Donnerstag, 31. Dezember 2009

Silvester 2009

Etwas geht zuende und etwas Neues beginnt. Der Silvesterabend ist der Zeitpunkt an dem ich mich von Vergangenem verabschiede. Ich möchte so wenig Sorgen, Nöte, Traurigkeit mit ins neue Jahr nehmen wie nur irgend möglich. Das geht natürlich nicht immer und mit allem, aber ich merke schon, wie es mir von Jahr zu Jahr besser gelingt, Altes loszulassen und Neues zu beginnen. Trotzdem: ein bisschen was bleibt immer und das muss auch so sein und das ist auch gut so.

Nun ist er also da, der letzte Tag des Jahres und wie jedes Jahr schaue ich kurz zurück (dieses Mal vielleicht etwas wehmütiger als in den Jahren davor), und dann nach vorn und ich bin neugierig und freue mich auf das was mich wohl erwartet. Ob dieses neue Jahr auch so bunt und aufregend werden wird wie das vergangene? In einem Kommentar vor ein paar Tagen hat jemand etwas gesagt, wie ich es besser nicht hätte ausdrücken können: dieses Jahr war ein Jahr der Orientierung für mich. Ich habe viele Erkenntnisse gesammelt und ich weiß heute viel besser was ich will, und vor allem auch was ich nicht will, als noch am Anfang dieses Jahres. Ich finde, das sind gute Startvoraussetzungen für ein gelungenes 2010.

In diesem Jahr werde ich bereits zum zweiten Mal Silvester in Kiel verbringen. Letztes Jahr war ich "nicht gut zu Fuß" und musste deshalb das Jahr vom Bett aus verabschieden. In diesem Jahr möchte ich nicht allein zuhause sein. Ich werde heute Abend das erste Mal seit zig Jahren (12? 15?) alleine ausgehen und ich hoffe sehr, dass ich mich nicht (wie schon öfter passiert) stundenlang vor der Tür des Lokales herumdrücken werde, um dann irgendwann völlig frustriert wieder nach Hause zu gehen, weil ich mich nicht reingetraut habe. Wünscht mir Mut!

Ich wünsche Euch allen einen guten Start
ins neue Jahr!

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Mein Spendenaufruf - das Ergebnis

Hier nun das Ergebnis der Umfrage zu meinem Spendenaufruf:

Beas Spendenaufruf - eine gute Idee?

2 von 21 (9 %) meinten:
"Ich finde die Idee gut und lasse mein nächstes Gehalt gleich an Bea überweisen."

0 von 21 (0 %) meinten:
"Ich finde die Idee gut, könnte auch spenden, bin aber zu knauserig."

13 von 21 (61 %) meinten:
"Ich finde die Idee gut, würde gern spenden, bin aber selbst ´ne arme Sau."

3 von 21 (14 %) meinten:
"Ich finde die Idee scheiße, spende aber trotzdem."

und

3 von 21 (14 %) meinten:
"Mir doch egal."

Ich fasse mal kurz zusammen:

2 Leute sind bereit, mir ihr nächstes Gehalt überweisen zu lassen. Grundsätzlich finde ich das natürlich super, nur dass bisher, immerhin zweieinhalb Wochen nach Umfragstart UND einen Tag vor Monatsende, noch immer niemand meine Kontonummer erfragt hat. Das macht mich ein bisschen stutzig ...

Niemand hat sich als alter Knauser geoutet. (Ist Geiz etwa nicht mehr geil?)

13 arme Säue, die aber immerhin ihren guten Willen bekundet haben. Lasst Euch umarmen, Schwestern und Brüder!

Den dreien, die bei jedem Scheiß mitmachen, fühle ich mich besonders nah und schließe sie deshalb in die Arme-Säue-Umarmung mit ein.

Und die 3, denen meine Superideen egal sind, möge der Blitz beim Scheißen treffen! waren ja immerhin ehrlich genug, das zu sagen. :-)

Und bevor jetzt das Gejaule losgeht: ja, ich weiß, dass die Umfrage eigentlich noch einen Tag laufen sollte, aber die zweihundertdrölfzehn Leute, die unbedingt heute und morgen noch abstimmen wollten, haben jetzt ganz einfach mal Pech gehabt. That´s life und ich bin der Boss! :-)
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Nachtrag:

Ey! Der Bloggermann hat einen kompletten Absatz meines Beitrages geklaut! Was soll denn das?

Hier nochmal:

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und freue mich über die große Spendenbereitschaft. Ganz besonders hat mich gefreut, dass der eine oder andere ganz in echt und ohne Flachs zum Spenden bereit war. Das hat man selten. Und am supersten von allem finde ich, dass ich doch tatsächlich eine Eintrittskarte geschenkt bekommen habe. Damit hätte ich nun wirklich nienich gerechnet. Danke dafür nochmal an dieser Stelle, ich bin immer noch ganz baff und ich freue mich sehr auf den gemeinsamen Abend mit der Spenderin und den Wise Guys! :-)

Dienstag, 29. Dezember 2009

Mein 2009 - zurückgeguckt

(Auszug aus meinem "Real-Life"-Tagebuch)

Januar
Umzug nach Kiel hat mich geschafft. K.O.
Hab mich wieder bei den WeightWatchers angemeldet. 20 Kilo müssen weg.
Erster kultureller Ausflug in Kiel. Barbara Ruscher: "Nackig! Der Kampf ums letzte Hemd." (Dort lernte ich, dass die Kieler ganz offensichtlich einen völlig anderen Humor haben als die Rheinländer.)

Februar
Manche Menschen denken, Freundschaft hätte etwas mit Quantität zu tun statt mit Qualität. Ich denke anders. Zum Glück.

März
Gewicht verringert sich stetig. Sehr gut.
Spritzen fällt mir immer schwerer. Sehr schlecht.

April
Entscheidung gefällt: ich adoptiere zwei Fellnasen!
Großen Schritt in neues Leben gewagt.

Mai
Die Göre in Kiel. Viel zu lange nicht gesehen.
Blogstart
Herzöffnung

Juni
Lange erträumt und endlich wahr geworden: Niki-de-Saint-Phalle-Ausstellung. Bin tief beeindruckt.
Gründung Weiber-WG
Erster Stress mit Hobby-Stalker. Lächerlich.

Juli
Poetry Slam zum ersten mal live erlebt. Genau mein Ding.
Schluss mit MTX ... macht mir Angst.

August
Lovelybooks. Mein virtuelles Bücherregal.
The Fifth Wheel. Marionettentheater der Extraklasse.
"Der Diener zweier Herren". Merke: Laienspielgruppen brauchen mehr Beachtung.
Erste Kieler Museumsnacht. Wenn die zweite genauso schrecklich ist, spare ich mir die dritte.
Stalking light seit Wochen. Lächerlich, nervt trotzdem.

September
Reise nach Hannover. Freude durch vorabendlichen Stalker-Stress getrübt. Die Grotte: toll!
Zum Nordic-Walking-Kurs angemeldet. Alleine wird das nix.
Das Herz ein Stück weit wieder zu gemacht. Besser ist das.
Nach langer Zeit eine liebe Freundin wiedergetroffen. Sehr gefreut.

Oktober
Andreas-Feininger-Fan geworden

November
Zwei Wochenend-Kurse in der Kunstschule gemacht. Viel zum Thema Skulpturenbau gelernt.
Erstes Mal zum Spiele-Treff in der Bazille. Gerne wieder.
Kieler Weihnachtsmarkt ist toll!

Dezember
Erstes "Mini-Blogger-Treffen". War sehr lustig.
Bei StattAuto angemeldet. Endlich wieder mobil.
Besuch beim Zahnarzt. Viel Angst, ganz umsonst.
Karte für Silvester-Party gekauft. Sehr aufregend.
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das Schönste: eine Woche Urlaub mit meiner Tochter

das Schlimmste: labile Gesundheit, Angst vor weiteren Diagnosen

das Lustigste: die Frau, die bei Aldi meinen Einkaufswagen zur Kasse schob, brav alles aufs Band legte, bezahlte und erst beim Einpacken bemerkte, dass das überhaupt nicht ihre Sachen sind

das Traurigste: dass ich meine Freundin seit zwei Jahren nicht mehr gesehen habe

das Beeindruckendste: die Niki-de-Saint-Phalle-Ausstellung in Schleswig und die Aufführung von The Fifth Wheel
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Dies war ein sehr ereignisreiches Jahr. Ich habe meine kreative Seite wiederentdeckt und gemerkt, wie sehr mir Kunst und Kultur gefehlt haben. Mir wurde viel gegeben und viel genommen, und ich glaube, dass alles seinen Sinn hat(te). Ich habe viel gelacht und viel geweint. Vieles werde ich (ver)ändern, nur eines ganz sicher nicht: mich.
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Bei Herrn Schonzeit lernte ich dann eine andere Art von Jahresrückblick kennen und finde die Form so schön, dass ich sie hierhin geklaut habe. Aber ein schlechtes Gewissen habe ich natürlich nicht, der Herr Schonzeit hats nämlich selbst geklaut*! ;-)
*(und zwar bei Frau Wortteufel)

Zugenommen oder abgenommen?

Haare länger oder kürzer?
unverändert

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
kurzsichtiger

Mehr ausgegeben oder weniger?

Der hirnrissigste Plan?
Herzeroberung trotz widriger Umstände

Die gefährlichste Unternehmung?
Herzöffnung trotz widriger Umstände

Der beste Sex?
... ist der, von dem niemand weiß, ob er stattgefunden hat oder nicht.

Die teuerste Anschaffung?
Fahrrad

Das leckerste Essen?
Rosenkohl-Hackfleisch-Auflauf

Das beeindruckendste Buch?
Wüstenblume

Der ergreifendste Film?
Slumdog Millionaire

Die beste CD?
Ina Müller: weiblich - ledig - 40

Das schönste Konzert?
Frühlingsvögel im Baum vorm Haus

Die meiste Zeit verbracht mit…?
mir

Die schönste Zeit verbracht mit…?
meiner Tochter

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Von himmelhochjauchzend bis unfassbar am Boden zerstört war alles dabei. Leider oft dicht beieinander. Aber ich habe die Konsequenzen daraus gezogen und die Leute aus meinem Leben verbannt, die dafür verantwortlich waren.
(Diesen Satz habe ich ungekürzt aus Wortteufel´s Jahresrückblick übernommen. Nur den letzten Teil habe ich leicht verändert.)

2009 zum ersten Mal getan?
zu einem (einer?) Poetry Slam gegangen

2009 nach langer Zeit wieder getan?
geplant, zu einer Silvesterparty zu gehen

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
belogen zu werden

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nicht jeder, der Dich anlächelt, ist Dein Freund.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
da zu sein

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Bleib wie Du bist."

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
-keine Ahnung-

2009 war mit 1 Wort…?
lattenwül
(1 Wort?! Das musste ich bilden aus: lustig, aufregend, traurig, teuer, emotional, nervig, wichtig, überflüssig, lehrreich)

Freitag, 25. Dezember 2009

Ich will ins Heim!

Es gibt Kinderheime und es gibt Altersheime.
Gibt es eigentlich auch Mittelalter(s)heime?

Weihnachtsbaumsammlung

Ich würde so gerne Eure Weihnachtsbäume sehen. Schickt ihr mir ein Foto?
(bea.wuest@googlemail.com)

Damals ...

... als ich Weihnachten noch so richtig doll lieb hatte, war dies einer meiner allerliebsten Weihnachtssongs:

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Der Weihnachtsmann ist ein Ferkel!

WARNUNG:
Dieser Text könnte weihnachtliche Gefühle verletzen und sollte von niemandem gelesen werden, der wirklich an den Weihnachtsmann glaubt!

Der Weihnachtsmann kommt zu Fritzchen. Er öffnet seinen Sack und holt eine Eisenbahn hervor. Fritzchen ist vor Freude außer sich: "Oh Weihnachtsmann, das ist ja die Eisenbahn, die ich mir schon immer gewünscht habe. Woher weißt du denn, dass ich die wollte?" Der Weihnachtsmann stupst Fritzchen mit dem Finger auf die Nase und sagt: "Das hab ich an deiner Nasenspitze gesehen." Er greift nochmal in seinen Sack und holt eine Autorennbahn hervor. Fritzchen: "Oh Weihnachtsmann, das ist ja die Autorennbahn, die ich mir auch schon immer gewünscht habe. Woher weißt du denn, dass ich die auch wollte?" Der Weihnachtsmann stupst Fritzchen wieder auf die Nase und sagt: "Das hab ich an Deiner Nasenspitze gesehen." Der Weihnachtsmann macht gerade seinen Sack zu als Fritzchen fragt: "Stimmt es Weihnachtsmann, dass im Himmel die Engel keine Höschen tragen?" Der Weihnachtsmann schaut Fritzchen erstaunt an und sagt: "Ja das stimmt. Woher weißt du denn das?" Fritzchen, stupst den Weihnachtsmann mit dem Finger auf die Nase und sagt: "Das hab ich an deinen Fingern gerochen."

Ich bin ein Engel!

Ja ich weiß, ich wollte mir eine kleine Blogpause gönnen, aber das hier will und muss ich Euch unbedingt erzählen.

Heute bin ich zum Engel ernannt worden und das kam so:

Nachdem ich bereits gestern sämtliche Marzipankartoffeln und Dominosteine aufgefrgessen hatte, wollte ich heute nochmal für Nachschub sorgen und bin runter in die Stadt gegangen. Als ich nach meinem Portemonnaie kramte, fand sich auch ein Umschlag, der mich zuerst traurig machte, dann aber spontan auf eine Idee brachte. In dem Umschlag war mein Weihnachtsgeschenk für jemanden, der von mir vermutlich nicht mehr beschenkt werden möchte. Aber vielleicht würde sich ja wer anderes darüber freuen? Ich beschloss: der achte Mensch, der an mir vorbei geht, soll dieses Geschenk bekommen (die Acht ist meine Lieblingszahl). "Die Acht" war eine junge Frau mit Kinderwagen, die verzweifelt auf der Suche nach einem Geschenk für ihren Mann war. "Es darf auf keinen Fall zu teuer sein, wir kommen so schon kaum klar, auch ohne Weihnachten." Als ich ihr erzählte was mein Plan ist, guckte sie mich mit großen Augen an. (Wahrscheinlich hat sie mich für total übergeschnappt gehalten.) Und dann habe ich ihr den Umschlag gegeben, sie hat reingeguckt, nochmal gefragt, ob das mein ernst sei und dann spontan beschlossen: "Sie sind ja ein Engel!"

Ich bin ein Engel. Wie schön!

Das schönste an dieser ganzen Akion war für mich, zu spüren, wie glücklich es macht, jemand anderen glücklich zu machen.

Und ich bin die einzige die weiß, dass diese Frau am 11. Februar mit ihrem Mann nach Hamburg fährt, um sich Eckart von Hirschhausen live anzusehen. Ich glaube, ich finde Weihnachten gar nicht so übel.

PS: Dies schrieb ich hier nicht zur Selbstbeweihräucherung sondern um zu sagen, dass Schenken so viel glücklicher macht, als beschenkt zu werden. Mich jedenfalls. Und natürlich bin ich ganz nebenbei der uneigennützigste Mensch von allen. Aber das wusstest ihr ja schon vorher, nicht wahr?

So, und nun frohe Weihnachten Euch allen!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachtsgrüße


Ich wünsche allen meinen Bloglesern

ein friedliches Weihnachtsfest

und alles Gute im neuen Jahr.

Mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen!


Ich gönne mir jetzt eine kleine Pause und hoffe, dass wir uns alle im neuen Jahr so gesund und munter wie möglich wiederlesen. Spätestens ;-)

Bea ermittelt ... weiter

Gestern Vormittag war ich zum wiederholten Male am Ort des Geschehens und das erste was mir auffiel:

die Spülbürste ist weg!

Und dann noch der Hinweis von dosenöffner, dass die gleichen Spuren von daumenlosen Handabdrücken bei ihm zu finden sind.
Die ganze Sache wird immer verworrener. *verwirrtguck*

Trotz der vielen Tipps und Ideen sind manche Fälle so kompliziert, dass sie von einem Ermittler (und einigen unerfahrenen Hobbykriminalisten) allein eben einfach nicht zu lösen sind. Ich bin an meine Grenzen gestoßen, musste Herrn rundumkiel schweren Herzens recht geben und habe eingesehen: dies ist eindeutig


Und weil der Herr Matula diese Woche keine Zeit hat, habe ich mir Hilfe aus den eigenen Reihen geholt:





Hier verschafft sich die Kollegin gerade einen ersten Überblick.

(Ich bitte um Verständnis, dass meine Unterstützung unerkannt bleiben möchte. Die hat sich beim SEK, beim NYPD, bei Miami Vice und bei Schlecker beworben und wenn die jetzt wer erkennt, ist Essig mit Karriere.)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Noch 24 Stunden

Ratet mal, wer dann Urlaub hat?!

Und ratet mal, wer in diesem Jahr nicht mehr zum Einkaufen muss?!

Und ratet mal, wer jetzt so lange Arme hat, dass er sich ab sofort im Stehen die Fußnägel lackieren kann?!

Und ratet mal, wer die nächsten Informationen in Sachen Tätersuche erst morgen postet?!

Lohooos! Raaahten!

Montag, 21. Dezember 2009

Ausgelutscht

Ich fühle mich leer. Ausgelaugt und ausgelutscht. Müde und ohne jegliche Energie. Noch 41 Stunden, dann habe ich endlich endlich Urlaub. 11 freie Tage. Ich werde ununterbrochen schlafen!

Bea ermittelt ... Spuren

Bisher gibt es zwei Spuren im Fall "Balkonblumenkästen", die uns möglicherweise direkt zum Täter führen könnten:

(zum Vergrößern Bild anklicken)

Aufgrund der Spurenlage stellen sich nun zwei Fragen:

  1. Was hat ein Daumenamputierter auf meinem Balkon zu suchen?
  2. Wieso hat der seine Flaschenspülbürste zurückgelassen?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Alternative zum Weihnachtsgedicht

Nicht jeder mag ein Gedicht unter dem Weihnachtbaum vortragen. Das kann ich gut verstehen. Wie wäre es denn mal mit einem schönen Weihnachtslied? Ein Lied, das ich besonders gern mag, weil es leicht zu lernen ist und auf jeden Fall immer gut ankommt, ist dieses:

(WARNUNG: wer jetzt den Play-Button drückt, wird das Original nie wieder unbedarft anhören können!)



Samstag, 19. Dezember 2009

Bea ermittelt

Ich bin Blond. Bea Blond. Und ich habe eine Mission.

Bei mir wurde eingebrochen. Der oder die Täter haben auf meinem Balkon vandaliert und konnten sowohl ungehört als auch ungesehen entkommen.
Nun muss ich herausfinden, wer die leeren Blumenkästen samt Halterungen auf den Boden geschmissen und dann dort liegengelassen hat.
Hier das Corpus Delicti:


(Tatortfoto vom 17.12.2009, 10:21 Uhr)
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Nachdem ich zwei Tage lang mit den Ermittlungen beschäftigt war, aber nicht so recht vorankam, suchte ich heute Morgen noch einmal den Tatort auf, denn manchmal erschließen sich Dinge erst auf den zweiten Blick. Voller Entsetzen stellte ich fest:
der Täter war an den Ort des Verbrechens zurückgekehrt!
Auf dem wichtigsten Beweisstück wurde eine Lage Frischschnee angebracht. Aber warum? Die Vermutung liegt nahe, dass damit möglicherweise Spuren verwischt werden sollten, die ich bis dato möglicherweise übersehen hatte. (Obwohl es das erste Mal wäre, dass MIR sowas passiert!)
Natürlich machte ich sofort Fotos zur Beweissicherung und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich der Täter zu diesem Zeitpunkt noch irgendwo ganz in der Nähe befand ...
(Tatortfoto vom 19.12.2009, 08:41 Uhr)
Noch tappe ich im Dunkeln, aber ich werde den Fall lösen. Und wenn es das letzte ist was ich tue!
(Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, sind ausdrücklich erbeten!)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

An den Weihnachtsmann

Falls jemand von Euch in die Verlegenheit kommen sollte, dem Weihnachtsmann ein Gedicht vortragen zu müssen, ihr aber keins kennt oder keines so richtig passend findet, die hier passen immer:

Weihnachtsgedicht für Sie:

Müde bin ich, geh zur Ruh,
mache meine Augen zu.
Doch Weihnachtsmann , bevor ich schlaf,
bitte ich Dich noch um was:

Schick mir mal ´nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.
Der mir Komplimente macht,
nicht über meinen Hintern lacht.

Mich stets nur auf Händen trägt
und sich "uns´ren Tag" einprägt.
Sex nur will, wenn ich grad mag
und mich dann liebt den ganzen Tag.

Soll die Füße mir massieren
und mich schick zum Essen führen.
Soll mir treu und zärtlich sein,
mein bester Freund noch obendrein.


Weihnachtsgedicht für Ihn:

Lieber Weihnachtsmann ,
schick mir bitte eine stumme Nymphomanin,
die einen Fleisch- und Getränkehandel
besitzt und eine Jahreskarte fürs Stadion.
Ist mir scheißegal, dass sich das nicht reimt.


(Quelle: gedichtet von dem Schwager der Nichte einer Freundin meiner Kollegin)

Montag, 14. Dezember 2009

Zwei rechts, zwei links,

... zwei fallen lassen?

In letzter Zeit lese ich immer mal wieder in verschiedenen Blogs vom Stricken. Von Erfolgen und von Misserfolgen. Vom Aufgeben und Neubeginnen. Irgendwann ist es vollbracht und selbst wenn das fertige Teil dann nicht den üblichen Schönheitsidealen entspricht, präsentiert man es doch voller Stolz. Immerhin ist es selbst gemacht.

Ich stricke auch. Ich stricke an meinem Leben und es will grad nicht so recht gelingen. Schwer genug, die vielen Maschen aufzunehmen, sie nicht zu verlieren ist manchmal fast unmöglich. Und ich frage mich, was das wohl für ein Gebilde werden soll, wenn es denn irgendwann mal fertig ist? Vom Stolzsein bin ich weit entfernt.
Zwei rechts, zwei links, zwei fallen lassen. Vielleicht sollte ich es mal mit einem anderen Muster probieren?

Zwei rechts, zwei links, zwei fallen lassen - ist das eigentlich das Gleiche wie eins vor und zwei zurück? Im Moment scheint es so zu sein und ich muss schon wieder ganz von vorn anfangen. Dabei bin ich so verdammt müde.

Hat jemand hier ein Strickmuster für mich?

Sonntag, 13. Dezember 2009

Nur für Dich / Relativ

(Damit jeder weiß, worum es hier geht.)



In eigener Sache

Bereits seit einiger Zeit denke ich darüber nach, wie ich das Geld für eine Eintrittskarte für die "Wise Guys Spezialnacht 2010" am 20. Februar in der Sparkassen-Arena zusammen bekommen soll. Und letzte Nacht hatte ich DIE Idee:

wenn jeder meiner "regelmäßigen Leser" zwei Euro spenden würde, könnte ich mir nicht nur eine Konzertkarte sondern zur Feier des Tages, also zur Feier der (Spezial)Nacht, auch noch eine Currywurst-Pommes-Schranke kaufen.

Was meint ihr, ist die Idee gut oder ist die Idee gut?

Samstag, 12. Dezember 2009

Die (guten) Vorsätze

Nach dem Tag der guten Vorsätze, hier nun das Ergebnis:

Ich möchte

- endlich die letzten 2 Kilo bis zum Ziel loswerden

- mich wieder von anderen Sachen als Kaffee und Schokolade ernähren

- mein wöchentliches Lauftraining wieder aufnehmen (und auf 2 mal erhöhen)

- meine kreativen Anwandlungen auch praktisch in die Tat umsetzen

- Vergangenes hinter mir lassen (können) - ob man das lernen kann?

- eine gute Hausfrau werden

- weniger Zeit im Internet und mehr Zeit im realen Leben verbringen

- meine Lebensfreude wiederfinden

Freitag, 11. Dezember 2009

Weiße Weihnacht

Dies ist mein Gastbeitrag, den ich gestern bei Latita veröffentlichen durfte und den ich meinen eigenen Bloglesern natürlich nicht vorenthalten möchte:

Hallo,
ich freue mich sehr, dass ich heute hier in Latitas Blog einen Gastbeitrag posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich denn schreiben könnte. Bei meinen Recherchen zum Thema Weihnachten bin ich auf folgenden Artikel aufmerksam geworden und habe mich dazu entschlossen, statt eines "eigenen" Beitrages, diesen Artikel hier zu posten. Ich finde, dieses Thema hat jede Menge mehr Aufmerksamkeit verdient, als ich mit einem "eigenen Beitrag" je verdienen könnte und ich wünsche mir, dass dieser Artikel an niemandem, der hier liest, spurlos vorbei geht.
 
Stille Nacht, gewalttätige Nacht

Heiligabend und die Festtage sind Anlass für Familien-Streitigkeiten, die bisweilen mit offener Aggression enden. Alkohol ist dabei nicht selten im Spiel. Deshalb kommt eine nüchterne «weiße Weihnacht» in Mode.

Horst Cerni wird den Heiligen Abend des Jahres 1974 nie vergessen. Der damals junge Polizeikommissar wurde Zeuge eines besonders grausigen Familiendramas im hessischen Korbach: Nachdem ein Familienvater, der in Trennung von seiner Frau lebte, seine sechsjährige Tochter mit Schlaftabletten betäubt hatte, schnitt er ihr die Pulsadern auf. Als Cerni eintraf, war das Mädchen bereits tot. Ein schlimmer Ritualmord sei das gewesen, sagt der pensionierte Kriminaloberrat heute.

Mord und Totschlag zum Fest der Liebe. 2007 stritten sich am zweiten Weihnachtstag im Frankfurter Stadtteil Riederwald ein 54-Jähriger und seine 22-Jährige Tochter. Nachdem der Vater mehrmals auf die junge Frau eingestochen hatte, übergoss er sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und versuchte, sie anzuzünden. In München brachte ein Mann seinen Sohn und danach sich selbst um, während die Polizei im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann an Weihnachten im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Mal wegen brutaler häuslicher Gewalt gerufen wurde. Einige der männlichen Schläger sagten, sie hätten sich durch ihre Frauen provoziert gefühlt.

«Das kann auch nerven»
«Die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass Weihnachten zu Hause eine besondere Situation ist», sagt Cerni. Die Familie verbringe dann einen längeren Zeitraum zusammen auf engerem Raum. «Völlig klar, dass das auch nerven kann. Das ist der gleiche Effekt wie im Urlaub oder bei Leuten, die in Rente gehen», ist er überzeugt. Seit der Polizeibeamte pensioniert ist, arbeitet er ehrenamtlich für die Opferhilfeorganisation «Weißer Ring». Exakte Zahlen oder eine Statistik zu häuslicher Gewalt an Weihnachten liege dem «Weißen Ring» allerdings nicht vor.
Auch das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main führt keine Statistik. Aus der Erfahrung heraus sei allen Polizeibeamten aber bewusst, dass es in dieser Zeit vermehrt zu «partnerschaftlichen Auseinandersetzungen» komme. Das verstärke sich besonders, wenn kräftig Alkohol getrunken werde. Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen hatte seine eigene Mutter mit einem Küchenmesser und 3,4 Promille im Blut bedroht.

Mit persönlichem Scheitern umgehen
«Alkohol ist ein typisches Verdrängungsinstrument an Weihnachten», erklärt Götz Mundle von den Oberbergkliniken. An Weihnachten werde vielen Menschen bewusst, was im zu Ende gehenden Jahr alles nicht geklappt hat und wo Enttäuschungen seien. «Die Ursache einer Krise liegt also nicht an dem Fest Weihnachten, sondern in der Frage, ob es gelingt, eine gewisse Balance im Alltag hinzukriegen.» Dazu gehöre auch, mit dem persönlichen Scheitern umzugehen, sagt der Psychotherapeut.
Am meisten litten unter dem Alkoholkonsum in der Familie die Kinder, ist Frank Lindemann von der Kampagne «Weiße Weihnacht» überzeugt. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche wüchsen hierzulande mit alkoholkranken Eltern auf. «Dieses Thema wird viel zu sehr verharmlost. Für mich gehört Alkohol ins Betäubungsmittelgesetz», sagt Lindemann. Dazu gehöre auch, die Werbung für alkoholische Getränke umgehend zu verbieten. «Wir müssen den Alkoholkonsum in Deutschland dringend senken», fordert er.

Symbolischer Vertrag über Abstinenz
Dazu kann man auf der Webseite von «Weiße Weihnacht» einen symbolischen Vertrag schließen, in dem man sich verpflichtet, über die Weihnachtstage keinen Alkohol zu trinken.
Auch die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) unterstützt die Kampagne und hat bereits einen «Weiße-Weihnacht-Vertrag» unterschrieben. Natürlich ließen sich alkoholabhängige Eltern durch so eine Aktion nicht vom Trinken abhalten. «Es geht darum, Vorbild für seine Kinder zu sein», sagt Lindemann.
Bätzing fordert Eltern auf, ihrem Beispiel zu folgen. Bätzing sagte, die Erwachsenen sollten sich ihre Vorbildfunktion öfter bewusst machen. «Das gilt besonders für die Weihnachtsfeiertage, wo die Familie zusammen ist.» Der Kampagne «Weiße Weihnacht», die Bätzing unterstützt, gehe es um ein stärkeres Bewusstsein für einen maßvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol, sagte die Drogenbeauftragte. Niemandem solle das Glas Wein oder Bier verleidet werden. Doch müsse sich jeder gelegentlich fragen, ob er auf Alkohol auch verzichten könne.

Drei Tage lang keinen Tropfen
Die Kampagne «Weiße Weihnacht» kommt aus Schweden. Über 11.000 Schweden unterzeichneten erstmals 2007 eine Selbstverpflichtung, während der drei Weihnachtsfeiertage keinen Alkohol zu trinken, darunter auch die schwedische Gesundheitsministerin Maria Larsson.
In diesem Jahr beteiligen sich auch Norwegen, die Schweiz und Deutschland. In Deutschland ruft der Bund für drogenfreie Erziehung zum Alkoholverzicht auf. Die Aktion wird von weiteren Organisationen unterstützt. Ziel ist besonders der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Alkoholkonsum der Erwachsenen, auch dem ihrer eigenen Eltern.

(Martin Meuthen, epd, 18. Dezember 2008)
Quelle: http://www.netzeitung.de/











Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

Herzliche Grüße aus Kiel,
von Bea

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Weiße Weihnacht


Heute ist mein Blog-Julklapp-Tag und meinen heutigen Beitrag findet ihr in Latitas Blog ---> klick!

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ein Stück Freiheit










Als ich im Februar dieses Jahres mein Auto abgeben musste, weil Reparaturen anstanden, die nicht mehr in mein Budget passten, verlor ich einen großen Teil von etwas, das mir immer schon sehr wichtig war:

Freiheit

Um wenigstens ein bisschen mobil zu sein, kaufte ich mir ein Fahrrad, lernte zu fahren und kam damit auch ganz gut zurecht. Meistens. Wären da nicht regelmäßig die schweren Säcke mit Katzenstreu zu transportieren, die Tierarztbesuche (mit 2 Katzen!), die Besuche bei meiner Rheumatologin im 92 Kilometer entfernten Harrislee, der wöchentliche Lauftreff in Altenholz, 10 Kilometer von meiner Haustür entfernt und noch so einige andere Situationen in denen es schon sehr praktisch wäre, ein Auto sein eigen nennen, oder doch zumindest nutzen zu können.

Schon im Frühjahr habe ich mich über CarSharing in Kiel kundig gemacht und hätte mich auch gern gleich bei StattAuto-Kiel angemeldet. Nur fehlte mir dazu leider das "Einstiegskapital". Bis jetzt. Es gab Weihnachtsgeld und ich denke, in diesem Projekt ist es gut angelegt. Manchmal muss man sich seine Freiheit eben ein bisschen was kosten lassen. ;-)

Und jetzte fahre ich, je nach Lust, Laune oder Bedarf, den:




oder den:


Auch hübsch. :-)

Montag, 7. Dezember 2009

Blog-Julklapp 2009 - Gastbeitrag

Ich hatte es bereits am 25. November angekündigt und hier ist er nun, der Gastbeitrag von Jouir la vie, auf den ich mich schon sehr gefreut habe:

Weihnachtlicher Einkaufstipp

Lange genug hat die geplagte Menschheit auf den ersehnten Klimawandel warten müssen. Nun ist er endlich da, mit all seiner Pracht, den kleinen und den großen Freuden. Forscher die der Wirtschaft zu allen Tageszeiten gerne zugetan sind, die haben herausgefunden, dass die Eisschmelze an den Polen ein großes Potential beinhaltet, dass die von den Geiern der Bankenwelt herbeigezauberte Pleitewelle Dank dem vielen Nass das jetzt unsere leeren Keller füllt, diese auf natürliche Art sauber spült, auch die lahmliegende Wirtschaft ankurbelt. Positiv betroffen sind davon besonders alle aus Europa ausgelagerten Produktionsstätten, in denen qualitativ hochwertige Waren in Handarbeit hergestellt und unter großen Mühen in unsere Discounter-Läden geschleppt werden.
Einer der beliebtesten Konsumgüter ist natürlich unser geliebter Regenschirm, der immer am Mann, an der Frau hängen sollte. Ein wahrer Freund der Menschheit, denn so ein Schirmchen bietet Schutz, dient hervorragend als Auffanghilfe in Zeiten der Pappnasen und ist immer ein modisches Highlight mit dem sich alles mögliche kaschieren läßt. Doch aufgepasst, beim Kauf eines dieser überlebenswichtigen Teile gilt es einige Kleinigkeiten zu beachten, damit der Spaß auch ungetrübt ausgelebt werden kann, wenn man sich dieser Tage in den erfrischenden Regen begibt.
Hilfe 1: Den auserwählten Schirm erst aufspannen, gegen Licht halten und versuchen hindurchzusehen. Wenn das gut klappt, dann ist er von minderer Qualität und man darf beim nächsten Wolkenbruch auf eine angenehme Dusche gespannt sein...
Hilfe 2: Unbedingt die Streben zählen, von denen mindestens 24 Stück vorhanden sein sollten, dann auch bitte die Befestigungen vom Stoff an diese häufig befestigt sein sollten. Sind sie nur einmal da, dann taugt er nicht sehr viel. Es sollten mindestens drei sein, sonst ist die Flugtauglichkeit sehr eingeschränkt...
Hilfe 3: Auf einen automatisierten Öffner sollte zwingend verzichtet werden. Der treibt nicht nur den Preis unnötig in die Höhe, der liegt eh schon weit jenseits zwischen 2 und 3 Euronen, nein, diese aufwendige Technik ist auch sehr reparaturanfällig...
Letzte Hilfe: Den Alten bitte nicht achtlos wegwerfen. Er dient als preiswertes Erstazteillager, sollte daher möglichst an eine Stelle gelagert werden, wo man ihn bei Gebrauch schnell zur Hand hat...
So, das wär's dann soweit. Wer all diese Hilfen beherzigt, auf kleinem Schmierzettel schreibt und diese Liste beim Kauf dann gründlich abarbeitet, sicherheitshalber auch noch das geschulte Verkaufspersonal hinzuzieht, der wird richtige Freude an seinem Schirmchen haben, sofern es gelingt, den Laden zu verlassen, bevor man eingefangen wurde...

Samstag, 5. Dezember 2009

Tag der guten Vorsätze

Heute ist ein neuer Tag und wie ich schon vermutete, hab ich immer noch Hals. Aber es ist nicht mehr ganz so schlimm wie gestern und vorgestern und mein Kopf ist auch wieder einigermaßen frei. Das muss er auch, denn heute ist der
Tag der guten Vorsätze!

Manche Leute haben in der Silvesternacht diese merkwürdigen Anwandlungen, dass "ab morgen" alles besser oder zumindest anders wird oder werden soll. Sie hören auf, zu rauchen, zu trinken, zu spielen und wollen überhaupt so grundsätzlich und ganz und gar bessere Menschen werden. Oder so.
Ich habe diese Anwandlungen schon früher. Nämlich immer am 5. Dezember. Was ich eigentlich auch ganz sinnvoll finde, habe ich so doch immerhin knapp vier Wochen Zeit, mir mein neues Leben auszudenken. Ich finde das ziemlich schlau von mir. ^^

Allerdings gehen mir allmählich die Ideen aus. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich spiele nicht. Und nu?

Habt ihr auch gute Vorsätze für das neue Jahr? Und wenn ja, welche? Vielleicht wäre der eine oder andere auch was für mich ... *?*

Freitag, 4. Dezember 2009

Geburts- und andere Tage

Heute jährt sich mein Geburtstag zum 43sten Mal.
Heute jährt sich der schlimmste Tag meines Lebens zum Xten Mal.
Heute liege ich mit Hals im Bett, ziehe mir die Decke über den Kopf und weiß, dass es wohl das beste ist, den Tag zu verschlafen. Morgen ist ein neuer Tag. Dann werde ich wohl immer noch Hals haben, aber wenigstens der Rest rückt wieder ein Stückchen in den Hintergrund. Bis nächstes Jahr. Es gibt Tage, die braucht kein Mensch. Heute ist so einer.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Ich hab Hals

und Kopf und Fieber und alles. (Aber grunzen tu ich zum Glück nicht - noch nicht.) Ich verkrieche mich mit meiner Wärmflasche und lecker Kamillentee (*würg*) ins Bett. Gehabt Euch wohl und tut nix was ich nicht auch tun würde. Bissi Tage.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Rückgrat


"... Grade klare Menschen wär´n ein schönes Ziel,
Menschen ohne Rückgrat hab´n wir schon zuviel."

(Bettina Wegner)

Sonntag, 29. November 2009

1. Advent

Nun ist er also da, der erste Advent. Da ich leider überhaupt keine Ahnung habe, was der erste Advent bedeutet, und, um ehrlich zu sein, auch kein wirkliches Interesse daran habe, das zu erforschen, werde ich diesen Tag, so wie jeden Sonntag, dazu nutzen, mich zu entspannen und auf die neue Woche vorzubereiten.

Ich lese in vielen Blogs und in den meisten davon ist jetzt (natürlich) von Weihnachten, Advent, Deko usw. die Rede. Mir gefällt das sehr, zeigt es doch, dass überall die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest den Alltag verschönert und was gibt es Schöneres als sich (vor) zu freuen? Und auch ich freue mich jedes Jahr auf diese Zeit: ich liebe Marzipankartoffeln und Dominosteine, Weihnachtsmärkte und den Duft nach gebrannten Mandeln. Und ich mag amerikanische Weihnachtslieder. (Die Weihnachtszeit ist die einzige, in der ich Radio höre.)

Ich bin seit vielen Jahren bekennende Weihnachtshasserin und deshalb fällt es mir jetzt ziemlich schwer, das hier zu sagen:

Irgendwie mag ich (Vor)Weihnachten doch. Also ein bisschen. Schon wegen der Dominosteine.
(Und bitte: es wäre ganz nett von Euch, wenn ihr das jetzt nicht überall weitererzählen würdet. Ich habe einen Ruf zu verlieren!)

Und ich habe sogar eine Deko. Jawoll!
Eigentlich angeschafft, um meine Anti-Weihnachten-Einstellung zu untermauern, sollte er das ganze Jahr über meine Wohnung zieren und zur Weihnachtszeit im Schrank verschwinden. Das, also das im Schrank verschwinden, passierte dann aber schon Ende Juni, nämlich als die beiden Katzenbabys hier einzogen. Und da wird er auch bis zum nächsten Jahr bleiben. Mein Anti-Weihnachts-Alligator*:



(www.geschenke4u.eu)


Und im nächsten Jahr wird er auch nicht mehr allein sein. Ich spare auf diese Dame (zum Vergrößern einfach draufklicken):



(www.everythingchristmas.com.au)


*Nein, die Kerzen werden NIEMALS angezündet. Sowas macht man nur bei Weihnachtsdeko ;-)

Ich wünsche allen einen schönen 1. Advent und/oder einen schönen Sonntag!


Samstag, 28. November 2009

Weihnachtsmarkt

Gestern erzählte mir eine Kollegin, dass ihr Dezernat sich nach Dienstschluss zur Weihnachtsfeier auf dem Weihnachtsmarkt trifft und fragte, ob ich nicht Lust hätte, mitzukommen. Da ich zwar organisatorisch nicht dazu gehöre, aber praktisch auch für dieses Dezernat arbeite, habe ich spontan zugesagt und mich auf den Nachmittag und Abend gefreut. Ich habe nur zwei (2!) Glühwein getrunken, ohne Schuss (ich schwöre!) und schon war die Weihnachtsfeier für mich vorbei ...

Artig habe ich mein Fahrrad nach Hause geschoben (meinen Führerschein brauche ich nämlich ab und zu noch) und den gut gemeinten Rat, vor dem Schlafengehen zwei Aspirin zu nehmen, natürlich NICHT befolgt. Und wie das so ist im Leben, abgerechnet wird am Schluss (in diesem Fall heute Morgen):

Aua!


Mittwoch, 25. November 2009

Blog-Julklapp 2009

Das Warten hat ein Ende. Die Entscheidung, wer beim Blog-Julklapp 2009 wessen Blog mit einem Gastbeitrag bereichern darf, ist gefallen. Am 7. Dezember wird hier ein Beitrag von Jouir la vie erscheinen und am 10. Dezember darf ich einen Beitrag in Latitas Blog veröffentlichen.
Und nun verrenke ich mir seit Sonntag das Hirn: Was soll ich nur schreiben? Etwas aus meinem Leben oder mehr so allgemein? Etwas das mit Weihnachten zu tun hat oder eher was Jahreszeitenunabhängiges? Mehr was Lustiges oder eher doch was Ernstes?
Ohweia, da hab ich mir ja was eingebrockt ...

Und trotzdem finde ich das Ganze total spannend und freue mich sehr!

Montag, 23. November 2009

Tapetenkleister in Katze = Lebensgefahr?

Da passt man mal fünf Minuten nicht auf und schon hängt die Katze im Kleisterpott!

Hört sich vielleicht lustig an, macht mich aber nun doch etwas unruhig. Eben habe ich eine meiner Katzen dabei erwischt, wie sie genüsslich Kleister aus dem Eimer schleckt. Nun habe ich mal gegoogelt und nix gefunden. (Scheint wohl nicht so häufig vorzukommen sowas.) Ich hab dann bei meiner Tierärztin angerufen, die aber selbst nicht erreichbar war. Die Tierarzthelferin meinte dann, ich solle der Katze klar machen, dass sie das nicht tun soll. Ach so. Und ansonsten abwarten und sehen was passiert. Im Notfall dann den Tierärztlichen Notdienst anrufen, fragen, welche Praxis Dienst hat und dann da hin fahren. Ahja.

Liest hier zufällig jemand mit, der sich mit Tapetenkleister auskennt? Oder mit Katzen? Oder mit beidem, bestenfalls in der Kombination "Kleister in Katze"?

Sonntag, 22. November 2009

Haftungsausschluss

Manchmal braucht es einfach ein bis drei Portionen deftiger Kraftausdrücke im Bauarbeiterstil, damit es einem besser geht. Wer damit ein Problem hat:

Augen raus aus meinem Blog!

Ich übernehme keine Haftung für Schäden physischer oder psychischer Art, die durch das Lesen meines Blogs entstanden sind.

;-)

Ich hasse sie!


Ich hab mich so auf den Tag in der Kunstschule gefreut. Dass ich mein Fahrrad auf dem Weg dorthin geschrottet habe, konnte mir die gute Laune nicht verderben. Auch nicht, dass mir die Farbe, die ich mir ursprünglich für mein Projekt ausgedacht hatte, heute nicht mehr gefiel und ich so die letzten Arbeitsschritte nochmal wiederholen musste.
Was mir allerdings wirklich zu schaffen machte war die Erkenntnis: der Muskelkater, den ich beim Aufwachen verspürte, ist keiner. Der Muskelkater ist ein Schub. Nur ein leichter und mit ein bisschen Tramadol relativ schnell in den Griff zu bekommen, aber dennoch stark genug, mir den Tag zu versauen. Und die gute Laune sowieso. Nach nur zwei Stunden musste ich die Werkstatt wieder verlassen, meine letzten paar Kröten für ein Taxi ausgeben und mit unvollendetem Projekt unter dem Arm nach Hause fahren.

Ich hasse sie!

(PS: und falls ich mich geirrt habe und es ist gar nicht die Fibro sondern die Polymyositis, dann entschuldige ich mich NICHT. Es sind beides Arschlöcher und ich hasse sie alle beide!)

Samstag, 21. November 2009

Papierrecycling


Gleich fahre ich zur Kunstschule. Im Gepäck zwei große Tüten voll mit alten Zeitungen. Nachdem ich letztes Wochenende als Material Draht und Gips gewählt hatte, soll es heute und morgen Papier sein. Ich freue mich darauf und bin sehr gespannt, was das Papier mit mir anstellt. Und ich mit ihm ...

Freitag, 20. November 2009

Alles Samba oder was?


Wer meinen Blogbeitrag von gestern aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass die Kanne, die ich mir gekauft hatte, nur zweite Wahl war. Hätte ich doch so viel lieber die brombeerrote gehabt ... und wer mich kennt, der weiß: wenn ich mir einmal was in den Kopf gesetzt habe, gebe ich nicht so schnell auf. Also habe ich mich heute auf die Suche nach der brombeerroten gemacht und habe wieder was für´s Leben gelernt:

1.

Brombeerrot ist nicht immer das was es vorgibt zu sein. Manchmal ist brombeerrot ... aubergine.

2.

Wenn Du in einem Supermarkt bist und dort Emsa-Samba-Isolierkannen für 6 Euro 99 bekommen kannst: überlege nicht lange. Im Internet gibts die gleichen Kannen für zwischen 12 Euro 99 und 17 Euro 99. Zuzüglich 4 Euro 95 (bis 10 Euro 95!) Versandkosten natürlich.

3.

Überrede niemals Deine Freundin eine Isolierkanne in der Farbe zu kaufen, die Du ihr später neiden wirst (weil die Kanne in der Farbe nicht mehr zu bekommen ist) ...

Alles Samba oder was?

Donnerstag, 19. November 2009

"Abwarten und Tee trinken."

... sagte mein Arzt nachdem er eine Blasenentzündung diagnostiziert, Antibiotikum ver- und Warmhalten angeordnet hatte.

Nun gut, das mit dem Abwarten fällt mir ja schon verdammt schwer, aber das mit dem Teetrinken wird der weitaus schwierigere Teil werden. Ich bin ja eher der Typ Kaffeetrinker. Um mir das Teetrinken ein bisschen angenehmer zu gestalten, zumindest optisch, beschloss ich, mir nun doch endlich mal eine hübsche Thermoskanne zuzulegen. Bei Plaza gab es vor einiger Zeit Isolierkannen im Angebot, die mir schon ziemlich gut gefielen. Vielleicht gab es die ja noch? Gleich nach dem Dienst bin ich also mit dem Fahrrad zu Plaza geradelt (ich erinnerte mich dunkel, dass die Strecke mit dem Auto gar nicht so weit war ... inzwischen weiß ich es besser) und meine Mühe wurde belohnt: das Display mit den Kannen stand noch genau an dem selben Platz wie vor ein paar Wochen. Nur war leider die Farbauswahl inzwischen nicht mehr ganz so groß und die Farbe, die ich gern gehabt hätte, war (natürlich!) nicht mehr da. Also habe ich mich statt mit einem warmen Brombeerrot mit einem dezenten kräftigen Knallpink zur Kasse begeben. Wenigstens bleibt mein Tee jetzt heiß. Egal in welcher Farbe.




Sonntag, 15. November 2009

gesehen: Stadt der Engel


Stadt der Engel - einer meiner Lieblingsfilme. Großes Gefühlskino. Auf jeden Fall Taschentücher bereit halten!
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Scheint so, als hätte ich gerade sowas wie eine Engel-Phase ...

Samstag, 14. November 2009

broken angel












Skulptur : Gips und Draht : 54 cm

Samstag, der 14te

Heute ist Samstag der 14te.

derzeitige Wetterlage:
kalt, trocken, schön

derzeitige Stimmungslage:
ausgeschlafen und voller Tatendrang

derzeitiger Gesundheitszustand:
ein bisschen Herz, ein bisschen Nase, aber sonst ok

der Umstand, dass ich gleich mit dem Fahrrad zur
Kunstschule fahren kann: Juchhu!

Ergo:

Samstag, der 14te hat das Zeug dazu,
ein schöner Tag zu werden.

Freitag, 13. November 2009

Freitag, der 13te

Heute ist Freitag, der 13te ...

derzeitige Wetterlage:
Regen, Kälte, Wind = unglücklich

derzeitige Stimmungslage:
müde, traurig, erschöpft = unglücklich

derzeitiger Gesundheitszustand:
Bauchweh, Triefnase, Unwohlsein = unglücklich

der Umstand, dass ich jetzt mit dem Fahrrad zur
Kunstschule fahren muss = unglücklich

Ergo:

Freitag, der 13te ist eindeutig ein Unglückstag!

Donnerstag, 12. November 2009

Ein Stöckchen

Feronia hat mir ein Stöckchen zugeworfen und bevor ich es weitergebe, will ich mal sehen, was ich damit anfangen kann.

Ergänze:

- Ich höre gerade ... den Lüfter meines PC´s.

- Vielleicht sollte ich … mal wieder zeitiger ins Bett gehen.

- Ich liebe … den Geruch von frisch gemähtem Gras.

- Meine besten Freunde sind … viel zu weit weg.

- Ich verstehe nicht …, warum ich keine Pfannkuchen zustande bringe.

- Ich habe keinen Respekt vor … unehrlichen Menschen.

- Ich hasse … es, dass meine Hände und Füße ständig kalt sind.

- Mein Nickname bedeutet … dass ich als ich hier bin.

- Liebe ist … ein großes Geschenk.

- Irgendwo ist irgendjemand … unglücklich.

- Ich werde immer … zuversichtlich sein.

- Ewigkeit ist wie … meine Lieblingszahl 8 - ohne Anfang und ohne Ende.

- Was ich niemals verlieren möchte ist … meine Selbstachtung.


Ich gebe das Stöckchen weiter an Stevie, an Bini und an Chrisi. Und an alle die es hier von meinem Blog aufheben mögen.

Mittwoch, 11. November 2009

Form - Voll - Endet

Heute Abend ist die Vorbesprechung für den Kurs "Plastisches Gestalten" bei der VHS-Kunstschule Kiel.

"Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich mit Gestaltung im dreidimensionalen Bereich beschäftigen wollen. Vermittlung von Grundlagen - Spielerisch experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien (Ton, Gips, Draht...) - Es entstehen Skulpturen, Plastiken, Objekte, Reliefs, Modelle, Collagen, Assemblagen - Ergänzung durch Beispiele aus Kunst, Architektur und Design. Das Angebot richtet sich an alle, die den Einstieg in das plastische Gestalten suchen und eigene Fähigkeiten vertiefen und erweitern wollen. Auch zu empfehlen als Vorbereitung für eine Aufnahmeprüfung an Kunsthochschulen." ... So die Beschreibung.

An den nächsten beiden Wochenenden werde ich mich also mit der "Gestaltung im dreidimensionalen Bereich" beschäftigen. Ergebnisse werden (eventuell) später hier zu sehen sein.

Dienstag, 10. November 2009

Ich hab ihn! Ich hab ihn! Ich hab ihn!

Vorbestellt, reserviert, zurücklegen lassen:






Schon ziemlich lange steht er auf meiner Wunschliste ganz oben. Aber es gab immer Wichtigeres, Dringenderes, Nötigeres. Und nun ist es endlich (fast) soweit. In drei Wochen gehört er mir. Allerdings bleibt er so lange im Geschenketui, bis die letzten zweieinhalb Kilo weg sind.
Und wenn ich auch nicht viel auf die Reihe bekomme im Moment: DAS schaffe ich!

Nachtrag:
Einen ausführlichen Vortrag zum Thema Ersatzbefriedigung sowie vielen guten Ratschlägen, was ich statt dessen tun könnte, habe ich heute bereits genießen dürfen, bitte also darum, von weiteren gutgemeinten Tipps dieser Art, Abstand zu nehmen.
Der Ring is mir! Für oder gegen was auch immer ;-)

Montag, 9. November 2009

Spielen ./. Reden

Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Heute wollte ich zum ersten Mal zum Spieletreff-Kiel gehen und ich hatte mich auch schon sehr darauf gefreut. Und dann kam doch alles ganz anders. Überraschend kündigte sich Besuch an und der war heute einfach wichtiger. Spielen ./. Reden. Manchmal muss man Prioritäten setzen.

Dafür freue ich mich schon mal auf den nächsten Spieletreff-Abend vor. Und wenn sich dann Besuch anmeldet, muss der eben mit ;-)

Sonntag, 8. November 2009

Mein zweites Buchgefährten-Treffen

Heute war ich bei meinem zweiten Treffen der Buchgefährten Kiel. Wir haben uns in der Campus Suite am Europaplatz getroffen und weil es da brechend voll war sind wir nach gegenüber ins "Charmissimo Coffee" gegangen.



Eine wirklich tolle Location, hier waren wir sicher nicht zum letzten Mal.

Nachdem S. völlig aus der Fassung geraten sagte: "Hast Du das geseh´n? Die hat ein halbes Glas Nutella in mein Kaffeeglas getan!", entschied ich mich kurzerhand um und bestellte, statt eines stinknormalen Kaffees, auch einen Nougat-Macchiato. Wie sich kurz darauf herausstellen sollte, war dies kein Fehler gewesen:

(Die unterste Schicht im Glas, in dunkelbraun, ist REINE Nuss-Nougat-Creme!)
Leider kann man den Geschmack dieses Traumes im Glas nicht erklären, sonst würde ich es sicher tun. Es war einfach .... göttlich!
(Und vor allem total gesund: Öl aus Nüssen = gesundes Fett!)

Nachdem wir uns dann endlich wieder eingekriegt haben und die Leute an den Nachbartischen uns bereits merkwürdige Blicke zuwarfen (ja darf man sich denn nicht mal mehr, laute Lustgeräusche machend, über einen leckeren Macchiato freuen?!?), erinnerten wir uns an den Zweck unseres Treffens und sprachen über den Geschmack von Apfelkernen. Die Frage, ob die allerdings wirklich, wie in dem Buch behauptet, nach Marzipan schmecken, konnte niemand von uns beantworten. (Ich werde das im Eigenversuch testen und dann entsprechende Mitteilung machen.)
S. war der Meinung, Sex hätte in dem Buch nix zu suchen gehabt, K. hatte das Buch nicht gelesen und C. war der Sex in dem Buch völlig egal. Mir auch. Aber wir waren uns einig:
ein schönes Buch, dass es wert ist, gelesen zu werden.

Als nächstes lesen wir Der Lügner von Stephen Fry. Ich habe schon angefangen damit, aber ich verrate natürlich noch nix.

Hier noch ein Foto von den Mädels mit beiden Büchern:



Ich wäre ja sehr gerne auch mit drauf gewesen, aber irgendwer musste ja knipsen und da ich keine Ahnung habe, wie der Selbstauslöser funktioniert (und S. auch nicht) und ich mich nicht getraut habe, jemanden zu bitten, uns zu fotografieren, müsst ihr mir einfach glauben, dass ich auch bei dem Treffen dabei war.

(Außerdem war ich vor dem Foto-Shooting auch nicht nache Sonnenbank hin gewesen und bin deswegen im Moment auch viel zu blass für aufn Foto drauf zu kommen <--- siehst Du, liebe S., ICH schäme mich meiner Herkunft nicht. ICH nicht!)

gelesen: Der Geschmack von Apfelkernen




Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Samstag, 7. November 2009

Nordic Walking aktuell:

Heute sind wir knapp 2 Stunden, 5,6 Kilometer, gelaufen, haben viel gelacht, noch mehr geschwitzt und waren am Ende alle glücklich und zufrieden. Sah zumindest so aus und ICH war es auf jeden Fall. Ok, vielleicht nicht grad glücklich, aber immerhin zufrieden.

Allerdings:
jetzt, ca. weitere 2 Stunden später, breitet sich allmählich ein alt bekanntes Gefühl in meinen Beinen aus. Ich schätze, wenn ich nicht schleunigst in der Badewanne verschwinde, werde ich heute Abend vorsichtshalber den Nachttopf mit ans Bett nehmen müssen.

Das kommt davon, wenn man sich nach 2 Wochen Pause gleich wieder die volle Ladung gönnt.

Aber schön wars trotzdem.
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Nachtrag:

Für mich ist das schon so normal, dass ich gerne mal vergesse, dass sich nicht unbedingt jeder auskennt, deshalb hier nochmal zum Verständnis:

Wenn man in einer Gruppe mit Trainer läuft, macht man unterwegs immer mal wieder kleine Technik-Übungen. Die Zeit, die diese Übungen in Anspruch nehmen, ziehe ich nicht von der Gesamtlaufzeit ab. Deshalb hat es natürlich den Anschein, dass wir im Schneckentempo unterwegs sind. So ist es aber ganz und gar nicht. Aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen werde ich natürlich langfristig niemals so schnell sein wie die meisten gesunden Läufer, aber das ist auch nicht mein Ziel. Ich hoffe, ich konnte hiermit Missverständnisse aufklären? :-)

PS:
Ich habe eben nochmal nachgesehen: meine aktuelle Zeit für 2 km ist 21 Minuten. Wie lange ich das vorgelegte Tempo aber durchhalten könnte, weiß ich nicht, ist letztendlich aber auch egal. Soll ja Spaß machen und keinen Stress. ;-)

Emily

Gestern habe ich Emily kennengelernt. Emily ist vier. Emily hat Heidi. Und Emily mag Berliner ("Aber nur die Marmelade."). Emily erzählt mir mit großen Kulleraugen, dass "Bei Sky schon alles für Weihnachten aufbereitet ist." Emily lässt sich für einen Kinderriegel und für einmal Heidi gucken sogar freiwillig Fieber messen. Na ja, fast freiwillig. Als Heidi dann aus Angst vor dem Gewitter anfängt, bitterlich zu weinen und auch der Geißenpeter keine große Hilfe ist, sehe ich, wie Emilys Unterlippe verdächtig anfängt zu zittern. In dem Moment denke ich bei mir:
"Ach, kleine Emily, ich wünsche Dir, dass Du noch lange lange vier bleiben kannst."

Gestern hat Emily Bea kennengelernt. Bea ist vierzig. Na ja, ungefähr. Bea mag auch Berliner. ("Sogar das was um die Marmelade drumherum ist.") Bea ist konsequent unbestechlich. Da nützt auch keine Schokolade. Und Weihnachten kann Bea sowieso gestohlen bleiben. Bea hat auch Angst vor Gewitter, aber das würde sie niemals zugeben. Und auch keine einzige Träne wird das je verraten.

Ach könnte ich doch noch einmal vier sein ...

Freitag, 6. November 2009

Ich will Regen!

Heute war ich in der Stadt, um mir endlich eine Regenhose zu kaufen. Das will ich bereits seit Anfang des Jahres, aber irgendwie kam es nie dazu.
Nachdem ich am Mittwochmorgen im Schneeregen mit dem Fahrrad nach Kronshagen fahren musste, um das EKG-Gerät wieder abzugeben, und dort bis auf die Knochen nass ankam (was mir eine Rüge einbrachte und die Ermahnung, mir vernünftige Regenbekleidung zuzulegen - oder ein Auto - ha ha ha!), war ich also heute bei Karstadt-Sport "Nee, Regenhosen führen wir erst ab dem Frühjahr wieder." Stimmt ja, ich vergaß total, dass es im Herbst und Winter grundsätzlich niemals regnet. Ich Dummerchen ich! *args*.

Anschließend war ich bei Intersport, wo ich dann auch gleich fündig wurde. (Bei Intersport regnet es nämlich ab und zu auch im November. Jawohl!)



30 Euro, stolzer Preis für ein bisschen Nylon mit Gummibeschichtung innen (vermutlich werde ich demnächst zwar nicht mehr von außen nass werden, dafür dann aber innerhalb kürzester Zeit knietief im eigenen Schweiß stehen. Na ja, irgendwas is ja immer). Ich hab dann auch gleich, noch im Laden, das Preisschild entfernt, damit das Teil bei Bedarf auch sofort einsatzbereit ist.

Ja. Und dann war ich bummeln. Holstenstraße rauf, Holstenstraße runter, Holstenstraße wieder rauf. Und was soll ich sagen? Weit und breit kein Regen in Sicht! Menno! Aber so schnell geb ich nicht auf. Nee, ICH nicht! Ich habe Zeit, ich kann warten. Um die Wartezeit ein wenig angenehmer zu gestalten, bin ich in den Sophienhof gegangen und habe erst einmal bei meinem Lieblings-Asia-Imbiss Bratnudeln mit Ei gegessen. Zur Feier des Tages gabs Cola dazu. Mit alles!

Ein kurzer Blick aus dem Fenster: kein Regen.

Ok, also ab in meine Lieblingsbuchhandlung, Weiland in der Querpassage, um nach Schnäppchen zu fahnden. Und da ich ja noch nicht genug offene Projekte habe, habe ich mir dann das hier gekauft:



2 Euro 95. Da kann man eigentlich nix falsch machen, oder? Zuhause habe ich mir dann die Preisschilder mal näher angeguckt und dabei fiel mir auf, dass auf dem Originalpreisschild (das weiße) 9 Euro 95 steht. Super, 7 Euro gespart! Auf dem Reduziertpreisschild (das rote) steht: "früher 14 Euro 90, jetzt 2 Euro 95". Hm. Wasn nu? Hab ich nu 7 Euro gespart oder hab ich 11 Euro 95 gespart? Das muss ich doch wissen. Ich muss doch wissen, für wie viel ich mich nun freuen soll, kann oder darf. Vielleicht liest das hier jemand, der mir das erklären kann? Bitte?

Ein kurzer Blick aus dem Fenster: immer noch kein Regen.

Nun gut. Ich könnte mich mal erkundigen, was Handys so kosten. Ohne alles. Einzige Bedingung: von Nokia muss es sein. Nachdem mein Handy letzte Woche das Zeitliche gesegnet hat (ok, ich hab etwas nachgeholfen, aber das ist eine andere Geschichte), und ich mit meinem alten Diensthandy von Motorola mal so überhaupt nicht zurecht komme, muss über kurz oder lang ein neues Handy her. Schlau machen kann ja nie schaden. Ich also in den nächsten T-Punkt-Laden (heißen die so?) und nach Handys gefragt. Aber da gibts nur Handys mit Vertrag oder simgelockt (was immer das ist), jedenfalls, wenn ich dem Schnucki hinter dem Verkaufstresen Glauben schenken darf, nicht das was ich brauche. Ok. Was tun? Keine Ahnung. Blondine.

Als ich so weiterbummel, komme ich zwangsläufig irgendwann an einem Elektro(nik?)laden vorbei und sehe, dass es dort auch "Telekommunikationsgeräte"gibt. Handys? Jau! Kaum war ich in dem Laden drin, war ich auch schon wieder draußen. Mit neuem Handy.
Und ich fühlte mich seeehr verwegen, als ich sagte:
"Ich hätte das gern in rot."
"Kein Problem." "Kostet das auch nur 25 Euro?" "Jo." Gekauft.


Zuhause habe ich natürlich sofort die Sim-Karte ins neue Telefon gepackt. Öhm ... wo sind denn meine ganzen Telefonnummern? Und meine SMS? Ich will die SOFORT wiederhaben! *plärr*

"So, jetzt hab ich aber wirklich genug Geld ausgegeben, nu fahr ich aber nach Hause."

Und NATÜRLICH hat es auch auf dem Nachhauseweg nicht auch nur ein klitzekleines Tröpfelchen geregnet. Und ich vermute, das wird für den Rest des Herbstes und den kompletten Winter über so bleiben. So ein Mist!

Mittwoch, 4. November 2009

Dann mach ich eben weiter


Diese Mail schrieb ich an meine beste Freundin (R. aus V. bei D. am R.):

Hi,

heute war ich beim Arzt, um mir das 24-Stunden-EKG anlegen zu lassen. Die 24-Stunden--Blutdruckmessung, vorletzte Woche, war eine Katastrophe. Ich hatte teilweise einen so hohen Blutdruck, dass der Doc fragte, ob ich Marathon gelaufen wäre. Jedenfalls sind jetzt schon etliche Untersuchungen gemacht worden und er vermutet, dass ich einen Tumor an einer Niere habe. Solche Tumore, wie er sie meint, sind völlig harmlos, müssen aber trotzdem entfernt werden und danach ist dann wieder tutti paletti. Jetzt muss ich also erstmal noch zum Nephrologen und zur Herzkatheder-Untersuchung. (Was bitte haben die Nieren mit Herz und Blutdruck zu tun???) So viel zum Thema Krankheiten im Alter.
Dann hat er mich für den Rest der Woche krank geschrieben, nachdem ich in Tränen ausgebrochen bin auf seine Frage, ob denn sonst alles in Ordnung wäre. Peinlich! (Na klar, ich hab Rheuma, ´n Tumor und Herzgedönse, aber sonst ist alles in Ordnung. Danke der Nachfrage.)

Jetzt bin ich schon den ganzen Tag hier in meiner Wohnung und weiß nichts mit mir anzufangen. Ich hab irgendwie total Schiss, dass irgendwo das tiefe schwarze Loch auf mich wartet.

Eben habe ich mich bei einer Spiele-Gruppe angemeldet. Die treffen sich alle 14 Tage in einer Kieler Kneipe zum Spielen (Gesellschaftsspiele, Rollenspiele, Karten, Kniffeln und so was), also zumindest ist das so geplant. Die Gruppe ist noch ganz neu und nächste Woche ist erst das zweite Treffen. Der Organisator dieser Treffen hat mir eben eine Mail geschrieben und mir erzählt, dass er und eine andere "Spielerin" auch auch noch recht neu sind in Kiel und sie auf diesem Weg versuchen, Kontakte zu knüpfen. Ich bin gespannt.

Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich mein Blog wieder auf machen und einfach weiter schreiben soll? Das kann doch nicht an so einer dämlichen Sache scheitern? Also ich meine, mein Leben geht doch weiter, oder?

Liebe Grüße nach V.
Ich vermisse Dich und Euch und alles.
B.


Ihre Antwort:

" ... Jedenfalls MUSST Du weiter was unternehmen! Bloß kein Autisten-Rückfall, versprochen???!!!?? Und wenn Dir das Bloggen Spaß macht, dann mach das doch weiter! Was hat das mit dieser dämlichen Sache zu tun? ..."

Ok, dann mach ich eben weiter. Was sonst?