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Montag, 25. Mai 2020

6912 plus noch mehr

Die letzte Woche ist völlig ereignislos dahingeplätschert. Das macht faul. Und gefräßig (aaaaargh!). Die Waage ignoriere ich bereits seit Wochen.  Ich habe einen Spiegel ... 

Mir fehlen die Kinder. Sehr. Ich bin wirklich froh, dass der liebe Gott den Videochat erfunden hat, aber ich wäre noch froher, wenn er endlich einen Impfstoff erfinden würde. Videochat ist eben nicht Knutschen und Knuddeln. 


Um die Frustration im Zaum zu halten, habe ich gehäkelt, Lindenstraße geguckt und geshoppt ... Häkelwolle ... (nochmal aaaaargh!). Ich werde dann demnächst, neben der Corona-CAL-Decke, eine Jacke für mich, einen Schal für den Winter, ein Tuch für den Sommer und einen Pulli für drüber häkeln. Und vielleicht schaffe ich es auch noch ein paar ufOs zu beenden: Mützen, Schals, Armstulpen, Janinas Jacke, Benes Regenbogendecke, das wunderbare (Spiel)Haus der Bommelie, ... 
Ich sollte vielleicht mal eine Liste machen.

Seit gestern, Tag 12, hat meine Decke 6912 Maschen und ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass sie irgendwann mal 2 Meter lang sein wird, was ich aber weiß ist, dass sie NICHT als ufO enden wird!



Damit mir die Wartezeit bis zum nächsten Teil der Anleitung, morgen früh, nicht lang wird, und bevor ich mich entschieden habe, welches ufO ich zuerst angehen werde, gibt´s Kakteen ...




Und ihr so?


Montag, 18. Mai 2020

3456

... Maschen, 
12 Reihen, 
in 6 Tagen.

150 cm breit, 
4 cm lang (fehlen nur noch 196 cm*)

Allmählich dämmert mir, was da noch vor mir liegt, vielleicht hätte ich doch lieber Topflappen machen sollen ...



*die Anleitung ist für eine Babydecke (75 cm x 100 cm), ich habe die Breite verdoppelt (= 150 cm) und werde auch die doppelte Länge (= 200 cm) machen, und damit ich am Ende des CALs nicht eine komplette Länge ein zweites Mal machen muss, mache ich jetzt einfach zwei Decken parallel und brauche sie am Ende nur zusammenzunähen. 
Ha! Ich bin so furchtbar schlau, ich Fuchs, ich!

#wirbleibenzuhause

Mittwoch, 13. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 8

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Dienstag, 12. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 7

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Montag, 11. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 6

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Sonntag, 10. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 5

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Samstag, 9. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 4

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Freitag, 8. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 3

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Corona-CAL

Beim Rumwuseln in der Bloggerwelt bin ich auf ein CAL von Frau Tschi-Tschi gestoßen und war gleich mal spontan begeistert.




Ich hatte es schon mal irgendwo hier im Blog erklärt, aber wer kann sich schon an sein Geschwätz von vor Jahren erinnern? Deshalb hier nochmal:

CAL ist die Abkürzung von Crochet-Along, was soviel heißt wie "entlang häkeln, vorwärts häkeln oder weiter häkeln". Wenn man an so einem CAL teilnimmt, häkelt man mit anderen zusammen entweder das gleiche Muster, oder mit dem gleichen Garn, oder das gleiche Thema oder nach einer Anleitung eines bestimmten Designers. Normalerweise häkeln aber alle nach der gleichen Anleitung, die nach und nach den Teilnehmern des CALs bekanntgegeben wird, z. B. jeden Tag oder jede Woche einen bestimmten Mustersatz.

(Und gerade habe ich auch den Beitrag über das letzte CAL, an dem ich teilgenommen habe (und an dem ich kläglich gescheitert bin), wiedergefunden. Dort ist ein bisschen ausführlicher beschrieben, was ein CAL ist und wie das geht und alles. 
Hier isser  →   klick!)

Weil ich schon seit vielen Jahren eine Tagesdecke häkeln möchte, und mir die, die ich 2017 dann tatsächlich gehäkelt hatte, 



  • am Ende nicht mehr gefiel, 
  • ich demnächst ein neues Schlafzimmer bekomme, 
  • es sich bei dem CAL um eine Babydecke* handelt, 
  • und ich wegen dem vermaledeiten** #staythefuckhome sowieso den ganzen Tag nix Besseres zu tun habe, 

kommt mir dieses Projekt nun sehr gelegen.

Wer Lust hat, mitzumachen, geht einfach hier entlang →  klick!

Jetzt muss ich erstmal Material kaufen, denn ich glaube nicht, dass sich bei meinen Vorräten das passende Garn findet*** ...



*ich mache die Decke einfach vier Mal oder in vierfacher Größe, dann passt das

**vermaledeit ← gerade wiederentdecktes Wort, kommt auf meine Lieblingswörterliste

***klassischer Fall von Wollkaufsucht: gar nicht erst gucken, sofort loslaufen!


Donnerstag, 7. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 2

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Mittwoch, 6. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 1

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.



Das Leben ist zu kurz für Grau!


"Don’t let anyone rob you of your imagination, 
your creativity, or your curiosity. 
It’s your place in the world; it’s your life. 
Go on and do all you can with it, 
and make it the life you want to live."

Mae Jemison

(Photo by Katwise)

(Ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße.)



Mittwoch, 7. Februar 2018

*Fünf Fragen am Fünften

… ist die neue Frage-Antwort-Kolumne von Luzia Pimpinella, die ich zufällig bei Jana ambaZamba entdeckt habe. Nun ist zwar schon der Siebte, aber ich schleiche mich einfach noch dazu. Vielleicht merkt es niemand …
Seit fast einem Jahr liegt dieses Blog brach, immer wieder mal wollte ich schreiben, und immer wieder fand ich keine Worte. In diesem Jahr ist so viel passiert, Schönes und Schreckliches, und ich glaube, das musste ich erstmal irgendwie hinter mich bringen. Seit einigen Tagen denke ich darüber nach, wie ich wohl den Wiedereinstieg ins Bloggen finde,und da kommt mir diese Aktion doch gerade recht.
Also:
Fünf Fragen (und fünf Antworten) am Fünften (Februar)
1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?
Inzwischen ja. Früher, so bis vor 15, 20 Jahren etwa, war ich extrem morgenmuffelig, da ging vor dem dritten Kaffee gar nix. Inzwischen hat sich das komplett gelegt, und obwohl mein Wecker jeden Morgen bereits um 3 Uhr 45 klingelt, bin ich dann auch sofort richtig wach. Ich genieße die frühen Morgenstunden, in denen der Rest der Welt noch schläft, sehr. Ganz besonders im Frühling und Sommer.
2. Würdest du gern in  die Zukunft blicken können?
Auf keinen Fall! Ich lasse mich gern vom Leben überraschen. Sicherlich wäre es vielleicht manchmal ganz schön, wenn man wüsste was kommt, um sich entsprechend vorbereiten zu können, aber ich glaube, die „großen Dinge“ passieren sowieso, die lassen sich nicht beeinflussen oder lenken, und ich glaube, so wirklich vorbereiten kann man sich darauf auch nicht. Ich stelle es mir schrecklich vor, jetzt schon zu wissen, dass etwas Schlimmes passiert und mir womöglich ewig im Voraus Sorgen zu machen und genau zu wissen, dass ich es nicht ändern kann. Und bei den schönen Dingen fände ich es auch total schade, keine freudigen Überraschungen mehr zu erleben. Zu erfahren, dass ich Oma werde, per Ultraschallbild via Skype … um nichts in der Welt hätte ich das schon vorher wissen wollen! ❤
3. Bist du gern allein?
Ja, sehr gerne! Meinen Bedarf an sozialem Leben decke ich bei der Arbeit, und hin und wieder gehe ich zum Nachbarschaftsstammtisch. Ansonsten liebe ich es, zuhause zu sein und meinen gefühlt dreimillionen Hobbys nachzugehen, da würden andere Menschen nur stören.
4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Klar! Wenn ich tanzen will, tanze ich, das mache ich doch nicht von anderen abhängig. (Wie ich übrigens so ziemlich niemals mein Verhalten von dem Verhalten anderer abhängig mache. Ich bin ich, und nicht die anderen.)
5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?
Heiraten. Fremder Typ, blöde Wette. Gewonnen. Und verheiratet.
Kurz gesagt:
Frühaufsteherin, die sich gern von der Zukunft überraschen lässt, am liebsten allein ist, sich nicht nach dem Verhalten anderer richtet, und die nicht davor zurückschreckt zu heiraten, um eine Wette nicht zu verlieren.
Und ihr so?

*kopiert von meinem WP-Blog

Sonntag, 16. April 2017

Nach Ostern kommt Sommer



easter-eggs

Happy Ostern allerseits!
Nach Ostern folgt bekanntlich irgendwann der Sommer (auch wenn man es grad kaum glauben mag, isses aber so). Und da der inzwischen obligatorische Barcelona-Trip bereits im Juni Geschichte sein wird, bleibt die Frage: Was stelle ich im Sommer an? Zum Wegfahren fehlt mir die Kohle, und außerdem ist es mir im Süden zu warm und im Westen zu stickig, PLUS: ich wohne an der Ostsee, ja HALLO???
Nachdem ich mir vor knapp 8 Jahren, ein halbes Jahr nach dem Einzug in diese Wohnung, ein hübsches Sommerplätzchen auf dem Balkon geschaffen hatte, und meine Bemühungen in kürzester Zeit von zwei Terrormiezen zunichte gemacht wurden, beschloss ich, den Balkon nur noch als Abstellfläche für Gerümpel aller Art zu nutzen, was mir auch all die Jahre erfolgreich gelungen ist. Und hätte ich nicht heute zufällig dieses Video entdeckt:
könnten wir auch weiterhin glücklich und zufrieden mit unserem Gerümpelbalkon leben. Jetzt allerdings … und ausgerechnet heute hat der Baumarkt zu. Blöd.
Bleibt die Frage: Wie wird sich das Pennytier verhalten, im Fall?

Samstag, 14. Januar 2017

*Mysteri ... ööös!

Nachdem ich hier grad ein bisschen Staub gewischt habe (ich WAR aber auch wirklich lange nicht hier!), hab ich mir gedacht, ich könnte ja mal wieder ein bisschen erzählen, was ich so treibe im Moment. Wie immer hab ich gefühlt eintausend Projekte am Laufen. Eines davon ist auch für mich ganz neu:
Ich mache mit bei einem Mystery-CAL. Wohooo!
Und alle so: „Was bedeutet CAL und wie funktioniert das?“
Ich musste mir das natürlich auch anlesen, weil: ich weiß zwar viel also quasi alles, aber was ein CAL ist, wusste ich nicht (aber sonst weiß ich wirklich ALLES. Ich schwör!) Und hier ist eine sehr gute Erklärung:
„Eine Projektidee wird zum Beispiel von einem Blogger veröffentlicht, das benötigte Material genannt und ein Anfangsdatum festgelegt. Bei einem ‚Mystery CAL/KAL‘ bleibt sogar das Resultat ein Geheimnis.
Ein CAL/KAL in einem Blog könnte zum Beispiel lauten:
‚Gehäkelte Granny Square-Decke, 120 x 120 cm
Material:
Häkelnadel 5-6

35 Knäuel Lana Grossa Mix 80 (xx Knäuel in Farbe xx, etc.)
Wir beginnen am Sonntag, 6. Dezember um 15:00. Ab dann kommt xx Wochen lang, jeden Sonntag um 15:00 hier ein neuer Teil des Musters online.‘
Spricht das Projekt an, besorgt man sich alle benötigten Materialien, ist am 6. Dezember um 15:00 online und bereit, um mit der tollen Decke zu beginnen. In dem ersten Blog wird das erste Stück der Decke in einer Anleitung erklärt und genauer gezeigt. Jeder der mitmacht häkelt dann den gleichen Teil.
Und so arbeiten wir ‚gemeinsam‘ an einem Projekt. Man kann sich zu gewissen Schwierigkeiten austauschen, teilt Fotos. Stückchen für Stückchen, Woche für Woche entstehen so auf den unterschiedlichsten Plätzen weltweit die gleichen Decken.“
(Text: http://www.wollplatz.de/blog/cal-kal/)
Die Idee zu dem Mystery-CAL, an dem ich nun teilnehme habe ich von hier:
Und wer Lust hat mitzumachen, hier ist die dazugehörige Facebookgruppe (es geht natürlich auch ohne Facebook oder -Gruppe, aber bei Fragen ist immer jemand da, das ist schon sehr praktisch):
Das Ergebnis wird übrigens eine Stola sein … sofern man sich an die Anleitung(en) hält.
Heute Morgen habe ich also angefangen. Also ich WOLLTE anfangen. Erstmal das Garn suchen. Kam letzte Woche mit der Post, hab ich gut „weggetan“. SEHR gut weggetan. Und schon nach 40 Minuten ausgiebiger Sucherei habe ich es sogar wiedergefunden. Ich brauchte eine Häkelnadel. Stärke 3,5. Erstmal gucken, wo ich meine ganzen Nadeln habe. Irgendwann mal gut weggetan. Ihr ahnt es bereits … Das Nadelaufbewahrungstäschchen hab ich dann aber doch relativ schnell, nach 10/15 Minuten, gefunden. Alles drin: Strick- und Häkelnadeln in allen Größen und Farben, in doppelter und dreifacher Ausführung. Nur in 3,5 nicht. War irgendwie klar. Nun die Entscheidung: nehme ich Größe 3 oder Größe 4? *überleg* *grübel* *rechne* Ich entscheide mich für die 4, soll ja schön locker werden das Teil. Frohen Mutes an den PC, Seite aufgerufen, Video angemacht und … häh? … also ich hab ja schon echt viel gehäkelt in meinem Leben, aber das was ich da hörte/sah/las, war für mich irgendwie wie eine Mischung aus polnisch und schwedisch mit leicht portugiesischen Einflüssen. Ohhhkeeehhh … nur nicht aufgeben. Nicht vor dem Anfangen!
Letztendlich hab ich´s dann doch kapiert und den ersten Teil der Anleitung gehäkelt. Sah dann so aus:
cal-teil-1
Hm … tjoar … also ich weß nich … eher so: nee!
Gefiel mir nicht, reichte nicht meinen Ansprüchen (ja, meinen Ansprüchen genügt längst nicht alles und jeder), sah so unordentlich aus. Nee, das muss nochmal:
cal-teil-1-1
Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden.  🙂
Aber was jetzt? Eine ganze Woche warten? Ernsthaft? Muss ich wohl …
In der Zwischenzeit widme ich mich dann mal dem Projekt „Eine Häkelmütze für das Kind“.
Schönen Samstachnachmittach allerseits und herzliche Grüße aus dem leicht angeschneiten Kiel ❤
*kopiert von meinem WP-Blog

Sonntag, 11. Januar 2015

Pinterest

Die vergangene Woche war nicht schön, gar nicht schön. Das Rheumadingens hatte mich fest im Griff und ich war genau EINMAL vor der Tür. Um den Müll wegzubringen. Zu den Dingen, die ich hätte tun können, hatte ich keine Lust und die, zu denen ich Lust gehabt hätte, konnte ich nicht machen. Das macht schlechte Laune! Morgen gehe ich wieder zum Dienst (und wenn ich da mit dem Taxi hinfahren muss!), mir fällt die Decke auf den Kopf und ich muss was tun. Irgendwas. Notfalls den Kollegen auf die Nerven gehen. Die stehen da drauf.  :)

Und dann habe ich Anfang der Woche Pinterest für mich entdeckt ... holla, die Waldfee!
Einen Account habe ich da schon länger, weil ich dort meine klingeley-Produkte bewerben wollte, war aber ziemlich verpeilt und wusste nicht so recht, was das Ganze überhaupt soll. Dann hab ich´s kapiert, und ich weiß noch nicht so recht, ob das nun gut oder schlecht ist. Wasses nich alles gibt! Ich hab einen Teil meiner alten Hobbys neu entdeckt und weiß gar nicht, warum ich sie jemals abgelegt habe (und will sie natürlich alle wieder aufnehmen. Gleichzeitig versteht sich).

* Zentangles malen (ok, damit habe ich ja schon vor Pinterest wieder angefangen)



* Inchies basteln (damit auch)

----->  siehe Challenge

* Steine bemalen

(Foto: www.pixabay.com)

* Marionetten bauen

(Foto: www.pixabay.com)


* (Papier)Skulpturen bauen





*Häkeln

(Foto: www.pixabay.com)


Mal sehen, ob ich das noch alles schaffe in diesem Leben. Sonst mach ich halt im nächsten weiter.

Und dann war da noch die Challenge:



(wie immer: ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße)


Samstag, 3. Januar 2015

(Gute) Vorsätze?!?

So sehr ich die Vorteile meines Alleinlebens auch genieße, keine Familie zu versorgen, kein Haus, kein Garten, keinerlei sonstiger Verpflichtungen in diese Richtung - herrlich!, einen großen Nachteil hat das Ganze doch: es fehlt mir an festen Strukturen, Ritualen, Gewohnheiten. Früher musste ich morgens früh hoch, egal ob ich in der Nacht Taxi gefahren, für meine Ausbildung gelernt oder Party gemacht habe. Das Kind wollte Cornflakes und Kakao. Auch am Wochenende. Heute schlafe ich solange ich will, lasse das Frühstück ausfallen und verschlafe den Rest des Tages. Wenn ich es will. Und ich merke, dass mir das gar nicht gut tut. Abgesehen davon, dass ich aus Gründen nicht mehr so aktiv sein kann wie früher, fällt es mir auch an "guten Tagen" zunehmend schwerer, den Hintern hoch zu kriegen. Chronische Antriebsschwäche. Chronische Faulheit. Chronische Strukturlosigkeit. Völlig verplant. 


Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird, 
aber ich weiß, dass es anders werden muss, 
wenn es besser werden soll.
(Georg Christoph Lichtenberg)

(Gute) Vorsätze für 2015? Ja klar!

  • 15 Kilo abnehmen (immer noch)
  • 2 x pro Woche Sport machen (wieder)
  • sparen, sparen, sparen! (Hungerjahr)
  • 1 Inchie pro Tag gestalten (Inchie-Challenge)
  • sinnlose Aufregung vermeiden (weil sinnlos und schlecht für Herz und Teng)
  • weniger fernsehen (1 Film pro Woche sollte reichen, statt wie in 2014 3 bis 4)
  • SuB "abarbeiten"
  • mindestens 1 x pro Woche bloggen
  • Ordnung in mein Rezeptesammelsurium bringen (Schluss mit Zettelwirtschaft!)
  • kochen


Zwei, drei weitere hab ich noch, aber die sind so geheim, dass ich jeden, der davon erfährt, auf der Stelle erschießen müsste. Das will ich euch ersparen.  :)

***********

Und dann waren da noch die Inchies von gestern und heute:




Donnerstag, 1. Januar 2015

Neues Jahr ...

... neues Glück? Neue Herausforderungen? Ich bin ganz sicher!

Zu meiner Hungerjahr-Challenge kommt ab heute eine zweite hinzu:


die 

"Jeden-Tag-ein-Inchie-Challenge"


ausgetragen zwischen der Göre und mir


Die Regeln:

1. jeden Tag ein Inchie gestalten (malen, kleben, sticken, egalwas)
2. jedes Inchie wird auf der Rückseite mit Nummer, Name und Datum beschriftet
2. jeden Tag schickt einer dem anderen ein Foto vom fertigen Inchie
3. wird an einem Tag kein Inchie gestaltet, gilt ein leeres (weißes) Papier-Inchie
4. wer am Ende des Jahres die meisten ungestalteten, also weißen Inchies hat, ist ein Looser!

Ob wir am Ende des Jahres jeder für sich eine Collage mit den eigenen Inchies machen, oder ob wir eine Collage mit den eigenen Inchies für den anderen machen, oder ob wir alle 730 Inchies zu einer großen Collage machen, darf der Gewinner entscheiden. 

Ich werde (in unregelmäßigen Abständen!) die Inchies hier im Blog präsentieren (ohne zu verraten, wer welches gestaltet hat) und ich bin sehr gespannt, was aus dieser Challenge wird, und ob wir womöglich am Ende des Jahres vor lauter leeren Papierschnippseln sitzen. Ich hoffe, dass nicht!


Und hier die ersten beiden Mini-Werke:






Samstag, 27. Dezember 2014

Zwei Monate Hungerjahr

Was soll ich schreiben? Im Grunde reicht ein Wort:

V E R S A G T

und zwar auf ganzer Linie. Bereits im zweiten Monat. Ich schäme mich.

Der Dezember war irgendwie total quer. Nichts von dem was ich geplant hatte, hat wie geplant stattgefunden. Ich bewege mich durch meinen Alltag wie ferngesteuert. Völlig planlos. Und darunter hat auch, und vor allem, mein Hungerjahr-Projekt gelitten. Ich ärgere mich darüber. Sehr. Der Vorteil dabei: da ich mein Geld mit vollen Händen ausgegeben habe, bin ich jetzt pleite und kann mich somit im kommenden Monat wieder voll reinhängen ...