Donnerstag, 31. Dezember 2009

Silvester 2009

Etwas geht zuende und etwas Neues beginnt. Der Silvesterabend ist der Zeitpunkt an dem ich mich von Vergangenem verabschiede. Ich möchte so wenig Sorgen, Nöte, Traurigkeit mit ins neue Jahr nehmen wie nur irgend möglich. Das geht natürlich nicht immer und mit allem, aber ich merke schon, wie es mir von Jahr zu Jahr besser gelingt, Altes loszulassen und Neues zu beginnen. Trotzdem: ein bisschen was bleibt immer und das muss auch so sein und das ist auch gut so.

Nun ist er also da, der letzte Tag des Jahres und wie jedes Jahr schaue ich kurz zurück (dieses Mal vielleicht etwas wehmütiger als in den Jahren davor), und dann nach vorn und ich bin neugierig und freue mich auf das was mich wohl erwartet. Ob dieses neue Jahr auch so bunt und aufregend werden wird wie das vergangene? In einem Kommentar vor ein paar Tagen hat jemand etwas gesagt, wie ich es besser nicht hätte ausdrücken können: dieses Jahr war ein Jahr der Orientierung für mich. Ich habe viele Erkenntnisse gesammelt und ich weiß heute viel besser was ich will, und vor allem auch was ich nicht will, als noch am Anfang dieses Jahres. Ich finde, das sind gute Startvoraussetzungen für ein gelungenes 2010.

In diesem Jahr werde ich bereits zum zweiten Mal Silvester in Kiel verbringen. Letztes Jahr war ich "nicht gut zu Fuß" und musste deshalb das Jahr vom Bett aus verabschieden. In diesem Jahr möchte ich nicht allein zuhause sein. Ich werde heute Abend das erste Mal seit zig Jahren (12? 15?) alleine ausgehen und ich hoffe sehr, dass ich mich nicht (wie schon öfter passiert) stundenlang vor der Tür des Lokales herumdrücken werde, um dann irgendwann völlig frustriert wieder nach Hause zu gehen, weil ich mich nicht reingetraut habe. Wünscht mir Mut!

Ich wünsche Euch allen einen guten Start
ins neue Jahr!

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Mein Spendenaufruf - das Ergebnis

Hier nun das Ergebnis der Umfrage zu meinem Spendenaufruf:

Beas Spendenaufruf - eine gute Idee?

2 von 21 (9 %) meinten:
"Ich finde die Idee gut und lasse mein nächstes Gehalt gleich an Bea überweisen."

0 von 21 (0 %) meinten:
"Ich finde die Idee gut, könnte auch spenden, bin aber zu knauserig."

13 von 21 (61 %) meinten:
"Ich finde die Idee gut, würde gern spenden, bin aber selbst ´ne arme Sau."

3 von 21 (14 %) meinten:
"Ich finde die Idee scheiße, spende aber trotzdem."

und

3 von 21 (14 %) meinten:
"Mir doch egal."

Ich fasse mal kurz zusammen:

2 Leute sind bereit, mir ihr nächstes Gehalt überweisen zu lassen. Grundsätzlich finde ich das natürlich super, nur dass bisher, immerhin zweieinhalb Wochen nach Umfragstart UND einen Tag vor Monatsende, noch immer niemand meine Kontonummer erfragt hat. Das macht mich ein bisschen stutzig ...

Niemand hat sich als alter Knauser geoutet. (Ist Geiz etwa nicht mehr geil?)

13 arme Säue, die aber immerhin ihren guten Willen bekundet haben. Lasst Euch umarmen, Schwestern und Brüder!

Den dreien, die bei jedem Scheiß mitmachen, fühle ich mich besonders nah und schließe sie deshalb in die Arme-Säue-Umarmung mit ein.

Und die 3, denen meine Superideen egal sind, möge der Blitz beim Scheißen treffen! waren ja immerhin ehrlich genug, das zu sagen. :-)

Und bevor jetzt das Gejaule losgeht: ja, ich weiß, dass die Umfrage eigentlich noch einen Tag laufen sollte, aber die zweihundertdrölfzehn Leute, die unbedingt heute und morgen noch abstimmen wollten, haben jetzt ganz einfach mal Pech gehabt. That´s life und ich bin der Boss! :-)
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Nachtrag:

Ey! Der Bloggermann hat einen kompletten Absatz meines Beitrages geklaut! Was soll denn das?

Hier nochmal:

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und freue mich über die große Spendenbereitschaft. Ganz besonders hat mich gefreut, dass der eine oder andere ganz in echt und ohne Flachs zum Spenden bereit war. Das hat man selten. Und am supersten von allem finde ich, dass ich doch tatsächlich eine Eintrittskarte geschenkt bekommen habe. Damit hätte ich nun wirklich nienich gerechnet. Danke dafür nochmal an dieser Stelle, ich bin immer noch ganz baff und ich freue mich sehr auf den gemeinsamen Abend mit der Spenderin und den Wise Guys! :-)

Dienstag, 29. Dezember 2009

Mein 2009 - zurückgeguckt

(Auszug aus meinem "Real-Life"-Tagebuch)

Januar
Umzug nach Kiel hat mich geschafft. K.O.
Hab mich wieder bei den WeightWatchers angemeldet. 20 Kilo müssen weg.
Erster kultureller Ausflug in Kiel. Barbara Ruscher: "Nackig! Der Kampf ums letzte Hemd." (Dort lernte ich, dass die Kieler ganz offensichtlich einen völlig anderen Humor haben als die Rheinländer.)

Februar
Manche Menschen denken, Freundschaft hätte etwas mit Quantität zu tun statt mit Qualität. Ich denke anders. Zum Glück.

März
Gewicht verringert sich stetig. Sehr gut.
Spritzen fällt mir immer schwerer. Sehr schlecht.

April
Entscheidung gefällt: ich adoptiere zwei Fellnasen!
Großen Schritt in neues Leben gewagt.

Mai
Die Göre in Kiel. Viel zu lange nicht gesehen.
Blogstart
Herzöffnung

Juni
Lange erträumt und endlich wahr geworden: Niki-de-Saint-Phalle-Ausstellung. Bin tief beeindruckt.
Gründung Weiber-WG
Erster Stress mit Hobby-Stalker. Lächerlich.

Juli
Poetry Slam zum ersten mal live erlebt. Genau mein Ding.
Schluss mit MTX ... macht mir Angst.

August
Lovelybooks. Mein virtuelles Bücherregal.
The Fifth Wheel. Marionettentheater der Extraklasse.
"Der Diener zweier Herren". Merke: Laienspielgruppen brauchen mehr Beachtung.
Erste Kieler Museumsnacht. Wenn die zweite genauso schrecklich ist, spare ich mir die dritte.
Stalking light seit Wochen. Lächerlich, nervt trotzdem.

September
Reise nach Hannover. Freude durch vorabendlichen Stalker-Stress getrübt. Die Grotte: toll!
Zum Nordic-Walking-Kurs angemeldet. Alleine wird das nix.
Das Herz ein Stück weit wieder zu gemacht. Besser ist das.
Nach langer Zeit eine liebe Freundin wiedergetroffen. Sehr gefreut.

Oktober
Andreas-Feininger-Fan geworden

November
Zwei Wochenend-Kurse in der Kunstschule gemacht. Viel zum Thema Skulpturenbau gelernt.
Erstes Mal zum Spiele-Treff in der Bazille. Gerne wieder.
Kieler Weihnachtsmarkt ist toll!

Dezember
Erstes "Mini-Blogger-Treffen". War sehr lustig.
Bei StattAuto angemeldet. Endlich wieder mobil.
Besuch beim Zahnarzt. Viel Angst, ganz umsonst.
Karte für Silvester-Party gekauft. Sehr aufregend.
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das Schönste: eine Woche Urlaub mit meiner Tochter

das Schlimmste: labile Gesundheit, Angst vor weiteren Diagnosen

das Lustigste: die Frau, die bei Aldi meinen Einkaufswagen zur Kasse schob, brav alles aufs Band legte, bezahlte und erst beim Einpacken bemerkte, dass das überhaupt nicht ihre Sachen sind

das Traurigste: dass ich meine Freundin seit zwei Jahren nicht mehr gesehen habe

das Beeindruckendste: die Niki-de-Saint-Phalle-Ausstellung in Schleswig und die Aufführung von The Fifth Wheel
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Dies war ein sehr ereignisreiches Jahr. Ich habe meine kreative Seite wiederentdeckt und gemerkt, wie sehr mir Kunst und Kultur gefehlt haben. Mir wurde viel gegeben und viel genommen, und ich glaube, dass alles seinen Sinn hat(te). Ich habe viel gelacht und viel geweint. Vieles werde ich (ver)ändern, nur eines ganz sicher nicht: mich.
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Bei Herrn Schonzeit lernte ich dann eine andere Art von Jahresrückblick kennen und finde die Form so schön, dass ich sie hierhin geklaut habe. Aber ein schlechtes Gewissen habe ich natürlich nicht, der Herr Schonzeit hats nämlich selbst geklaut*! ;-)
*(und zwar bei Frau Wortteufel)

Zugenommen oder abgenommen?

Haare länger oder kürzer?
unverändert

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
kurzsichtiger

Mehr ausgegeben oder weniger?

Der hirnrissigste Plan?
Herzeroberung trotz widriger Umstände

Die gefährlichste Unternehmung?
Herzöffnung trotz widriger Umstände

Der beste Sex?
... ist der, von dem niemand weiß, ob er stattgefunden hat oder nicht.

Die teuerste Anschaffung?
Fahrrad

Das leckerste Essen?
Rosenkohl-Hackfleisch-Auflauf

Das beeindruckendste Buch?
Wüstenblume

Der ergreifendste Film?
Slumdog Millionaire

Die beste CD?
Ina Müller: weiblich - ledig - 40

Das schönste Konzert?
Frühlingsvögel im Baum vorm Haus

Die meiste Zeit verbracht mit…?
mir

Die schönste Zeit verbracht mit…?
meiner Tochter

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Von himmelhochjauchzend bis unfassbar am Boden zerstört war alles dabei. Leider oft dicht beieinander. Aber ich habe die Konsequenzen daraus gezogen und die Leute aus meinem Leben verbannt, die dafür verantwortlich waren.
(Diesen Satz habe ich ungekürzt aus Wortteufel´s Jahresrückblick übernommen. Nur den letzten Teil habe ich leicht verändert.)

2009 zum ersten Mal getan?
zu einem (einer?) Poetry Slam gegangen

2009 nach langer Zeit wieder getan?
geplant, zu einer Silvesterparty zu gehen

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
belogen zu werden

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nicht jeder, der Dich anlächelt, ist Dein Freund.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
da zu sein

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Bleib wie Du bist."

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
-keine Ahnung-

2009 war mit 1 Wort…?
lattenwül
(1 Wort?! Das musste ich bilden aus: lustig, aufregend, traurig, teuer, emotional, nervig, wichtig, überflüssig, lehrreich)

Freitag, 25. Dezember 2009

Ich will ins Heim!

Es gibt Kinderheime und es gibt Altersheime.
Gibt es eigentlich auch Mittelalter(s)heime?

Weihnachtsbaumsammlung

Ich würde so gerne Eure Weihnachtsbäume sehen. Schickt ihr mir ein Foto?
(bea.wuest@googlemail.com)

Damals ...

... als ich Weihnachten noch so richtig doll lieb hatte, war dies einer meiner allerliebsten Weihnachtssongs:

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Der Weihnachtsmann ist ein Ferkel!

WARNUNG:
Dieser Text könnte weihnachtliche Gefühle verletzen und sollte von niemandem gelesen werden, der wirklich an den Weihnachtsmann glaubt!

Der Weihnachtsmann kommt zu Fritzchen. Er öffnet seinen Sack und holt eine Eisenbahn hervor. Fritzchen ist vor Freude außer sich: "Oh Weihnachtsmann, das ist ja die Eisenbahn, die ich mir schon immer gewünscht habe. Woher weißt du denn, dass ich die wollte?" Der Weihnachtsmann stupst Fritzchen mit dem Finger auf die Nase und sagt: "Das hab ich an deiner Nasenspitze gesehen." Er greift nochmal in seinen Sack und holt eine Autorennbahn hervor. Fritzchen: "Oh Weihnachtsmann, das ist ja die Autorennbahn, die ich mir auch schon immer gewünscht habe. Woher weißt du denn, dass ich die auch wollte?" Der Weihnachtsmann stupst Fritzchen wieder auf die Nase und sagt: "Das hab ich an Deiner Nasenspitze gesehen." Der Weihnachtsmann macht gerade seinen Sack zu als Fritzchen fragt: "Stimmt es Weihnachtsmann, dass im Himmel die Engel keine Höschen tragen?" Der Weihnachtsmann schaut Fritzchen erstaunt an und sagt: "Ja das stimmt. Woher weißt du denn das?" Fritzchen, stupst den Weihnachtsmann mit dem Finger auf die Nase und sagt: "Das hab ich an deinen Fingern gerochen."

Ich bin ein Engel!

Ja ich weiß, ich wollte mir eine kleine Blogpause gönnen, aber das hier will und muss ich Euch unbedingt erzählen.

Heute bin ich zum Engel ernannt worden und das kam so:

Nachdem ich bereits gestern sämtliche Marzipankartoffeln und Dominosteine aufgefrgessen hatte, wollte ich heute nochmal für Nachschub sorgen und bin runter in die Stadt gegangen. Als ich nach meinem Portemonnaie kramte, fand sich auch ein Umschlag, der mich zuerst traurig machte, dann aber spontan auf eine Idee brachte. In dem Umschlag war mein Weihnachtsgeschenk für jemanden, der von mir vermutlich nicht mehr beschenkt werden möchte. Aber vielleicht würde sich ja wer anderes darüber freuen? Ich beschloss: der achte Mensch, der an mir vorbei geht, soll dieses Geschenk bekommen (die Acht ist meine Lieblingszahl). "Die Acht" war eine junge Frau mit Kinderwagen, die verzweifelt auf der Suche nach einem Geschenk für ihren Mann war. "Es darf auf keinen Fall zu teuer sein, wir kommen so schon kaum klar, auch ohne Weihnachten." Als ich ihr erzählte was mein Plan ist, guckte sie mich mit großen Augen an. (Wahrscheinlich hat sie mich für total übergeschnappt gehalten.) Und dann habe ich ihr den Umschlag gegeben, sie hat reingeguckt, nochmal gefragt, ob das mein ernst sei und dann spontan beschlossen: "Sie sind ja ein Engel!"

Ich bin ein Engel. Wie schön!

Das schönste an dieser ganzen Akion war für mich, zu spüren, wie glücklich es macht, jemand anderen glücklich zu machen.

Und ich bin die einzige die weiß, dass diese Frau am 11. Februar mit ihrem Mann nach Hamburg fährt, um sich Eckart von Hirschhausen live anzusehen. Ich glaube, ich finde Weihnachten gar nicht so übel.

PS: Dies schrieb ich hier nicht zur Selbstbeweihräucherung sondern um zu sagen, dass Schenken so viel glücklicher macht, als beschenkt zu werden. Mich jedenfalls. Und natürlich bin ich ganz nebenbei der uneigennützigste Mensch von allen. Aber das wusstest ihr ja schon vorher, nicht wahr?

So, und nun frohe Weihnachten Euch allen!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachtsgrüße


Ich wünsche allen meinen Bloglesern

ein friedliches Weihnachtsfest

und alles Gute im neuen Jahr.

Mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen!


Ich gönne mir jetzt eine kleine Pause und hoffe, dass wir uns alle im neuen Jahr so gesund und munter wie möglich wiederlesen. Spätestens ;-)

Bea ermittelt ... weiter

Gestern Vormittag war ich zum wiederholten Male am Ort des Geschehens und das erste was mir auffiel:

die Spülbürste ist weg!

Und dann noch der Hinweis von dosenöffner, dass die gleichen Spuren von daumenlosen Handabdrücken bei ihm zu finden sind.
Die ganze Sache wird immer verworrener. *verwirrtguck*

Trotz der vielen Tipps und Ideen sind manche Fälle so kompliziert, dass sie von einem Ermittler (und einigen unerfahrenen Hobbykriminalisten) allein eben einfach nicht zu lösen sind. Ich bin an meine Grenzen gestoßen, musste Herrn rundumkiel schweren Herzens recht geben und habe eingesehen: dies ist eindeutig


Und weil der Herr Matula diese Woche keine Zeit hat, habe ich mir Hilfe aus den eigenen Reihen geholt:





Hier verschafft sich die Kollegin gerade einen ersten Überblick.

(Ich bitte um Verständnis, dass meine Unterstützung unerkannt bleiben möchte. Die hat sich beim SEK, beim NYPD, bei Miami Vice und bei Schlecker beworben und wenn die jetzt wer erkennt, ist Essig mit Karriere.)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Noch 24 Stunden

Ratet mal, wer dann Urlaub hat?!

Und ratet mal, wer in diesem Jahr nicht mehr zum Einkaufen muss?!

Und ratet mal, wer jetzt so lange Arme hat, dass er sich ab sofort im Stehen die Fußnägel lackieren kann?!

Und ratet mal, wer die nächsten Informationen in Sachen Tätersuche erst morgen postet?!

Lohooos! Raaahten!

Montag, 21. Dezember 2009

Ausgelutscht

Ich fühle mich leer. Ausgelaugt und ausgelutscht. Müde und ohne jegliche Energie. Noch 41 Stunden, dann habe ich endlich endlich Urlaub. 11 freie Tage. Ich werde ununterbrochen schlafen!

Bea ermittelt ... Spuren

Bisher gibt es zwei Spuren im Fall "Balkonblumenkästen", die uns möglicherweise direkt zum Täter führen könnten:

(zum Vergrößern Bild anklicken)

Aufgrund der Spurenlage stellen sich nun zwei Fragen:

  1. Was hat ein Daumenamputierter auf meinem Balkon zu suchen?
  2. Wieso hat der seine Flaschenspülbürste zurückgelassen?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Alternative zum Weihnachtsgedicht

Nicht jeder mag ein Gedicht unter dem Weihnachtbaum vortragen. Das kann ich gut verstehen. Wie wäre es denn mal mit einem schönen Weihnachtslied? Ein Lied, das ich besonders gern mag, weil es leicht zu lernen ist und auf jeden Fall immer gut ankommt, ist dieses:

(WARNUNG: wer jetzt den Play-Button drückt, wird das Original nie wieder unbedarft anhören können!)



Samstag, 19. Dezember 2009

Bea ermittelt

Ich bin Blond. Bea Blond. Und ich habe eine Mission.

Bei mir wurde eingebrochen. Der oder die Täter haben auf meinem Balkon vandaliert und konnten sowohl ungehört als auch ungesehen entkommen.
Nun muss ich herausfinden, wer die leeren Blumenkästen samt Halterungen auf den Boden geschmissen und dann dort liegengelassen hat.
Hier das Corpus Delicti:


(Tatortfoto vom 17.12.2009, 10:21 Uhr)
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Nachdem ich zwei Tage lang mit den Ermittlungen beschäftigt war, aber nicht so recht vorankam, suchte ich heute Morgen noch einmal den Tatort auf, denn manchmal erschließen sich Dinge erst auf den zweiten Blick. Voller Entsetzen stellte ich fest:
der Täter war an den Ort des Verbrechens zurückgekehrt!
Auf dem wichtigsten Beweisstück wurde eine Lage Frischschnee angebracht. Aber warum? Die Vermutung liegt nahe, dass damit möglicherweise Spuren verwischt werden sollten, die ich bis dato möglicherweise übersehen hatte. (Obwohl es das erste Mal wäre, dass MIR sowas passiert!)
Natürlich machte ich sofort Fotos zur Beweissicherung und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich der Täter zu diesem Zeitpunkt noch irgendwo ganz in der Nähe befand ...
(Tatortfoto vom 19.12.2009, 08:41 Uhr)
Noch tappe ich im Dunkeln, aber ich werde den Fall lösen. Und wenn es das letzte ist was ich tue!
(Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, sind ausdrücklich erbeten!)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

An den Weihnachtsmann

Falls jemand von Euch in die Verlegenheit kommen sollte, dem Weihnachtsmann ein Gedicht vortragen zu müssen, ihr aber keins kennt oder keines so richtig passend findet, die hier passen immer:

Weihnachtsgedicht für Sie:

Müde bin ich, geh zur Ruh,
mache meine Augen zu.
Doch Weihnachtsmann , bevor ich schlaf,
bitte ich Dich noch um was:

Schick mir mal ´nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.
Der mir Komplimente macht,
nicht über meinen Hintern lacht.

Mich stets nur auf Händen trägt
und sich "uns´ren Tag" einprägt.
Sex nur will, wenn ich grad mag
und mich dann liebt den ganzen Tag.

Soll die Füße mir massieren
und mich schick zum Essen führen.
Soll mir treu und zärtlich sein,
mein bester Freund noch obendrein.


Weihnachtsgedicht für Ihn:

Lieber Weihnachtsmann ,
schick mir bitte eine stumme Nymphomanin,
die einen Fleisch- und Getränkehandel
besitzt und eine Jahreskarte fürs Stadion.
Ist mir scheißegal, dass sich das nicht reimt.


(Quelle: gedichtet von dem Schwager der Nichte einer Freundin meiner Kollegin)

Montag, 14. Dezember 2009

Zwei rechts, zwei links,

... zwei fallen lassen?

In letzter Zeit lese ich immer mal wieder in verschiedenen Blogs vom Stricken. Von Erfolgen und von Misserfolgen. Vom Aufgeben und Neubeginnen. Irgendwann ist es vollbracht und selbst wenn das fertige Teil dann nicht den üblichen Schönheitsidealen entspricht, präsentiert man es doch voller Stolz. Immerhin ist es selbst gemacht.

Ich stricke auch. Ich stricke an meinem Leben und es will grad nicht so recht gelingen. Schwer genug, die vielen Maschen aufzunehmen, sie nicht zu verlieren ist manchmal fast unmöglich. Und ich frage mich, was das wohl für ein Gebilde werden soll, wenn es denn irgendwann mal fertig ist? Vom Stolzsein bin ich weit entfernt.
Zwei rechts, zwei links, zwei fallen lassen. Vielleicht sollte ich es mal mit einem anderen Muster probieren?

Zwei rechts, zwei links, zwei fallen lassen - ist das eigentlich das Gleiche wie eins vor und zwei zurück? Im Moment scheint es so zu sein und ich muss schon wieder ganz von vorn anfangen. Dabei bin ich so verdammt müde.

Hat jemand hier ein Strickmuster für mich?

Sonntag, 13. Dezember 2009

Nur für Dich / Relativ

(Damit jeder weiß, worum es hier geht.)



In eigener Sache

Bereits seit einiger Zeit denke ich darüber nach, wie ich das Geld für eine Eintrittskarte für die "Wise Guys Spezialnacht 2010" am 20. Februar in der Sparkassen-Arena zusammen bekommen soll. Und letzte Nacht hatte ich DIE Idee:

wenn jeder meiner "regelmäßigen Leser" zwei Euro spenden würde, könnte ich mir nicht nur eine Konzertkarte sondern zur Feier des Tages, also zur Feier der (Spezial)Nacht, auch noch eine Currywurst-Pommes-Schranke kaufen.

Was meint ihr, ist die Idee gut oder ist die Idee gut?

Samstag, 12. Dezember 2009

Die (guten) Vorsätze

Nach dem Tag der guten Vorsätze, hier nun das Ergebnis:

Ich möchte

- endlich die letzten 2 Kilo bis zum Ziel loswerden

- mich wieder von anderen Sachen als Kaffee und Schokolade ernähren

- mein wöchentliches Lauftraining wieder aufnehmen (und auf 2 mal erhöhen)

- meine kreativen Anwandlungen auch praktisch in die Tat umsetzen

- Vergangenes hinter mir lassen (können) - ob man das lernen kann?

- eine gute Hausfrau werden

- weniger Zeit im Internet und mehr Zeit im realen Leben verbringen

- meine Lebensfreude wiederfinden

Freitag, 11. Dezember 2009

Weiße Weihnacht

Dies ist mein Gastbeitrag, den ich gestern bei Latita veröffentlichen durfte und den ich meinen eigenen Bloglesern natürlich nicht vorenthalten möchte:

Hallo,
ich freue mich sehr, dass ich heute hier in Latitas Blog einen Gastbeitrag posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich denn schreiben könnte. Bei meinen Recherchen zum Thema Weihnachten bin ich auf folgenden Artikel aufmerksam geworden und habe mich dazu entschlossen, statt eines "eigenen" Beitrages, diesen Artikel hier zu posten. Ich finde, dieses Thema hat jede Menge mehr Aufmerksamkeit verdient, als ich mit einem "eigenen Beitrag" je verdienen könnte und ich wünsche mir, dass dieser Artikel an niemandem, der hier liest, spurlos vorbei geht.
 
Stille Nacht, gewalttätige Nacht

Heiligabend und die Festtage sind Anlass für Familien-Streitigkeiten, die bisweilen mit offener Aggression enden. Alkohol ist dabei nicht selten im Spiel. Deshalb kommt eine nüchterne «weiße Weihnacht» in Mode.

Horst Cerni wird den Heiligen Abend des Jahres 1974 nie vergessen. Der damals junge Polizeikommissar wurde Zeuge eines besonders grausigen Familiendramas im hessischen Korbach: Nachdem ein Familienvater, der in Trennung von seiner Frau lebte, seine sechsjährige Tochter mit Schlaftabletten betäubt hatte, schnitt er ihr die Pulsadern auf. Als Cerni eintraf, war das Mädchen bereits tot. Ein schlimmer Ritualmord sei das gewesen, sagt der pensionierte Kriminaloberrat heute.

Mord und Totschlag zum Fest der Liebe. 2007 stritten sich am zweiten Weihnachtstag im Frankfurter Stadtteil Riederwald ein 54-Jähriger und seine 22-Jährige Tochter. Nachdem der Vater mehrmals auf die junge Frau eingestochen hatte, übergoss er sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und versuchte, sie anzuzünden. In München brachte ein Mann seinen Sohn und danach sich selbst um, während die Polizei im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann an Weihnachten im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Mal wegen brutaler häuslicher Gewalt gerufen wurde. Einige der männlichen Schläger sagten, sie hätten sich durch ihre Frauen provoziert gefühlt.

«Das kann auch nerven»
«Die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass Weihnachten zu Hause eine besondere Situation ist», sagt Cerni. Die Familie verbringe dann einen längeren Zeitraum zusammen auf engerem Raum. «Völlig klar, dass das auch nerven kann. Das ist der gleiche Effekt wie im Urlaub oder bei Leuten, die in Rente gehen», ist er überzeugt. Seit der Polizeibeamte pensioniert ist, arbeitet er ehrenamtlich für die Opferhilfeorganisation «Weißer Ring». Exakte Zahlen oder eine Statistik zu häuslicher Gewalt an Weihnachten liege dem «Weißen Ring» allerdings nicht vor.
Auch das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main führt keine Statistik. Aus der Erfahrung heraus sei allen Polizeibeamten aber bewusst, dass es in dieser Zeit vermehrt zu «partnerschaftlichen Auseinandersetzungen» komme. Das verstärke sich besonders, wenn kräftig Alkohol getrunken werde. Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen hatte seine eigene Mutter mit einem Küchenmesser und 3,4 Promille im Blut bedroht.

Mit persönlichem Scheitern umgehen
«Alkohol ist ein typisches Verdrängungsinstrument an Weihnachten», erklärt Götz Mundle von den Oberbergkliniken. An Weihnachten werde vielen Menschen bewusst, was im zu Ende gehenden Jahr alles nicht geklappt hat und wo Enttäuschungen seien. «Die Ursache einer Krise liegt also nicht an dem Fest Weihnachten, sondern in der Frage, ob es gelingt, eine gewisse Balance im Alltag hinzukriegen.» Dazu gehöre auch, mit dem persönlichen Scheitern umzugehen, sagt der Psychotherapeut.
Am meisten litten unter dem Alkoholkonsum in der Familie die Kinder, ist Frank Lindemann von der Kampagne «Weiße Weihnacht» überzeugt. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche wüchsen hierzulande mit alkoholkranken Eltern auf. «Dieses Thema wird viel zu sehr verharmlost. Für mich gehört Alkohol ins Betäubungsmittelgesetz», sagt Lindemann. Dazu gehöre auch, die Werbung für alkoholische Getränke umgehend zu verbieten. «Wir müssen den Alkoholkonsum in Deutschland dringend senken», fordert er.

Symbolischer Vertrag über Abstinenz
Dazu kann man auf der Webseite von «Weiße Weihnacht» einen symbolischen Vertrag schließen, in dem man sich verpflichtet, über die Weihnachtstage keinen Alkohol zu trinken.
Auch die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) unterstützt die Kampagne und hat bereits einen «Weiße-Weihnacht-Vertrag» unterschrieben. Natürlich ließen sich alkoholabhängige Eltern durch so eine Aktion nicht vom Trinken abhalten. «Es geht darum, Vorbild für seine Kinder zu sein», sagt Lindemann.
Bätzing fordert Eltern auf, ihrem Beispiel zu folgen. Bätzing sagte, die Erwachsenen sollten sich ihre Vorbildfunktion öfter bewusst machen. «Das gilt besonders für die Weihnachtsfeiertage, wo die Familie zusammen ist.» Der Kampagne «Weiße Weihnacht», die Bätzing unterstützt, gehe es um ein stärkeres Bewusstsein für einen maßvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol, sagte die Drogenbeauftragte. Niemandem solle das Glas Wein oder Bier verleidet werden. Doch müsse sich jeder gelegentlich fragen, ob er auf Alkohol auch verzichten könne.

Drei Tage lang keinen Tropfen
Die Kampagne «Weiße Weihnacht» kommt aus Schweden. Über 11.000 Schweden unterzeichneten erstmals 2007 eine Selbstverpflichtung, während der drei Weihnachtsfeiertage keinen Alkohol zu trinken, darunter auch die schwedische Gesundheitsministerin Maria Larsson.
In diesem Jahr beteiligen sich auch Norwegen, die Schweiz und Deutschland. In Deutschland ruft der Bund für drogenfreie Erziehung zum Alkoholverzicht auf. Die Aktion wird von weiteren Organisationen unterstützt. Ziel ist besonders der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Alkoholkonsum der Erwachsenen, auch dem ihrer eigenen Eltern.

(Martin Meuthen, epd, 18. Dezember 2008)
Quelle: http://www.netzeitung.de/











Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

Herzliche Grüße aus Kiel,
von Bea

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Weiße Weihnacht


Heute ist mein Blog-Julklapp-Tag und meinen heutigen Beitrag findet ihr in Latitas Blog ---> klick!

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ein Stück Freiheit










Als ich im Februar dieses Jahres mein Auto abgeben musste, weil Reparaturen anstanden, die nicht mehr in mein Budget passten, verlor ich einen großen Teil von etwas, das mir immer schon sehr wichtig war:

Freiheit

Um wenigstens ein bisschen mobil zu sein, kaufte ich mir ein Fahrrad, lernte zu fahren und kam damit auch ganz gut zurecht. Meistens. Wären da nicht regelmäßig die schweren Säcke mit Katzenstreu zu transportieren, die Tierarztbesuche (mit 2 Katzen!), die Besuche bei meiner Rheumatologin im 92 Kilometer entfernten Harrislee, der wöchentliche Lauftreff in Altenholz, 10 Kilometer von meiner Haustür entfernt und noch so einige andere Situationen in denen es schon sehr praktisch wäre, ein Auto sein eigen nennen, oder doch zumindest nutzen zu können.

Schon im Frühjahr habe ich mich über CarSharing in Kiel kundig gemacht und hätte mich auch gern gleich bei StattAuto-Kiel angemeldet. Nur fehlte mir dazu leider das "Einstiegskapital". Bis jetzt. Es gab Weihnachtsgeld und ich denke, in diesem Projekt ist es gut angelegt. Manchmal muss man sich seine Freiheit eben ein bisschen was kosten lassen. ;-)

Und jetzte fahre ich, je nach Lust, Laune oder Bedarf, den:




oder den:


Auch hübsch. :-)

Montag, 7. Dezember 2009

Blog-Julklapp 2009 - Gastbeitrag

Ich hatte es bereits am 25. November angekündigt und hier ist er nun, der Gastbeitrag von Jouir la vie, auf den ich mich schon sehr gefreut habe:

Weihnachtlicher Einkaufstipp

Lange genug hat die geplagte Menschheit auf den ersehnten Klimawandel warten müssen. Nun ist er endlich da, mit all seiner Pracht, den kleinen und den großen Freuden. Forscher die der Wirtschaft zu allen Tageszeiten gerne zugetan sind, die haben herausgefunden, dass die Eisschmelze an den Polen ein großes Potential beinhaltet, dass die von den Geiern der Bankenwelt herbeigezauberte Pleitewelle Dank dem vielen Nass das jetzt unsere leeren Keller füllt, diese auf natürliche Art sauber spült, auch die lahmliegende Wirtschaft ankurbelt. Positiv betroffen sind davon besonders alle aus Europa ausgelagerten Produktionsstätten, in denen qualitativ hochwertige Waren in Handarbeit hergestellt und unter großen Mühen in unsere Discounter-Läden geschleppt werden.
Einer der beliebtesten Konsumgüter ist natürlich unser geliebter Regenschirm, der immer am Mann, an der Frau hängen sollte. Ein wahrer Freund der Menschheit, denn so ein Schirmchen bietet Schutz, dient hervorragend als Auffanghilfe in Zeiten der Pappnasen und ist immer ein modisches Highlight mit dem sich alles mögliche kaschieren läßt. Doch aufgepasst, beim Kauf eines dieser überlebenswichtigen Teile gilt es einige Kleinigkeiten zu beachten, damit der Spaß auch ungetrübt ausgelebt werden kann, wenn man sich dieser Tage in den erfrischenden Regen begibt.
Hilfe 1: Den auserwählten Schirm erst aufspannen, gegen Licht halten und versuchen hindurchzusehen. Wenn das gut klappt, dann ist er von minderer Qualität und man darf beim nächsten Wolkenbruch auf eine angenehme Dusche gespannt sein...
Hilfe 2: Unbedingt die Streben zählen, von denen mindestens 24 Stück vorhanden sein sollten, dann auch bitte die Befestigungen vom Stoff an diese häufig befestigt sein sollten. Sind sie nur einmal da, dann taugt er nicht sehr viel. Es sollten mindestens drei sein, sonst ist die Flugtauglichkeit sehr eingeschränkt...
Hilfe 3: Auf einen automatisierten Öffner sollte zwingend verzichtet werden. Der treibt nicht nur den Preis unnötig in die Höhe, der liegt eh schon weit jenseits zwischen 2 und 3 Euronen, nein, diese aufwendige Technik ist auch sehr reparaturanfällig...
Letzte Hilfe: Den Alten bitte nicht achtlos wegwerfen. Er dient als preiswertes Erstazteillager, sollte daher möglichst an eine Stelle gelagert werden, wo man ihn bei Gebrauch schnell zur Hand hat...
So, das wär's dann soweit. Wer all diese Hilfen beherzigt, auf kleinem Schmierzettel schreibt und diese Liste beim Kauf dann gründlich abarbeitet, sicherheitshalber auch noch das geschulte Verkaufspersonal hinzuzieht, der wird richtige Freude an seinem Schirmchen haben, sofern es gelingt, den Laden zu verlassen, bevor man eingefangen wurde...

Samstag, 5. Dezember 2009

Tag der guten Vorsätze

Heute ist ein neuer Tag und wie ich schon vermutete, hab ich immer noch Hals. Aber es ist nicht mehr ganz so schlimm wie gestern und vorgestern und mein Kopf ist auch wieder einigermaßen frei. Das muss er auch, denn heute ist der
Tag der guten Vorsätze!

Manche Leute haben in der Silvesternacht diese merkwürdigen Anwandlungen, dass "ab morgen" alles besser oder zumindest anders wird oder werden soll. Sie hören auf, zu rauchen, zu trinken, zu spielen und wollen überhaupt so grundsätzlich und ganz und gar bessere Menschen werden. Oder so.
Ich habe diese Anwandlungen schon früher. Nämlich immer am 5. Dezember. Was ich eigentlich auch ganz sinnvoll finde, habe ich so doch immerhin knapp vier Wochen Zeit, mir mein neues Leben auszudenken. Ich finde das ziemlich schlau von mir. ^^

Allerdings gehen mir allmählich die Ideen aus. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich spiele nicht. Und nu?

Habt ihr auch gute Vorsätze für das neue Jahr? Und wenn ja, welche? Vielleicht wäre der eine oder andere auch was für mich ... *?*

Freitag, 4. Dezember 2009

Geburts- und andere Tage

Heute jährt sich mein Geburtstag zum 43sten Mal.
Heute jährt sich der schlimmste Tag meines Lebens zum Xten Mal.
Heute liege ich mit Hals im Bett, ziehe mir die Decke über den Kopf und weiß, dass es wohl das beste ist, den Tag zu verschlafen. Morgen ist ein neuer Tag. Dann werde ich wohl immer noch Hals haben, aber wenigstens der Rest rückt wieder ein Stückchen in den Hintergrund. Bis nächstes Jahr. Es gibt Tage, die braucht kein Mensch. Heute ist so einer.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Ich hab Hals

und Kopf und Fieber und alles. (Aber grunzen tu ich zum Glück nicht - noch nicht.) Ich verkrieche mich mit meiner Wärmflasche und lecker Kamillentee (*würg*) ins Bett. Gehabt Euch wohl und tut nix was ich nicht auch tun würde. Bissi Tage.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Rückgrat


"... Grade klare Menschen wär´n ein schönes Ziel,
Menschen ohne Rückgrat hab´n wir schon zuviel."

(Bettina Wegner)