Montag, 27. April 2020

Die jetzt auch noch!

Bild von Muhammad Naufal Subhiansyah auf Pixabay 

Ja es nervt, und ich hatte mir ganz fest vorgenommen, zu dem Thema nix, aber auch rein gar nix zu schreiben, aber irgendwie kommt man ja nicht so richtig drumherum. Dem Einen mag es schneller gelingen, der Andere braucht vielleicht ein bisschen länger, aber am Ende müssen wir uns wohl alle damit abfinden, dass Corona unser Leben, vermutlich nachhaltig, verändert. Und deshalb MUSS darüber nachgedacht und gesprochen werden. Selbst wenn wir die Augen ganz feste zu machen, ist es immer noch da. Versprochen.

Mir fällt es nicht so wirklich schwer, mich der neuen Situation anzupassen. Ich gehe seit Jahren wenig raus und ich habe seit Jahren nur wenig Kontakte. Jetzt bewährt sich das Leben in selbstgewählter Isolation.

Meine Familie habe ich bis vor zwei Jahren nur alle paar Monate mal gesehen (als dann der Mucki auf die Welt kam, verkürzten sich die Abstände allerdings stark, und wenn ich ihn nicht mindestens alle vier Wochen sehen konnte, litt ich schon extrem darunter. Jetzt sind es bereits zehn (10!) Wochen und das macht mir aktuell am meisten zu schaffen. WhatsApp-Videochats sind definitiv kein Ersatz, aber doch besser als nichts.)

Andere Kontakte habe ich kaum: meine Kollegen (die ich teilweise schon auch vermisse), eine Bekannte, mit der ich mich zwei-, dreimal im Jahr zum Essen treffe, meine Tanzmädels, die ich inzwischen auch schon seit knapp einem Jahr nicht mehr gesehen habe. Nur meine Steffi sehe ich alle zwei bis vier Wochen (also vor Corona), und die fehlt mir schon auch. Selbst mit meinem Arzt kommuniziere ich seit Jahren fast nur noch telefonisch. Und das war es dann auch schon. Ich mag dieses Leben sehr, niemand geht mir auf die Nerven und ich muss hauptsächlich mich selbst ertragen. 

Also Kontaktsperre kann ich! 

"Bitte bleiben Sie zuhause!" kann ich auch (zuhause ist es eh am schönsten!).


Ab Mittwoch ist in Schleswig-Holstein "Maskenpflicht" in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich finde das gut, und auf müßige Diskussionen ("Masken nützen nix!" "Masken sind schädlich!" "Ich werde in meinen Grundrechten eingeschränkt!") lasse ich mich nur noch selten ein. Das muss ich noch in den Griff kriegen.


Wenn jeder den anderen schützt, sind alle geschützt, 
und manchmal ist es einfach notwendig, 
das Wohl der anderen über das eigene Wohl zu stellen. 
In der Krise zeigt sich, wer die Guten sind.  💕


Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Bleibt zuhause und gesund! 💜



Für mehr Informationen was man in Schleswig-Holstein gerade so darf und was nicht,  hier der Link zur Landesverordnung vom 18.04.2020:

Freitag, 17. April 2020

Die neue Lust

… am Schreiben.
Ich bin mit WordPress nie richtig warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich damals so an Blogger.com gewöhnt hatte, es blind bedienen konnte und man sowieso einen alten Baum nicht verpflanzen sollte? Who knows?
Vor einigen Tagen bereits hatte ich mich dazu entschlossen, wieder zu schreiben und einen Teil davon auch wieder zu bloggen. Lediglich der Gedanke an WP machte mir Bauchschmerzen. Inzwischen habe ich einen neuen Rechner und ein Test ergab, dass Blogger.com wieder ganz der? die? das? Alte war.
Nun stellt sich die Frage: WordPress oder Blogger.com? Oder vielleicht sogar beide parallel?
Ich probiere einfach ein bisschen aus, vielleicht beantwortet sich die Frage am Ende von selbst. Und wer weiß, vielleicht ist diese neue Lust am Schreiben auch nur ein kurzer, vorübergehender Anfall. Bis das klar ist:
Habt Spaß!
hier geht es zum WordPress-Blog:    klick!


PS: ich habe gerade mal alle bei WP veröffentlichten Beiträge hierher kopiert. Der Ordnung halber. Schöne Grüße vom Monk.

Sonntag, 19. Mai 2019

Taxi nach Barcelona

img_20190519_123306

„Marvin?“
„Ja?“
„Was machst du da?“
„Warten.“
„Auf was wartest du denn?“
„Aufn Taxi nachn Batzelona.“
„Das Taxi kommt erst morgen früh um 4 Uhr. Außerdem fährt das nicht nach Barcelona. Es bringt uns zum Bahnhof und von da fahren wir mit dem Zug zur Göre. Und am Mittwoch fliegen wir dann zusammen mit der Göre mit dem Flugzeug nach Barcelona.“
„Und wie kommen wir dann zun Fluchzeuchhafen?“
„Mit dem Taxi.“
„Siehste. Ich warte aufn Taxi.“
… soller doch machen was er will!

Sonntag, 11. Februar 2018

*Malen nach Zahlen

… fand ich schon als Kind total unkreativ, genauso wie langweiliges Malbücher ausmalen. *gääääääähhhhhn* (Ich hoffe, niemand fühlt sich auf den Schlips getreten, meine Hobbys mag auch nicht jeder, und das ist auch sehr gut so.)
Aber ich bin ja lernfähig und außerdem habe ich kein Problem damit zuzugeben, wenn ich falsch lag (was natürlich quasi nie vorkommt!). Also: Malbücher ausmalen ist kein bisschen langweilig, WENN man weiß, wie es geht.
Nachdem ich ein paar YouTube-Videos gesehen hatte, habe ich unverzüglich das Ausmalbuch, das ich bereits der Göre versprochen hatte, zurückgefordert. (Die malt demnächst eh mehr in der Kategorie Punkt, Punkt, Komma, Strich, das ist das Haus vom Mondgesicht, für anspruchsvolle Ausmalerei hat die dann gar keine Zeit.)
Ein paar Buntstifte hatte ich natürlich auch da (was nicht heißt, dass ich die Gelegenheit nicht genutzt hätte, mir zusätzlich auch noch neue Stifte zu kaufen), und dann hab ich einfach mal angefangen.
Secret Garden Kombi 002
Das ist so entspannend, da kommt keine Meditations-CD mit. Ommmmmmm …
PS: Malen nach Zahlen finde ich übrigens immer noch doof.
Und ihr so?

*kopiert aus meinem WP-Blog

Mittwoch, 7. Februar 2018

*Fünf Fragen am Fünften

… ist die neue Frage-Antwort-Kolumne von Luzia Pimpinella, die ich zufällig bei Jana ambaZamba entdeckt habe. Nun ist zwar schon der Siebte, aber ich schleiche mich einfach noch dazu. Vielleicht merkt es niemand …
Seit fast einem Jahr liegt dieses Blog brach, immer wieder mal wollte ich schreiben, und immer wieder fand ich keine Worte. In diesem Jahr ist so viel passiert, Schönes und Schreckliches, und ich glaube, das musste ich erstmal irgendwie hinter mich bringen. Seit einigen Tagen denke ich darüber nach, wie ich wohl den Wiedereinstieg ins Bloggen finde,und da kommt mir diese Aktion doch gerade recht.
Also:
Fünf Fragen (und fünf Antworten) am Fünften (Februar)
1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?
Inzwischen ja. Früher, so bis vor 15, 20 Jahren etwa, war ich extrem morgenmuffelig, da ging vor dem dritten Kaffee gar nix. Inzwischen hat sich das komplett gelegt, und obwohl mein Wecker jeden Morgen bereits um 3 Uhr 45 klingelt, bin ich dann auch sofort richtig wach. Ich genieße die frühen Morgenstunden, in denen der Rest der Welt noch schläft, sehr. Ganz besonders im Frühling und Sommer.
2. Würdest du gern in  die Zukunft blicken können?
Auf keinen Fall! Ich lasse mich gern vom Leben überraschen. Sicherlich wäre es vielleicht manchmal ganz schön, wenn man wüsste was kommt, um sich entsprechend vorbereiten zu können, aber ich glaube, die „großen Dinge“ passieren sowieso, die lassen sich nicht beeinflussen oder lenken, und ich glaube, so wirklich vorbereiten kann man sich darauf auch nicht. Ich stelle es mir schrecklich vor, jetzt schon zu wissen, dass etwas Schlimmes passiert und mir womöglich ewig im Voraus Sorgen zu machen und genau zu wissen, dass ich es nicht ändern kann. Und bei den schönen Dingen fände ich es auch total schade, keine freudigen Überraschungen mehr zu erleben. Zu erfahren, dass ich Oma werde, per Ultraschallbild via Skype … um nichts in der Welt hätte ich das schon vorher wissen wollen! ❤
3. Bist du gern allein?
Ja, sehr gerne! Meinen Bedarf an sozialem Leben decke ich bei der Arbeit, und hin und wieder gehe ich zum Nachbarschaftsstammtisch. Ansonsten liebe ich es, zuhause zu sein und meinen gefühlt dreimillionen Hobbys nachzugehen, da würden andere Menschen nur stören.
4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Klar! Wenn ich tanzen will, tanze ich, das mache ich doch nicht von anderen abhängig. (Wie ich übrigens so ziemlich niemals mein Verhalten von dem Verhalten anderer abhängig mache. Ich bin ich, und nicht die anderen.)
5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?
Heiraten. Fremder Typ, blöde Wette. Gewonnen. Und verheiratet.
Kurz gesagt:
Frühaufsteherin, die sich gern von der Zukunft überraschen lässt, am liebsten allein ist, sich nicht nach dem Verhalten anderer richtet, und die nicht davor zurückschreckt zu heiraten, um eine Wette nicht zu verlieren.
Und ihr so?

*kopiert von meinem WP-Blog