauffällig. Am Anfang stehen meistens unspezifische Beschwerden wie beispielsweise Abgeschlagenheit, Schlafstörungen oder Magen-Darm-Beschwerden. Später kommen Schmerzen im Bereich der Lenden- oder – etwas seltener – der Halswirbelsäule hinzu. Erst danach entwickeln sich die typischen Schmerzen in Arm und Beinen sowie weitere begleitende Symptome und Beschwerden. In der Regel verschlimmert sich die Krankheit nicht kontinuierlich. Heftige Schmerzattacken werden von schmerzfreien Intervallen abgelöst. Kälte, Nässe oder äußere Belastungen können zur Verschlimmerung führen. Bis sich das Vollbild der Erkrankung herausgebildet hat, dauert es durchschnittlich sieben bis acht Jahre. Die einzelnen Schübe und akuten Phasen folgen keinem bestimmten Muster und sind deshalb nur schwer vorherzusehen, jedoch treten sie besonders häufig nach akuten Infektionskrankheiten auf (Grippe, Lungenentzündung, Lyme-Borreliose o.ä.).
Zu einer krankheitsbedingten Zerstörung der Knochen – wie etwa bei einer rheumatoiden Arthritis – kommt es durch die Fibromyalgie selbst in der Regel nicht, jedoch kann die teilweise massive Bewegungseinschränkung zu Kapselschrumpfungen und anderen irreparablen Folgen im Gelenkapparat führen; dies ist allerdings selten.
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Diagnose
Die Diagnose einer Fibromyalgie gestaltet sich recht schwierig, da sowohl Röntgenbilder als auch Laborwerte keinen eindeutigen Aufschluss geben. Eine Diagnose kann somit letztendlich nicht immer sicher gestellt werden. Meist werden so genannte „tender points“ (18 Druckpunkte, von denen 11 auffällig reagieren sollten) zur Hilfe genommen (ACR [American College of Rheumatology]-Klassifikationskriterien 1990). Oft wird die Diagnose erst nach 8–10 Jahren gestellt, so dass es bereits zu einem Vollbild der Erkrankung gekommen ist, bevor der Patient angemessen therapiert wird.
Diagnosekriterien:
spontane Schmerzen in der Muskulatur, im Verlauf von Sehnen und Sehnenansätzen, die über mindestens drei Monate an drei verschiedenen Regionen vorhanden sind.
Druckschmerzhaftigkeit der „tender points“ – siehe oben
begleitende vegetative und funktionelle Symptome (Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen/Migräne, kalte Hände/Füße, trockener Mund, Hyperhidrosis (übermäßige Schweißproduktion), Kreislaufbeschwerden, Schwindel, gastrointestinale Beschwerden (Magen-, Darmbeschwerden), Globusgefühl, funktionelle Atembeschwerden, Missempfindungen („Kribbeln“), funktionelle kardiale Beschwerden, Dysurie und/oder Dysmenorrhoe)
Fibromyalgie-Patienten haben aufgrund der problematischen Diagnose oft Schwierigkeiten als arbeitsunfähig anerkannt zu werden, was nicht selten zu großen sozialen bzw. finanziellen Schwierigkeiten führt. Die Krankheit ist nicht tödlich, kann jedoch zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.
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Ursache
Sowohl die Ursache der Fibromyalgie als auch die Mechanismen der Krankheitsentstehung sind ungeklärt. Es besteht eine Vielfalt von Befunden, die genetische, hormonelle, neurophysiologische, psychische und weitere Faktoren betreffen. In der Zusammenschau der Befunde wird derzeit vorwiegend eine Störung schmerzverarbeitender Systeme im zentralen Nervensystem mit der Folge einer erniedrigten Schmerzschwelle diskutiert.
Hinsichtlich hormoneller und neurophysiologischer Faktoren wird beispielsweise ein Mangel des Neurotransmitters Serotonin, das in der Schmerzverarbeitung und der Regulation des Schlafes eine wichtige Rolle spielt, diskutiert. So wurden bei Patienten mit einer Fibromyalgie unter anderem im Liquor cerebrospinalis erniedrigte Spiegel an Serotonin-Stoffwechselprodukten festgestellt. Neben Serotonin wird auch die Rolle anderer Hormone und Neurotransmitter wie beispielsweise Substanz P oder das Wachstumshormon Somatotropin in der Entstehung der Fibromyalgie untersucht.
Bei Patienten mit Fibromyalgie liegen überdurchschnittlich häufig psychische Störungen wie Depressivität und Ängstlichkeit vor. Es ist ungeklärt und Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion, inwieweit diese psychischen Störungen selber Folge der chronischen Schmerzen sind oder aber die Symptome der Fibromyalgie eine zugrundeliegende psychische Störung reflektieren. In Untersuchungen konnte bei Fibromyalgie-Patienten ein häufigeres Vorkommen von körperlicher Misshandlung und sexuellem Missbrauch in der Vorgeschichte festgestellt werden.
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Betroffene
Betroffen sind ca. 0,6 bis 4 Prozent der Bevölkerung, zu 85 bis 90 Prozent Frauen. Die Erkrankung beginnt im Allgemeinen gegen Ende 20 und ist mit etwa Mitte 30 voll entwickelt, und hat einen Häufigkeitshöhepunkt im und nach dem Klimakterium. Selten sind auch Kinder und Jugendliche von ihr betroffen; bei alten Menschen könnte sie fälschlicherweise unter „Altersbeschwerden“ subsumiert werden.
Der Krankheitsverlauf zieht sich meistens über Jahrzehnte hin. Die Heftigkeit der Symptome und der daraus folgenden gesundheitlichen Einschränkungen ist individuell verschieden, in schweren Fällen aber lebensbestimmend bzw. stark einschränkend bis hin zur dauernden Bettlägerigkeit.
Typisch sind „Patientenkarrieren“, d. h. die Betroffenen haben bis zur Diagnosestellung eine Vielzahl von Ärzten besucht und viele verschiedene, teilweise überflüssige diagnostische und/oder therapeutische Maßnahmen hinter sich. Aufgrund dieser unklaren Lage haben Betroffene, insbesondere in Ländern mit ausgebautem Sozialsystem, Schwierigkeiten ihren Rechtsanspruch im Sozialrecht tatsächlich durchzusetzen.
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Behandlung
Die Fibromyalgie ist durch medizinische Maßnahmen nicht heilbar. Grundsätzlich besteht die Gefahr des Medikamentenmissbrauchs, der Sucht sowie unabsehbarer Folgeschäden durch Dauermedikation mit diversen Schmerzmitteln.
Ein Behandlungskonzept ist heute die multimodale Therapie entsprechend den Erkenntnissen der modernen Schmerzforschung. Ziel der Maßnahmen ist hierbei die Erhaltung oder Verbesserung der Funktionsfähigkeit im Alltag und damit der Lebensqualität sowie die Minderung und / oder Linderung der Beschwerden. Da es sich um ein lebenslang bestehendes Beschwerdebild handeln kann, werden insbesondere Behandlungsmaßnahmen empfohlen, die vom Betroffenen eigenständig durchgeführt werden können (Selbstmanagement), die keine oder nur geringe Nebenwirkungen haben und deren langfristige Wirksamkeit gesichert sein sollte.
Danach werden folgende mögliche Behandlungen und Maßnahmen, die nicht zuletzt aufgrund des inhomogenen Krankheitsbildes auf den jeweils Betroffenen individuell abgestimmt werden müssen, empfohlen (Stand 3/2008):
Patientenschulung, Nutzung der Möglichkeiten von Selbsthilfeorganisationen
kognitiv-verhaltenstherapeutische Schmerztherapie
eine ausreichende schmerzlindernde Therapie unter dem Einsatz von Antidepressiva
äußerst sparsamer und keinesfalls kontinuierlicher Einsatz von klassischen Schmerzmitteln. Opiatagonisten sind nur mit äußerster Vorsicht einzusetzen; hier liegen derzeit nur Wirksamkeitshinweise für Tramadol vor. Für den Einsatz nichtsteroidaler Antirheumatica (NSRA) liegen keine Hinweise auf eine Wirksamkeit bei Fibromyalgie vor.
eine systematische Belastungssteigerung durch Sporttherapie (Herz-Kreislauftraining und Funktionstraining), empfohlene Ausdauersportarten: Walking, Radfahren, Schwimmen, Aquajogging
psychologische Therapie in Form von Hypnotherapie, geleitete Imagination, therapeutischem Schreiben
Funktionstherapie / Krankengymnastik, teilweise mit sehr langsam steigenden Anforderungen, angesichts des teilweise erheblichen Schmerzpegels.
physikalische Therapie (Balneo- und Spa-Therapie)
Ganzkörperwärmetherapie (Sauna, Wannenbäder, Thermalbäder)
Lymphdrainage
Entspannungsverfahren (autogenes Training, Meditation), Taijiquan und Qigong und weitere Techniken der Stressbewältigung
Homöopathie
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Geschichte
Die Existenz der Fibromyalgie ist insbesondere hinsichtlich ihres Krankheitswertes bis heute umstritten. Allerdings gibt es durchaus zunehmend Indizien, dass es sich um eine reale Erkrankung mit organischen Ursachen handeln könnte. Obwohl schon früher zahlreiche, im Einzelnen jedoch nicht unumstrittene – z. B. hinsichtlich der Spezifität –, organische Befunde festgestellt wurden, haben erst moderne bildgebende Verfahren, welche Echtzeit-Einblicke in Bereiche des Zentralnervensystems ermöglichen, deutliche Abweichungen, z. B. in der Schmerzwahrnehmung aufgezeigt. Diese Erkenntnisse wurden verschiedentlich bestätigt. Daher ist die Existenz der Schmerzwahrnehmung in Fachkreisen mittlerweile etwas weniger umstritten, was jedoch nicht für deren Ursache gilt. Auch wenn sich daraus für die Diagnostik (auf Grund der Kosten) oder die Therapie nicht direkt verwertbare Erkenntnisse bieten, sind die Betroffenen wenigstens den ihnen oftmals entgegengebrachten Vorwürfen (z. B. Simulation, Hypochondrie, Hysterie) nicht mehr ganz im früher anzutreffenden Umfang ausgesetzt. Jedoch ist mit einer erheblichen Latenz zu rechnen, bis sich diese noch relativ neuen Erkenntnisse auch tatsächlich breit durchsetzen.
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PS: im alltäglichen Sprachgebrauch nenne ich die beiden selten bis nie bei ihren Namen. Ich nenne sie kurz "Rheuma". (Schließlich kann man es mit der Höflichkeit auch übertreiben.) Hinzu kommt, dass "Rheuma" so vertraut klingt. Schon als ich noch ein kleines Mädchen war, sagte meine Mutter ständig: "Rheuma Dein Zimmer auf!" ... (ja, ich weiß, der war schwach, aber bevor ich mir den hier von jemand anderem reinziehen muss ...)