Samstag, 17. November 2012

Ich hab Körper!


Halsschmerzen, Rotznase, Nebenhöhlen, Kopfweh, Husten und Heiserkeit. 

Ich hab Körper!

Ob das irgendwann auch mal wieder aufhört?


Ab und an setze ich mich für ein halbes Stündchen an die Nähminna, mehr geht nicht wegen weil zu schlapp.
Eigentlich wollte ich in diesem Jahr den einen oder anderen Advents- und/oder Weihnachtsmarkt mit meinen Nähereien bestücken ... ja, eigentlich. Leider hat das nicht geklappt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so langer Zeit so wenig auf die Beine stellen kann, aber entweder ist mir mein Job im Weg oder mein Rheuma oder meine Migräne oder meine Rotznase oder alles auf einmal. Sehr frustrierend das.

Dann eben im nächsten Jahr, ich arbeite dran:




Montag, 15. Oktober 2012

Neues Spielzeug

Nachdem ich mein altes neues Spielzeug für tot erklärt habe, weil es immer wenn ich es gebraucht hätte, seinen Dienst verweigerte, darf ich nun dieses hier mein Eigen nennen:


Ich hoffe, mit ihm werde ich mehr Freude haben als mit seinem Vorgänger ...

Montag, 24. September 2012

Ratet mal ...


... wohin den Marvin und den Bea bald fahrn!?!



Na, habt ihr es geratet? Ich sag Euch ein Tipp: 
da war den Marvin in sein ganzen Leben 
noch keinen einzigen Mal!


"Öhm, Marvin?"

"Ja?"

"Wie kommst Du darauf, dass Du da auch bald hin fährst?"

"Has Du doch sagt."

"Ich?"

"Ja, Du has sagt, dass Du zwei Fahrkarten für den Fluchzeuch kauft has."

"Ja, das habe ich. Eine für mich und eine für U."

"Und mit welchen Fahrkarte soll den Marvin fahrn???"

"Du kannst nicht mitfahren, Marvin, einer muss doch auf die Katzen aufpassen wenn wir weg sind."

"WAAAS? Den Marvin soll auf den blöden Mietzekatzen aufpassen? Und Du fährs mit den U. ganz geleine mit den Fluchzeuch nach den Batzelona? ... ohne den Marvin???"

"Ja."

"Nein. Den Marvin muss auch nach den Batzelona fahrn!"

"Und wer passt dann auf die Katzen auf?"

"Kann doch den Göre aufpassen!"

"Ja, da hast Du recht, das könnte sie. Aber wenn Du mitfährst, haben U. und ich überhaupt keine richtige Erholung, weil wir die ganze Zeit aufpassen müssen, dass Du keinen Blödsinn machst."

"Den Marvin? Den Marvin hat noch nie ein Blödsinn macht!"

"Ach Marvin ..."

"Juchhu, den Marvin fährt mit nach den Batzelona!"

" ... "

"Marvin?"

"Ja?"

"Wenn Du mir versprichst, artig zu sein, bis die Reise losgeht, dann nehmen wir Dich mit, ok?"

"Ok. Wann geht denn den Reise los?"

"In 8 Monaten."

"Oh ... so lange artich sein?"

"Ja. Meinst Du, das kriegst Du hin?"

" ... "

"Marvin?"

" ... "

"Marvin???"

"Ja?"

"Meinst Du, Du kriegst das hin?"

"Gestimmt ..."

Mittwoch, 12. September 2012

Fast versaut

Fast hätte ich´s versaut. Letzten Freitag. Eine Moods. Und eine halbe. Aber ohne Lunge. Immerhin. Ich sollte das lassen mit dem Rotwein. Das bringt mich nur auf dämliche Gedanken.


Samstag, 18. August 2012

Ich bin da

Aber irgendwie auch nicht. Also nicht so richtig. Passiert grad so viel. Stehe etwas neben mir und muss mich  neu sortieren. Und die Dinge auch. Nehme mir jetzt erstmal den Druck, irgendwas anderes zu "müssen". 
Ich blogge weiter. Bald? Irgendwann? Später? Wie auch immer: ich werde es tun. Sicher.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Coole Sau!


Doc: "Sie sind also am ... (kurzer Blick auf die Patientenkarte) ... Dienstagmorgen aufgewacht und hatten Schmerzen im Fuß?"

Ich: "Nein, ich habe seit 3 Wochen Schmerzen im Fuß."

Doc: (guckt erst auf das Röntgenbild, dann auf meinen Fuß, dann in mein Gesicht) ... "Aber der Fuß ist gebrochen!"

Ich: "Ja, besser als Rheuma, ne?"

Doc: ".................."


Ich laufe seit 3 Wochen mit einem gebrochenen Fuß rum. Ihr dürft mich coole Sau nennen!


Mittwoch, 4. Juli 2012

Neverending Story

Seit drei Wochen bin ich wieder zuhause. Die Reha war zwar nicht so dolle, aber immerhin war ich motiviert genug, um wieder mit Sport und Entspannungsübungen anzufangen. Fix einen Plan gemacht, was ich wann machen möchte: mittwochs Gymnastik und Step-Aerobic im Wechsel, freitags tanzen, sonntags laufen und jeden Morgen 20 Minuten QiGong. So war der Plan. 

Vor zweieinhalb Wochen bekam ich Schmerzen im rechten Fuß, kann man ja mal haben, bestimmt vertreten, dachte ich mir. Zu den Schmerzen kamen dann irgendwann Schwellungen und der Fuß färbte sich bläulich. Mal war es schlimmer, dann wieder fast weg. Merkwürdig. Jedenfalls war an Sport nicht zu denken. Toll.

Vor anderthalb Wochen bin ich zum Arzt gegangen. Der vermutete erst einmal einen Gichtanfall und ließ mich zur Ader. Das Ergebnis der Blutuntersuchung war negativ. Gott sei Dank! Aber was isses denn nun? Er meinte, ich solle 3 mal 600 mg Ibuprofen nehmen, ein paar Tage abwarten und wenns nicht besser wird, wiederkommen. Das hab ich gemacht. Gestern. Er hat sich den Fuß nochmal genauer angeguckt, drauf rumgedrückt (Aua!) und meinte, es könne auch eine Arthritis sein, oder eine Polymyalgia rheumatika (bitte nicht!!!), aber erstmal wolle er einen Ermüdungsbruch ausschließen. 


Morgen gehe ich zum Radiologen. Ich hoffe, dass es ein "nur" Bruch ist.

Hört das denn nie auf?

Samstag, 16. Juni 2012

Home sweet home!

Seit Dienstag bin ich wieder zuhause und das ist auch gut so. 

Ich hatte mich so auf die Reha gefreut und dann war alles so anders, dass ich bereits nach zwei Wochen wieder nach Hause fahren wollte. Hätte die Göre mich nicht am ersten Wochenende und am Ende der zweiten Woche besucht, ich weiß nicht, ob und/oder wie ich die drei Wochen durchgestanden hätte. 

Die erste Woche war noch ganz gut, mal raus aus dem Alltag, mal nur Zeit für mich. Aber dann kam das Heimweh und ständig habe ich darüber nachgedacht, ob Zuhause alles ok ist und ob es den Katzen gut geht und ob die Göre zurecht kommt ... und darüber, dass wir, also die Göre und ich, uns eh nur höchstens zweimal im Jahr sehen und sie nun keine 60 Kilometer entfernt ist und wir trotzdem nix voneinander haben. Blöd das. 

Und die Klinik ist auch nicht mehr das was sie mal war. Das Essen lässt zu wünschen übrig, die Organisation hat sich nicht zum Positiven verändert und die Zimmer könnten auch mal einen neuen Anstrich vertragen.

Alles in allem habe ich mich nicht besonders wohl gefühlt und war froh, als die drei Wochen rum waren.

Gestern Morgen ist die Göre wieder nach Hause gefahren und ich bin nun dabei, meinen Alltag neu zu organisieren. Ich habe noch eine Woche Urlaub und hoffe, dass ich danach besser zurechtkomme als vor der Reha. Irgendwas Gutes will ich doch mitnehmen.

Apropos mitnehmen: heute war ich bei Ikea* und am Montag muss ich da nochmal hin ... es passte nicht alles auf mein Transportmittel:



*Ich organisiere nämlich nicht nur meinen Alltag neu, sondern auch meinen heimischen Arbeitsplatz.

Dienstag, 5. Juni 2012

Dienstag, 29. Mai 2012

Der leise Tod des Ertrinkens

Heute habe ich diesen Artikel gefunden und da ich glaube, dass die wenigsten wissen, was doch so wichtig zu wissen ist, möchte ich ihn Euch nicht vorenthalten. Vielleicht hilft er Leben retten. Und vielleicht mögt ihr ihn weiterverbreiten?

Was Sie über das Ertrinken wissen sollten, um die Gefahr rechtzeitig zu erkennen.

In Deutschland sterben jährlich mehr als 400 Menschen durch Ertrinken. Das Erschreckende hierbei ist, dass die Betroffenen in vielen Fällen von anderen Badegästen beobachtet werden – aber nicht, weil Sie ratlos sind, sondern weil Sie die Situation falsch einschätzen und keine Ahnung haben, dass sich diese Person gerade in einer lebensgefährlichen Situation befindet. Denn entgegen der Annahme, dass ertrinkende Personen durch lautes Geschrei und Gewinke auf sich aufmerksam machen wollen, passiert genau das Gegenteil: Ertrinken sieht nicht nach Ertrinken aus! Kein panisches Gestrampel, keine Schreie.
Mario Vittone, Rettungshubschrauberpilot und Rettungsschwimmer der U.S. Coast Guard, kann auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken und hat schon unzähligen Menschen das Leben gerettet. In seinem Artikel “Drowning Doesn´t Look Like Drowning” schildert er das Phänomen des Ertrinkens und hat damit für viel Aufsehen gesorgt.
Der nachfolgende Artikel ist eine Übersetzung aus dem Original.


Der leise Tod des Ertrinkens



Als der Kapitän voll bekleidet von Board sprang und durch das Wasser lief, irritierte er die anderen Badegäste, die im Wasser schwammen. “Nicht, dass er jetzt denkt, du ertrinkst”, sagte der Mann zu seiner Frau, da sie sich kurze Zeit zuvor mit Wasser bespritzt und geschrien hatten. “Was macht er hier?!”, fragte die Frau leicht gereizt ihren Mann. “Es geht uns gut!”, rief der Mann dem Kapitän zu. Aber der Kapitän ließ sich nicht aufhalten. Er schwamm unnachgiebig an dem Pärchen vorbei und schrie nur kurz “Weg da!”. Denn direkt hinter ihnen, nur wenige Meter entfernt, war die neunjährige Tochter gerade dabei zu ertrinken. Der Kapitän kam in allerletzter Sekunde. Das Mädchen fing an zu weinen und schluchzte: “Papa!”.
Woher wusste der Kapitän aus so vielen Metern Entfernung, dass die Tochter gerade dabei war zu ertrinken und sowohl Mutter als auch Vater dies aus weniger als drei Metern nicht erkennen konnten?
Der Kapitän ist ein ehemaliger Rettungsschwimmer der Küstenwache und hat durch eine fachliche Ausbildung gelernt, die Gefahren des Ertrinkens rechtzeitig zu erkennen. Und nein, wenn jemand ertrinkt, dann wird nicht, wie es oft im Fernsehen gezeigt wird, wild geschrien und gewunken.
Sie sollten sicherstellen, dass Sie die Anzeichen des Ertrinkens erkennen. Denn bis die neunjährige Tochter mit letzter Kraft “Papa” sagte, hatte sie nicht einen Ton von sich gegeben. Das Ertrinken ist fast immer ein ruhiger und wortloser Vorgang. In der Realität wird selten gewunken, geschrien oder wie wild gestrampelt.
Das, was Menschen tun, um tatsächliches oder vermeintliches Ertrinken zu verhindern, hat Dr. Francesco A. Pia die instinktive Reaktion (The Instinctive Drowning Response) genannt. Es gibt kein Geschrei, kein Gespritze und kein Gewinke. Überdenken Sie Folgendes: Der Tod durch Ertrinken ist der zweithäufigste Unfalltod (nach Verkehrsunfällen) bei Kindern bis zu einem Alter von 15 Jahren. Auch im nächsten Jahr werden wieder Kinder ertrinken. Etwa die Hälfte wird in einer Entfernung von nicht mehr als 20 Metern von einem Elternteil ertrinken. Und in 10% dieser Fälle wird ein Erwachsener sogar zusehen und keine Ahnung davon haben, was da gerade geschieht. Ertrinken sieht nicht aus wie ertrinken!


Auf folgende Anzeichen müssen Sie beim Baden achten



Dr. Pia erläuterte die instinktive Reaktion auf das Ertrinken in einem Artikel im Coast Guard´s On Scene Magazine:
1. In den meisten Fällen sind ertrinkende Menschen physiologisch nicht dazu fähig, Hilfe zu rufen. Da das Atmungssystem auf das Atmen ausgelegt ist und die Sprache die zweite/überlagerte Funktion darstellt, muss zunächst die Atmung sichergestellt werden, bevor die Sprachfunktion stattfinden kann.
2. Da sich der Mund beim Ertrinken unter der Wasseroberfläche befindet und nur kurzeitig wieder aus dem Wasser auftaucht, ist die Zeit für das Ausatmen, Einatmen und für einen Hilferuf zu kurz. Sobald sich der Mund einer ertrinkenden Person über der Wasseroberfläche befindet, wird schnell ausgeatmet und wieder eingeatmet, bevor der Kopf wieder unter Wasser abtaucht.
3. Ein herbeiwinken ist nicht möglich. Die Arme werden instinktiv seitlich ausgestreckt und von oben auf die Wasseroberfläche gedrückt. Diese Schutzfunktion soll den Körper über der Wasseroberfläche halten, um weiter Atmen zu können.
4. Eine bewusste Steuerung der Arme ist bei einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken nicht möglich. Ertrinkende Menschen sind aus physiologischer Sicht nicht dazu fähig, das Ertrinken durch bewusste und gesteuerte Bewegungen abzuwenden. Ein Winken nach Hilfe ist also nicht möglich.
5. Während der Dauer des Ertrinkens befindet sich der Körper aufrecht im Wasser. In der Regel können sich Ertrinkende nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten, bevor sie untergehen. Nicht viel Zeit für einen Rettungsschwimmer.
Selbstverständlich befindet sich eine Person, die schreiend und winkend um Hilfe ruft, in einer ernsthaften Situation. Anders als beim tatsächlichen Ertrinken, können sich die betroffenen Personen an Ihrer eigenen Rettung beteiligen und z.B. nach Rettungsleinen oder -ringen greifen. Dieser Zustand wird als Wassernotsituation bezeichnet. Eine Wassernotsituation muss nicht zwangsläufig vor einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken auftreten.


Weitere wichtige Anzeichen des Ertrinkens



strong>Sie sollten unbedingt auf folgende Anzeichen des Ertrinkens achten:
* Der Kopf ist nach hinten geneigt und unter Wasser. Der Mund befindet sich auf einer Höhe mit der Wasseroberfläche
* Die Augen sind glasig und leer
* Die Augen sind geschlossen
* Die Haaren hängen vor Stirn und/oder den Augen
* Der Körper befindet sich vertikal im Wasser – die Beine werden nicht bewegt
* Der Ertrinkende beschleunigt die Atmung und kämpft nach Luft
* Die Betroffene Person unternimmt den Versuch zu schwimmen, kommt aber nicht voran
* Es wird versucht sich auf den Rücken zu drehen.
Sollte also ein Rettungsschwimmer plötzlich ins Wasser laufen und es sieht für Sie so aus, als wäre alles in Ordnung, dann täuschen Sie sich nicht. Der einfachste Hinweis des Ertrinkens wirkt nicht immer so, als würde jemand ertrinken. Seien Sie also vorsichtig. Wenn Sie sicher gehen wollen, dann fragen Sie die betreffende Person: “Geht es dir gut? Brauchst du Hilfe?”. Erhalten Sie eine Antwort, dann scheint es der Person wirklich gut zu gehen. Wenn nicht, dann bleiben Ihnen nur wenige Sekunden, um ihn zu retten.
Und noch ein Hinweis für alle Eltern: Kinder, die im Wasser spielen, sind laut und machen Lärm. Sollte es still werden, dann sollten Sie nachschauen, weshalb.


Quelle: Hier finden Sie die Experten von Nordsee24.de mit dem spannenden Artikel über Ertrinken.

Montag, 28. Mai 2012

Richtigstellung!


Aaalso:

1. war der Marvin kein einziges Mal alleine im Wald  (dazu ist er nämlich viel zu schissig) sondern mit der Göre und mir

2. hat der Marvin keinen einzigen Cache gefunden (der hat sich die ganze Zeit im Rucksack versteckt weil -siehe oben-), die meisten Caches hat die Göre gefunden (... oder sogar alle?)

3. hat der Marvin gar kein "dinogroßes Schnitzel" gegessen, weil er unbedingt das größte Schnitzel von der Karte haben wollte und ich ihm gesagt habe: "Entweder ein Kinderteller oder gar nix." - da war er beleidigt und hat gar nix gegessen

4. wollte ich gestern alleine losziehen und habe den Marvin dann auch nur mitgenommen, weil ER so gequengelt hat

5. habe ich IHM gezeigt, wie Geocaching geht und ER war derjenige, der nichts gefunden hat - im Gegensatz zu mir!

Das nur mal so ...

Sonntag, 27. Mai 2012

Käschen



Gestern war den Marvin in den großen Wald und weil ihn da so langweilich war, hat ihn ein bisschen Geokäsching macht. Erst hat ihn ein bisschen sucht 




und dann hat ihn den Dose aber sofort funden. Guck:




Und dann hat ihn noch mehr Dosen funden und als ihn alle funden hat, hat ihn ein Hunger habt und is ersma in ein Dino-Restorang gangen und hat ein dinogroßen Schnitzel esst.




Wenn ein alle Käschingdosen alleine finden muss, hat ihn auch ein Dinoschnitzel vergedient!


Heute hat den Bea den ganzen Zeit quengelt, den will auch ma zun Käschen gen. Da hab ich sagt: "Ok, ich zeich den Bea ma wie den geht." und dann sind den Bea und den Marvin in Wald gangen und dann hat den Marvin den Bea zeicht wie den Käsching geht.




Aber bein nexten Mal geht den Marvin aber wieder leine, den Bea findet sowiso kein einzigen Käschdose.


Donnerstag, 24. Mai 2012

Hitze, Körper und Geknutsche


Ich wollte ja gern im Frühling oder im Spätsommer zur Reha fahren, wegen des Wetters und so. Hätte ich geahnt, dass ausgerechnet jetzt der Sommer ausbricht, hätte ich mich wohl doch für Winter entschieden. Mir ist soooooo warm ...
  
Und dann auch noch den GANZEN Tag Sport ... also den halben ... also eine Stunde von acht bis neun (Kreistraining)  und eine halbe Stunde von elf bis halb zwölf (Aquafitness), die halbe Stunde Hallengymnastik heute Nachmittag habe ich abgesagt (zu warm), aber es FÜHLTE sich an, als wäre es ein ganzer Tag gewesen. Wirklich. 
Und jetzt hab ich Körper, aber sowas von! Ich möchte lieber nicht dran denken, wie das wohl morgen sein wird.

Ansonsten genieße ich es sehr, hier zu sein. Morgens ausgiebig und in aller Ruhe auf der Terrasse frühstücken und anschließend nur das Tablett mit dem schmutzigen Geschirr in den Wagen für schmutziges Geschirr stellen. Fertig. Mittags mein vorbestelltes Essen bei der Ausgabe abholen, mir ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse suchen, in aller Ruhe essen und anschließend das Tablett mit dem schmutzigen Geschirr in den Wagen für schmutziges Geschirr stellen. Fertig. Abends ausgiebig und in aller Ruhe ... und so weiter. Und wenn ich nach dem Frühstück in mein Zimmer komme, ist das wie von Geisterhand gesaugt und das Bad geputzt. Herrlich! Das würde mir zuhause auch gefallen.

Abends gehe ich gern noch ein bisschen spazieren, dann ist es nicht mehr so warm, ich habe keine Termine mehr und ich kann dieses Wetter zum ersten Mal am Tag so richtig genießen. Allerdings muss ich mir wohl mal einen anderen Weg suchen, durch den Wald ist es mir einfach zu gefährlich. Überall wild knutschende Leute (haben die alle kein Zimmer?), die einen böse angucken, wenn man an ihnen vorbei geht. Ich weiß immer gar nicht, wo ich hingucken soll vor lauter Fremdschämen.

Und wenn ich nicht mehr so faul bin, gibts demnächst auch ein paar Fotos. (Nein, nicht von den Knutschenden! Oder vielleicht doch ... das wird bestimmt spaßig, falls zufällig einer der Ehegatten mein Blog liest ...)

Morgen habe ich um halb zehn zehn bis zwanzig Minuten Ausdauertraining (falls mein Kater mich lässt), um elf QiGong und um viertel vor drei darf ich in den Whirlpool. (Die Warmpackung um eins habe ich vorsichtshalber heute schon mal abgesagt.)

Hach, das Leben kann so schön sein! 
... (wenn da nicht die Hitze wäre ... und der Körper ... und das Geknutsche) ...  ;)


Dienstag, 22. Mai 2012

Rehabitation


Den Marvin und den Bea is gut zu den Rehabitation in den Badbrahnstett ankommen.




Und jetz guck ma wie den hier draußen vor den Fenster aussieht:






Alles voll mit grün!

Den Bea hat sagt ein grünen Luft is gesund. Aber den Marvin fährt doch lieber wieder zurück zu den Mietzekatzen. Kann den Bea ruhich alleine sund werden.


Dienstag, 15. Mai 2012

5 1/2 Wochen

Morgen muss ich noch einmal zum Dienst und dann habe ich 5 1/2  (in Worten: fünfeinhalb) Wochen frei. Ich werde jeden einzelnen Tag genießen! ... und ich habe mir ganz fest vorgenommen, in dieser Zeit wieder etwas mehr zu bloggen und mich wieder viel mehr um Marvin zu kümmern. Der kam in den letzten Monaten wirklich ziemlich zu kurz ...

Sonntag, 13. Mai 2012

Katze in pink

Die Schuhe werde ich vielleicht zurückbringen, aber die hier behalte ich auf jeden Fall. Schon wegen dem Pinken drumherum ...



Samstag, 12. Mai 2012

Flowers



Ich glaube, ich werde ihn (schweren Herzens!) zurückgeben. Zu viele ungeplante Ausgaben diesen Monat ... *heul*.

Freitag, 11. Mai 2012

27




Vor 27 Jahren um diese Zeit konnte ich noch gar nicht richtig fassen, dass ich vor wenigen Stunden Mutter geworden war. 

Heute kann ich noch gar nicht richtig fassen, dass das schon 27 Jahre her ist ...






Herzlichen Glückwunsch 
zum Geburtstag, 
Görenkind!  






Samstag, 5. Mai 2012

Ich bin dann (bald) mal weg ...


Endlich hat mal was geklappt. Vielleicht der Beginn einer wundervollen, lang andauernden Glückssträhne ... wer weiß das schon? Ich freu mich!  :)



(Ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße.)

Freitag, 4. Mai 2012

38 Stunden

... müsste mein Tag zurzeit haben und damit würde ich vermutlich nicht mal auskommen. 

So viel zu tun und viel zu wenig Zeit! Steuerberater, Rechtsanwalt, Patentamt, nähen, fotografieren, Fotos bearbeiten (*bäääh!*), Artikelbeschreibungen schreiben, Shop befüllen, Schnittmuster entwerfen, Logo ausdenken, Markt analysieren, Marketingstrategien entwickeln und und und ... sagte ich bereits, dass ich so viel zu tun und viel zu wenig Zeit habe?

Immerhin habe ich es geschafft, heute ein paar Büchertaschen in meinen Shop einzustellen. Falls also noch jemand ein Muttertagsgeschenk braucht :



Ansonsten würde ich wirklich gern mal wieder was anderes in mein Blog schreiben, aber zurzeit gibt es tatsächlich (fast) nur ein Thema: die Geschäftsgründung. Und wenn ich mich mal nicht mit diesem Thema befasse, bin ich entweder im Dienst oder im Tiefschlaf. Oder beides.  ;)

Samstag, 28. April 2012

Adiööö meine lieben Monsterkinder!

Inzwischen dürfte wohl jeder mitbekommen haben, dass ich es seit einiger Zeit für Geld tue. Nähen. Unter anderem habe ich mich schon lange darauf gefreut, viele kleine Monsterkinder in die Welt zu schubsen. Daraus wird nun wohl erstmal nix.  :(
Monsterkinder gehören nämlich zur Kategorie "Kinderspielzeug" und da gibt es jede Menge Bestimmungen, die man einzuhalten hat, damit das Spielzeug das CE-Siegel (oder wie immer das heißt) bekommt. Man muss zum Beispiel nachweisen, dass der vernähte Stoff öko-gesund-und-kindertauglich ist, man muss das "Spielzeug" einigen Tests unterziehen (lassen), so zum Beispiel, dass Köpfe oder andere aufgenähte Sachen so fest sind, dass ein Kind das auf keinen Fall entfernen und zum Beispiel verschlucken kann, und so weiter. Und da ich so grundsätzlich eigentlich eher weniger Monsterkinder oder andere Stoff puppen oder -tiere nähen werde, habe ich beschlossen, es aus den oben genannten Gründen ganz zu lassen. Schade eigentlich ...



Und dann waren da ja noch die Kirschkernkissen. Die darf ich jetzt auch nicht mehr nähen. Kirschkernkissen verheißen Gesundheit im weitesten Sinne und sind somit eine Art "Heilmittel" und dürfen somit nur von anerkannten "Heilern", Apotheken und so weiter hergestellt (?) und verkauft werden. Sowas blödes aber auch! Wie gut, dass ich erst 10 Kirschkernkissen plus 10 Kirschkernkissenbezüge genäht habe.

Kann jemand hier vielleicht 10 Kilo Kirschkerne brauchen?

Sonntag, 22. April 2012

Webdesigner, Steuerberater & Co.


Gestern war ich auf einem Seminar (mehr dazu hier -----> Klick!) und heute bin ich sowas von im Arsch fertig. Aber schön wars trotzdem. Und nun suche ich ganz dringend 1 Webdesigner, 1 Steuerberater und 1 Rechtsanwalt, die möglichst topp sind und außerdem kostenlos arbeiten. Diese Suchmeldung werde ich dann jetzt auch mal bei Facebook posten, mal sehen, wie viele sich melden ... 

Dienstag, 17. April 2012

Antrag auf medizinische Rehabilitation

Heute habe ich endlich den Reha-Antrag rausschicken können. Jetzt heißt es abwarten. Leider ist Geduld nicht gerade meine Stärke ...

Sonntag, 15. April 2012

Im Zeichen der Nähmaschine

Auch mein Sonntag stand ganz im Zeichen der Nähmaschine. Das soll hier zwar kein Nähblog werden, aber ich mach halt grad nix anderes ... und das hier ist auf jeden Fall eine Büchertasche. Wer hätte DAS gedacht?



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Samstag, 14. April 2012

Achtung, Apfeltasche!

Was ich am Wochenende so mache? Apfeltaschen nähen ...



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Die letzte Woche

... ging zum Glück ruckizucki vorbei. Am Dienstag war ich beim Dienst, am Mittwoch musste ich einen Tag Zwangsurlaub nehmen, weil es kein warmes Wasser gab und Donnerstag und Freitag habe ich auch irgendwie rumgekriegt. Tanzen habe ich geschwänzt und gewalkt bin ich die Woche auch nicht *schäm*. 

Heute Morgen habe ich noch eine Apfel-Pad-Dingens-Büchertasche genäht, bin dann zum Apfel-Händler gefahren und habe nachgeprüft, ob sie dieses Mal auch die richtige Größe hat (sie passt ganz knapp, die nächsten mache ich noch ein bisschen größer) und nachdem ich zwei Stunden beim Friseur entspannt und anschließend meinen Wochenendeinkauf erledigt habe, werde ich mir jetzt irgendwas Schnelles zum Essen machen und mich dann wieder an die Maschine setzen. Mal gucken, was da noch so alles raus kommt ...

Das hier ist von heute Morgen:


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Montag, 9. April 2012

10 Tage frei

... reichen irgendwie nicht. Morgen soll ich wieder zum Dienst und dabei ist mir so gar nicht danach. Aber danach gehts ja leider nicht *soifz*.

Ich wollte so viel machen in meinem Urlaub: Geocaching, Sport, kochen, Tanzen, Katzen clickern, (endlich mal) meinen Hobbyraum mein Hobbyregal aufräumen und nähen bis der Arzt kommt.
Und so viel hab ich gemacht: 2 mal Katzen geclickert, 3 Apfel-Tablet-PC-Taschen genäht und 7 (wow, doch so viele!) Visitenkarten gebastelt. Die restliche Zeit habe ich geschlafen. Und geschlafen. Und geschlafen. ...

Nicht so wirklich befriedigend. Und das viele Schlafen tut mir auch nicht gut. In meinem nächsten Urlaub wird alles anders. Ganz sicher.

Sonntag, 8. April 2012

Und noch eine ...

Ich hatte letzte Nacht einen schrecklichern Traum:
Ich hatte hunderte Apfel-Tablet-PC-Taschen genäht und als ich versucht habe, einen Apfel-Tablet-PC da rein zu tun, waren sie alle zu klein! Am Dienstag gehe ich in den Apfel-Laden und probiere das aus ...

Und heute ist es zur Abwechslung mal sehr maritim:


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Samstag, 7. April 2012

Und noch eine Apfel-Tablet-PC-Tasche

... oder Büchertasche. Erstaunlich, wie gut es bereits beim zweiten Mal von der Hand geht. Hab ich mir bei der ersten noch einen abgebrochen, gings bei dieser schon recht flott.


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Freitag, 6. April 2012

Einmal aufgerafft und die Zeit vergessen

Und Zack! sind zweienhalb Stunden rum und ich bin ein bisschen genervt, dass ich nun nicht weitermachen kann. Ich könnte vielleicht schon, aber ich möchte die Nerven meines Nachbarn unten drunter nun doch nicht überstrapazieren (halb vor Mitternacht ist wohl schon etwas grenzwertig). Egal, ich hab was geschafft und bin froh, mich heute doch nochmal aufgerafft zu haben. Herausgekommen ist eine Apfel-Tablet-PC-Tasche im Erdbeerlook und weil ich die 1. so klasse finde und 2. sie hier und da noch verbesserungswürdig ist (ich bin da etwas pingelig), werde ich sie für mich behalten. Und weil ich keinen Apfel-Tablet-PC besitze, habe ich sie kurzerhand zur Büchertasche erklärt. Flexibel muss der Mensch sein.  :)


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Kann ich nicht heißt will ich nicht!?!

Kennt ihr den Satz? Ich habe den als Kind ungefähr zwölfunddreißig mal pro Woche (oder war es pro Tag?) gehört. Der fiel mir grad ein, als ich über eine Überschrift für diesen Post nachgedacht habe, aber vielleicht passt er auch gar nicht zu dem Post. Vielleicht auch doch.

Ich habe seit 7 Tagen frei und mein Plan war, an jedem Tag ein bis zwei Stündchen zu nähen. Die Realität ist, dass ich gestern Stoffe für 6 Apfel-Tablet-PC-Taschen zugeschnitten habe. Dafür habe ich ungefähr eine Stunde gebraucht (inklusive Stoffe aussuchen, bügeln und Schablone schneiden). Sonst nix. Die anderen Tage habe ich vergammelt. Nicht, dass ich was gegen vergammelte Urlaubstage hätte, wenn sie denn wenigstens erholsam wären, aber das waren sie nicht. Ständig hatte ich den Gedanken "Ich wollte doch nähen!" ... aber ich hab den Dreh nicht gekriegt. Warum ist das so? Ich denke den ganzen Tag darüber nach, wie ich was mit welcher Stoffkombination nähen möchte, sehe das Ergebnis bereits vor meinem inneren Auge und freue mich darüber, aber praktisch fällt es mir total schwer, den Anfang zu finden. Wenn ich dann einmal angefangen habe, macht es mir Spaß und ich finde kein Ende. Blöd, oder? Ich bin schon total nervös deswegen. Und ich weiß genau, dass ich mich spätestens am Dienstag, wenn ich wieder zum Dienst muss, maßlos über mich selbst ärgern werde ...

Dienstag, 3. April 2012

Einfach? Nein Danke!

Wenn ich mir vorstelle, dass in meinem Leben irgendwann mal irgendwas glatt laufen würde, ohne Stolpersteine, ohne Umwege, ohne Wenn und Aber, einfach so, geplant, gemacht, gefreut, dann gruselt es mich. Nein, wie langweilig! Das wäre ja nicht zum Aushalten ...  *gääääähn*! Nein, ich hab´s gern kompliziert und schwierig und wüst ... Nomen ist schließlich Omen.
Und deshalb war ich auch ganz erleichtert, als ich heute diese Mail bekam:



Hejhej meine liebe Kreative,

leider müssen wir aufgrund von mangelndem Interesse das Seminar in Kiel absagen, 

wäre´es für Dich möglich nach Hamburg zu kommen? Einen Tag vorher?

Falls es leider gar nicht machbar sein sollte,... dann melde Dich bitte, dass ich einen evtl. schon überwiesenen Betrag zurück senden kann. 

Falls HH in Frage käme, bitte neu über die Buchungsmaske buchen und im Nachnamen das Wort UMBUCHERIN von KIEL vermerken, 


vielen lieben Dank, 

und SORRY, Eure Anne



Und ich dachte schon: "Ich hab gebucht, ich hab bezahlt, da werde ich doch wohl nicht einfach so am 22. da  hingehen müssen, ohne dass was schief läuft?!?"

Nee, muss ich nicht. Zum Glück! ...

Montag, 2. April 2012

Danke, Gesundheitssystem!

Heute Morgen war ich bei meinem Hausarzt und brauchte unter anderem ein Rezept für mein neues Basismedikament. Ich nehme das jetzt seit einem Monat und komme bisher gut damit zurecht. Ich hatte gleich als mich mich am Empfang anmeldete, die Praxishelferin gebeten, das Rezept für mich auszustellen. Als ich dann beim Arztgespräch saß, kam die Praxishelferin rein, legte dem Doc den Packungsabschnitt, den ich ihr gegeben hatte, vor und fragte, ob sie das aufschreiben dürfe. Er suchte kurz im PC rum und meinte dann, er würde mir eine Überweisung zum Rheumatologen ausstellen und ich solle dort das Rezept holen. Er erklärte mir dann noch die Sache mit dem begrenzten Budget, aber ich hörte nur mit halbem Ohr hin. Das einzige was ich hörte war: Ich bin zu teuer. 

Ich benötige jeden Monat Medikamente für 266 Euro 80 (zuzüglich Schmerzmittel). Klar ist das viel. Aber wenn ich das doch brauche, um leben zu können? Wütend und enttäuscht fuhr ich zu meinem Rheumatologen. Drei Kilometer hin und drei Kilometer zurück, mit dem Fahrrad,  bei eisigem Gegenwind. Danke, Gesundheitssystem! ...

Sonntag, 1. April 2012

Mein Schnubbi hat gewonnen!

Juchhu, mein Schnubbi hat gewonnen! 

Zusammen mit 3 anderen Schnubbis:


Ist das nicht toll?

Papierrecycling

Es begab sich im Jahre 2009 n. Chr., dass ich hier großartig verkündete, dass ich nun Kunst aus Papier machen und meine Werke zu gegebener Zeit natürlich auch hier zur Schau stellen würde (ihr erinnert Euch? ---> Klick!). 

Nun, gut Ding will bekanntlich Weile haben. Mein Papierkunstobjekt ist zwar noch nicht fertig, aber ich zeige es Euch trotzdem schon mal. Ich schätze, ihr denkt seit zweienhalb Jahren an nichts anderes und seid inzwischen schon ganz ungeduldig, deshalb will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen. 

Das Objekt heißt: 

"Aus Hocker wird Beistelltisch mit Tischdecke im Zeitungspapierlook designed by Bea W. aus V. bei D. am R.., allerdings seit mehr als 3 J. wohnh. in K. an der O."




(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)

Hier habe ich beschrieben, wie ich das gemacht habe  ----->  Klick!

(Dass die Tischdecke auf dem letzten Bild so vergilbt aussieht, liegt wahrscheinlich daran, dass der Tisch seit mehr als 2 Jahren unlackiert (und unbeachtet) in einer Ecke gestanden hat ...)

Und wenn ich es dann irgendwann mal angemalt habe, zeige ich Euch natürlich auch das fertige Objekt. Versprochen!

Samstag, 31. März 2012

Mein Schnubbi

Bei meinem allmorgendlichen Facebookbesuch stieß ich auf eine Verlosungsaktion von Apfelbäckchen & Zimtschnute, bei der es Webband mit Schnubbis zu gewinnen gibt und weil ich total auf Webbänder stehe muss ich da natürlich mitmachen! 

Die Aufgabe: 

Man soll einen Schnubbi zeichnen, malen oder kleben, das Foto auf seinem eigenen Blog posten und zum Apfelbäckchen-Magazin-Blog verlinken. Und weil ich nicht zeichnen, malen oder kleben kann, habe ich einfach meinen eigenen Schnubbi fotografiert. Ich hoffe, das gilt auch?




PS: Ich möchte bitte gerne noch klarstellen, dass ich Schnubbis unmöglich finde! Schnubbis sind eklig und hässlich und seit zig Jahren over and out. Bitte Jungs: keine Schnubbis, Schnubbis sind bäh! (Außer auf Webbändern.)



No reset!

Nachdem es mir ein paar Tage lang ganz gut gegangen ist, jetzt wieder so ein beschissenes Tief. Die richtige Dosierung der Medikamente zu finden ist eine extrem nervige und teilweise ziemlich schmerzhafte Angelegenheit. Mein ganzer Körper spielt verrückt, die Haut, das Gewebe, die Muskeln, der Magen, alles durcheinander. Nix kann ich mir vornehmen, ständig muss ich Pläne verwerfen, Verabredungen absagen, Termine verschieben. Das nervt mich so dermaßen!

Ich hätte gern eine Reset-Taste. Einmal drücken und auf den Stand von 1997 zurückgehen. Ich würde Vieles anders machen und ganz sicher nicht mehr so leichtfertig meine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Und ich kann jedem nur dringend empfehlen: 

Leute, hört auf Euren Körper, 
denn es gibt keine Reset-Taste!

Samstag, 24. März 2012

Verschenkaktion: Digitale Fotografie für Anfänger

Ich möchte 3 Bücher zum Thema "Digitale Fotografie" verschenken. Die Bücher habe ich mir irgendwann mal gekauft und seit dem stehen sie ungelesen im Bücherregal. Und weil ich inzwischen weiß, dass mich Fotografie nicht wirklich interessiert, möchte ich sie nun verschenken. Schreibt bitte in einem Kommentar, welches Buch ihr gerne haben möchtet und der erste, der "Hier!" schreit (mit der entsprechenden Nummer), bekommt das gewünschte Buch. Die Adresse schickt ihr mir dann per Mail und schon geht es auf die Reise.

Inzwischen alles ausverschenkt!

Das wäre Ihr Preis gewesen:


Nummer 1


Tom Ang: Digitale Fotografie für Einsteiger
mehr Infos hier ----->  Klick

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Nummer 2


Rainer Emling: Digitale Fotografie leicht gemacht
mehr Infos hier:  ----->  Klick

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Nummer 3


Fotografieren leicht gemacht - digital macht es möglich
mehr Infos hier:  ----->  Klick




Freitag, 23. März 2012

Günstige Gelegenheiten

... soll man nutzen. Sagt man.

Mir geht es gut. Ich bin (dank Cortison) nahezu schmerzfrei, mein Zahn  hat sich (dank Antibiotikum) wieder beruhigt, der Kühlschrank kühlt und das Wetter lässt kaum Wünsche offen. Und weil die Gelegenheiten günstig sind, will ich an diesem Wochenende zu einem Ostermarkt fahren, einkaufen, nordicwalken, Fenster putzen, geocachen, nähen, linedancen, mich um Marvin kümmern, kochen, mich mit Menschen treffen, den Balkon sommerklar machen, an (m)einem stark vernachlässigten Kreativprojekt weiterarbeiten und meine Küchenschränke entrümpeln.

Und ihr so?

Mittwoch, 14. März 2012

Wieso immer ich?


Mein Essen steht im ... Dunkeln



Gestern Abend, als ich die Kühlschranktür öffnete, machte es einen lauten Knall und ich stand im Dunkeln. Peng. Nachdem ich erstmal überlegen musste, wo die Taschenlampe ist, tastete ich mich in den Flur vor, fand die Taschenlampe zum Glück relativ schnell (ich hab Schiss im Dunkeln!) und schaltete den Sicherungshebel wieder auf Betrieb. Ich war ziemlich erleichtert, als überall das Licht wieder an ging. Nur im Kühlschrank, da blieb´s dunkel ...

Und so muss ich wohl oder übel die zweihundertundnochwas Tacken, die ich für meine Rhea zusammengespart hatte, nun für einen neuen Kühlschrank hinblättern. (Rehabilitationsmaßnahmen werden sowieso total überbewertet ...)

Jedenfalls habe ich einen Kühlschrank bestellt, der in 2 bis 3 Tagen geliefert wird. Die Lebensmittel, die sich jetzt noch im inzwischen kuschelig warmen Kühlschrank befinden, wandern in den Müll (ist eh nicht viel). Aber das macht überhaupt nix, denn essen kann ich zurzeit sowieso nicht. Ich hab seit gestern Zahnwurzelentzündung und gehe morgen früh erstmal zum Zahnarzt. 

Aber sonst ist alles ok im Hause Wüst ...

Sonntag, 11. März 2012

Fleißiger Sonntag

Heute geht es mir ausgesprochen gut. Keine Schmerzen, keine Quaddeln und der Virus hat sich auch verp verdrückt. Die Gelegenheit habe ich genutzt und endlich mal wieder ein bisschen genäht und fotografiert und Fotos bearbeitet (bäh, das mag ich überhaupt gar nicht!) und dann ein paar kleine Utensilos in meinen  Shop eingestellt. Und jetzt nähe ich noch ein bisschen weiter. Von nix kommt ja bekanntlich nix ...

Samstag, 10. März 2012

AnneSvea kommt nach Kiel!

Heute habe ich mich zur "Existenzgründerschulung mit DaWanda" von und mit AnneSvea.de angemeldet und freue mich schon sehr. Ich habe zwar schon zweimal gegründet, aber das war in grauer Vorzeit und Onlineshops gab es damals auch noch nicht. Meine betriebwirtschaftlichen, buchhalterischen und handels- sowie industriekaufmännischen Ausbildungen (ja, ja, ich bin ganz schön eingebildet!) liegen inzwischen auch schon ein paar Tage zurück. Ich schätze, da kann ich auf so einer Schulung noch eine Menge dazulernen. Ach watt froi ick mir!

Freitag, 9. März 2012

Virengedöns

Zu allem Überfluss herrscht seit gestern Gersichtsviren-Alarm. Ich nehm´ was ich kriegen kann, ich lass´ nix aus, soweit kommt das noch! Außerdem is das letzte Mal schließlich auch schon über ein Jahr her (guckstu hier ----> Klick!), da wurde es aber auch wirklich mal wieder Zeit.

Hübsch, nicht?

Mittwoch, 7. März 2012

Ciclosporin

Ich habe gerade nicht so viel Kopf zum Schreiben,
deshalb hier nur ein kurzer "Statusbericht"   ----->   Klick!

Kommen auch wieder bessere Zeiten. Versprochen!

Samstag, 25. Februar 2012

Eilige Bitte!


Jona ist ein Mädchen, das am kommenden Dienstag 10 Jahre alt wird. Ihre Mutter ist zurzeit im Krankenhaus und weiß nicht, ob sie zusammen mit Jona feiern kann. Deshalb bittet sie in ihrem Blog darum, Jona eine kleine Überraschung zu bereiten, indem sie ganz viele Geburtstagskarten bekommt. Da mache ich natürlich gerne mit. Es ist zwar schon ein bisschen spät, aber Jona freut sich bestimmt auch über nachträgliche Glückwünsche. Ich denke, dass sie das besonders jetzt ganz dringend braucht: viel Glück!

Hier geht es zu dem Blogbeitrag von Jonas Mutter   ----->    Klick!

Freitag, 24. Februar 2012

Allheilmittel

Am vergangenen Samstag, am späten Abend, hatte ich einen leichten Migräneanfall. Pille geschluckt und ins Bett gegangen. Sonntag und Montag hatte ich den ganzen Tag Kopfweh, aber immerhin war die Migräne weg. Am Dienstagmorgen der nächste Anfall, diesmal so schlimm, dass ich mir nicht sicher war, ob es "nur" eine Migräne oder womöglich sogar ein Schlaganfall ist. Das volle Programm: Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit und, was ich noch nie hatte, eine halbseitige Gesichtslähmung. Anstatt den Arzt zu rufen habe ich es erstmal mit der Hausapotheke versucht. Pille genommen  und fast den ganzen Tag geschlafen. Am Mittwoch war ich beim Dienst und hatte auch da wieder den ganzen Tag Kopfweh. Kein Schmerzmittel half. Abends dann der nächste Anfall. Gestern morgen bin ich dann gleich zum Arzt, ich hatte noch immer Kopfweh. Der Doc meinte, dass es sich möglicherweise gar nicht um drei sondern um einen einzigen Anfall handeln würde und zu meiner großen Freude (ich kann mich kaum halten!!!) mache ich seit gestern eine Cortison-Stoßtherapie. Nachteil: ich werde weiter auseinandergehen wie ein Hefeteilchen. Vorteil: mein Rheumagedönse lässt mich in Ruhe. Nachteil: ich habe immer noch leichte Kopfschmerzen (*?*). Nachteil: ich bin noch mehr im Eimer als sowieso schon. 
Ich bin gespannt, ob ich in 9 Tagen (bis dahin geht sie Therapie) topfit, schmerzfrei und quasi wie neu geboren bin. Ich vermute es mal stark ...

Sonntag, 19. Februar 2012

Tim Burton´s Corpse Bride

Eben habe ich zufällig gesehen, dass heute einer meiner Lieblingsfilme im Fernsehen kommt. Und weil böse Zungen behaupten, dass ich in den letzten Tagen etwas morbide drauf bin, und weil das sowieso einer meiner Lieblingsfilme ist, und weil ich sowieso schon ewig keinen Fernsehabend mehr gemacht habe, gucke ich mir den heute an. Und denen, die das lesen und nix Besseres vor haben, empfehle ich, unbedingt das Gleiche zu tun!             (20 Uhr 15 bei Tele5)




Und für Fans wie mich gibt es diese Seite   ----->   Klick!    
(Da gibt es u. a. tolle Bildschirmschoner!)

Samstag, 18. Februar 2012

Nur tanzen

Ich habe jetzt seit gut neun Wochen kein Mtx mehr genommen und baue seit etwa 14 Tagen ab. Jeden Tag ein bisschen mehr. Physisch und psychisch. (Mehr Details hier: klick)  "Sie müssen lernen, mit der Krankheit zu leben, nicht dagegen." Leichter gesagt als getan.

Gestern war ich eine Stunde beim Linedance. Es war toll. Es hat Spaß gemacht. Ich habe mich gefreut. Heute fühle ich mich wie vom Panzer überrollt. Bin übersät mit entzündeten Hautschwellungen. Jeder einzelne Muskel in meinen Körper vibriert. Mein Körper scheint nur noch aus Schmerz zu bestehen. "Sie müssen lernen, mit der Krankheit zu leben, nicht dagegen." ... 


Ich will doch nur tanzen!



Sonntag, 12. Februar 2012

Rosa Preis

Liebe Frau aus der Welt des Wissens,

eigentlich verweigere ich mich ja den Awards, die man in der Bloggerwelt so bekommen kann, aber heute mache ich eine Ausnahme. Weil ich mich so über die Begründung, warum Du denkst, dass ich diesen Award verdient habe, so freue und weil heute mal wieder einer von diesen Scheißtagen ist und mir ein Blumenstrauß gerade recht kommt und weil ich rosa so gern hab. Leider kann ich nur einen Teil des Awards annehmen, weil ich doch so viele Blogs lese, die diesen Titel verdient haben ...





Vielen lieben Dank dafür!


Bye bye Whitney Houston!

Mittwoch, 8. Februar 2012

Leben

Bedingt das innere Chaos das äußere Chaos oder umgekehrt? Ist eines von beiden der Gradmesser des anderen? Oder haben beide gar nichts miteinander zu tun? Jeder Versuch, Ordnung in die Gedanken, den Alltag, das Leben zu bringen, scheitert. Manchmal an äußeren Umständen, manchmal, meistens, an mir. Das Leben lieben oder hassen? Dazwischen gibt es nichts. Gleichgültigkeit bedeutet Tod. Wenn ich sehe, mit welcher Oberflächlichkeit so viele ihr Leben ab-leben als gäbe es danach ein neues, fühle ich unglaubliche Wut. Wissen Sie denn nicht, was es ihnen zu bieten hat, wie wert und wie voll es ist? Ich wollte, ich könnte es an ihrer Stelle leben. Leben ganz und gar. Ohne Schmerzen. Und ohne Traurigkeit.

Samstag, 28. Januar 2012

rauchfrei online

Inzwischen bin ich seit gut 5 Jahren Nicht(mehr)raucherin und mächtig stolz darauf. Wie bei so vielen anderen hat es auch bei mir nicht beim ersten Anlauf geklappt, aber ich habe nicht aufgegeben und darauf bin ich ganz besonders stolz. Wie oft habe ich gedacht: "Das schaffe ich nie. Das ist viel zu schwer." und ich weiß, dass das nahezu jeder Raucher denkt. Dann habe ich erfahren dürfen, dass es nicht schwer sein muss, und nur dann schwer ist, wenn man es sich selbst schwer macht. Reine Kopfsache.

Jedem, der ernsthaft darüber nachdenkt, mit dem Rauchen aufzuhören und bei dem es nicht nur ein vorübergehender Anfall von Neujahresvorsätzen ist, möchte ich diese Seite ans Herz legen:


Ohne sie wäre ich wahrscheinlich immer noch dabei, Anlauf zu nehmen.

Sonntag, 22. Januar 2012

Urlaubsabschiedsgeschenk an mich

Nachdem seit gestern nähtechnisch alles schief lief was nur schief laufen kann, mochte ich mich gar nicht mehr an die Maschine setzen. Ich war so frustriert, dass ich mir dringend was Gutes tun musste und als auch Schokoladenkuchen nicht half, habe ich mich entschlossen, es doch nochmal zu versuchen. Und siehe da, mit der nötigen Gelassenheit ("Wenn´s wieder nix wird, schmeiß´ ich den ganzen Scheiß aus dem Fenster!") funktionierte es dann auch. Und weil es mir so gut gefällt, habe ich es mir zum Urlaubsabschied geschenkt. Das alte ging aber auch wirklich mal gar nicht mehr ...

alt:


neu:






(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)

Samstag, 21. Januar 2012

Urlaubsabrechnung


2 Wochen Urlaub sind rum. Ich habe nix fast nix von dem gemacht, was ich machen wollte. Ich habe weniger als ein Zehntel (!) von dem genäht was ich nähen wollte. Ich war null (!) mal zum Geocaching, ich war null (!) mal beim Tanzen, ich war null (!) mal beim Nordic Walking, ich war null (!) mal schwimmen, ich habe null (!) Fahrradtouren gemacht. Dafür habe ich ewig auf meine Labelbändchen gewartet (die ich natürlich viel zu spät bestellt hatte) und eben sind sie angekommen und ich habe kaum noch Zeit, sie einzunähen, Fotos zu machen und die Sachen im Shop einzustellen. Außerdem tun mir heute zu allem Überfluss auch noch die Pfoten weh. Muss eben alles ein bisschen langsamer gehen als mir lieb ist. Der nächste Urlaub kommt bestimmt und der wird besser geplant sein. Sag ich jetzt mal.

Trotzdem: ich habe mich gut erholt, es genossen, mal länger als bis 3 Uhr 45 zu schlafen und den Tag ganz für mich zu haben. Außerdem war ich in den letzten zwei Wochen an manchen Tagen fast schmerzfrei, ein Gefühl, das man nicht unterschätzen sollte.  ;)
Alles in allem war es schon ein guter Urlaub und man mag es kaum glauben, aber ich freue mich auch schon ein bisschen auf Montag.

Und jetzt nähe ich noch ein paar Bändchen auf ...



Freitag, 20. Januar 2012

So schön ist´s um mich rum


Smalltown Kiel – ein kleiner Film zur Stadt from René Raab on Vimeo.

So gings weiter, am Postschalter


Aufgrund mehrerer Nachfragen, wie es denn weiter ging, hier der (eher unspektakuläre) Rest der Geschichte:

Ich sah also auf die Uhr und fragte extra besonders höflich: 
"Soll ich lieber noch 7 (kurzer Blick auf die Uhr), nein, 6 Minuten warten?"

"Darauf könnte es hinauslaufen falls Ihr Brief noch nicht da ist, denn hier steht ja groß und deutlich AB 10 Uhr. Aber dann müssen Sie sich nochmal neu anstellen."

Ich, zuckersüß lächelnd: "Ok, das mache ich dann."

Er geht nach hinten und kommt nach weit weniger als einer Minute mit einem Briefumschlag wieder raus.

Mein Lächeln wurde breiter.

"Da haben Sie aber Glück gehabt, dass der Brief schon mit der ersten Lieferung zurückgekommen ist. Die zweite ist nämlich noch nicht da, es ist ja auch noch nicht 10 Uhr."

Bloß nicht provozieren lassen, schließlich hatte ich eindeutig die besseren Karten und den Triumph wollte ich doch gern ausnutzen.

"Ja da habe ich ja Glück gehabt, aber es wäre auch nicht so schlimm gewesen, wenn er nicht dabei gewesen wäre, denn", (Blick auf die Uhr) "in spätestens 3 Minuten (nochmal Blick auf die Uhr) nein, in spätestens zweieinhalb Minuten wäre der Brief dann ja gekommen. In der Zwischenzeit hätten Sie mir einfach ein paar Briefmarken verkaufen oder mich über die Vorteile eines Postbankkontos informieren können, da verfliegen zwei, drei Minuten wie nix. Schönen Tag noch."

Nachdem er meinen Guten-Morgen-Gruß nicht erwidert hatte, hatte ich auch gar nicht wirklich damit gerechnet, dass er meinen Abschiedsgruß erwidert. Gutes Benehmen lernt man eben nicht bei der Post.


Donnerstag, 19. Januar 2012

Am Postschalter


Gestern Vormittag klingelte es an meiner Tür und weil ich die Tür grundsätzlich nicht auf mache, sofern ich keinen Besuch oder ein Päckchen erwarte, blieb dem Postzusteller nichts anderes übrig, als eine gelbe Karte in meinen Briefkasten zu werfen mit dem Hinweis, ich könne morgen (also heute) ab 10 Uhr eine Briefpostsendung (die offensichtlich nicht in den Kasten gepasst hat) bei der Hauptpost in der Stadt abholen. Ärgerlich einerseits, weil ich extra deswegen bis in die Stadt runter musste, nicht ganz so schlimm andererseits, da ich um halb 11 zum Frühstück verabredet war und deshalb sowieso vor die Tür musste. So weit so gut.

Gegen halb 10 bin ich dann zuhause losgefahren, habe mein Fahrrad wettergeschützt bei Karstadt vor der Tür geparkt und bin ein paar Meter über die Straße zur Post gegangen. Dort war, wie üblich, eine recht lange Schlange vor den Schaltern an die ich mich brav hinten anstellte und wartete bis ich an die Reihe kam. Während ich so wartete, beobachtete ich die Postangestellten (-beamte? - bedienstete? ... keine Ahnung wie die sich schimpfen) und sah ein weit verbreitetes Vorurteil mal wieder bestätigt: denen kann man beim Laufen die Schuhe besohlen! Jemanden wie mich, der eher der Typ "Zack-zack, schnell gemacht" ist, bringst sowas ja auf die Palme. Da warten zig Leute darauf, bedient zu werden, und die "Servicekräfte" schlafen während des Bedienens ein ... und wieder mal ging mir ein Satz durch den Kopf "Typisch deutscher Beamter!" ... ich weiß, dass man da nicht alle über einen Kamm scheren sollte und dass nicht alle gleich sind und so weiter und so fort, aber es war eben das was ich dort gerade wahrnahm und was mir dazu einfiel. Aber das war noch nicht alles:

Als ich endlich an der Reihe war, legte ich dem Herrn hinter dem Schalter den gelben Zettel vom Postzusteller und meinen Personalausweis hin, während ich ihm fröhlich einen guten Morgen wünschte. Ok, dass der Gruß nicht erwidert wurde, ist zu verschmerzen. Was dann kam, machte sogar MICH mundtot. Der Herr hinter dem Schalter guckte auf den gelben Zettel, dann mich an und sagte: "Sie haben die Anweisungen des Postzustellers nicht befolgt!" ... (und ich so: Hä? ... und überhaupt: seit wann hat mir ein Postzusteller ANWEISUNGEN zu erteilen???) ... ich sagte nichts sondern guckte ihn nur fragend an. Dann zeigte er mit seinem Bleistift auf ein kleines Feld auf der Karte: "Hier steht doch, dass Sie die Sendung heute ab 10 Uhr abholen können. Wenn Sie die Sendung VOR 10 Uhr hätten abholen können, hätte das wohl auf der Karte gestanden!" Ich guck auf die Uhr: 9 Uhr 53 ...