Samstag, 14. November 2009

broken angel












Skulptur : Gips und Draht : 54 cm

Samstag, der 14te

Heute ist Samstag der 14te.

derzeitige Wetterlage:
kalt, trocken, schön

derzeitige Stimmungslage:
ausgeschlafen und voller Tatendrang

derzeitiger Gesundheitszustand:
ein bisschen Herz, ein bisschen Nase, aber sonst ok

der Umstand, dass ich gleich mit dem Fahrrad zur
Kunstschule fahren kann: Juchhu!

Ergo:

Samstag, der 14te hat das Zeug dazu,
ein schöner Tag zu werden.

Freitag, 13. November 2009

Freitag, der 13te


Heute ist Freitag, der 13te ...

derzeitige Wetterlage:
Regen, Kälte, Wind = unglücklich

derzeitige Stimmungslage:
müde, traurig, erschöpft = unglücklich

derzeitiger Gesundheitszustand:
Bauchweh, Triefnase, Unwohlsein = unglücklich

der Umstand, dass ich jetzt mit dem Fahrrad zur
Kunstschule fahren muss = unglücklich

Ergo:

Freitag, der 13te ist eindeutig ein Unglückstag!

Donnerstag, 12. November 2009

Ein Stöckchen


Feronia hat mir ein Stöckchen zugeworfen und bevor ich es weitergebe, will ich mal sehen, was ich damit anfangen kann.


Ergänze:

- Ich höre gerade ... den Lüfter meines PC´s.

- Vielleicht sollte ich … mal wieder zeitiger ins Bett gehen.

- Ich liebe … den Geruch von frisch gemähtem Gras.

- Meine besten Freunde sind … viel zu weit weg.

- Ich verstehe nicht …, warum ich keine Pfannkuchen zustande bringe.

- Ich habe keinen Respekt vor … unehrlichen Menschen.

- Ich hasse … es, dass meine Hände und Füße ständig kalt sind.

- Mein Nickname bedeutet … dass ich als ich hier bin.

- Liebe ist … ein großes Geschenk.

- Irgendwo ist irgendjemand … unglücklich.

- Ich werde immer … zuversichtlich sein.

- Ewigkeit ist wie … meine Lieblingszahl 8 - ohne Anfang und ohne Ende.

- Was ich niemals verlieren möchte ist … meine Selbstachtung.


Ich gebe das Stöckchen weiter an Stevie, an Bini und an Chrisi. Und an alle die es hier von meinem Blog aufheben mögen.

Mittwoch, 11. November 2009

Form - Voll - Endet

Heute Abend ist die Vorbesprechung für den Kurs "Plastisches Gestalten" bei der VHS-Kunstschule Kiel.

"Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich mit Gestaltung im dreidimensionalen Bereich beschäftigen wollen. Vermittlung von Grundlagen - Spielerisch experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien (Ton, Gips, Draht...) - Es entstehen Skulpturen, Plastiken, Objekte, Reliefs, Modelle, Collagen, Assemblagen - Ergänzung durch Beispiele aus Kunst, Architektur und Design. Das Angebot richtet sich an alle, die den Einstieg in das plastische Gestalten suchen und eigene Fähigkeiten vertiefen und erweitern wollen. Auch zu empfehlen als Vorbereitung für eine Aufnahmeprüfung an Kunsthochschulen." ... So die Beschreibung.

An den nächsten beiden Wochenenden werde ich mich also mit der "Gestaltung im dreidimensionalen Bereich" beschäftigen. Ergebnisse werden (eventuell) später hier zu sehen sein.

Dienstag, 10. November 2009

Ich hab ihn! Ich hab ihn! Ich hab ihn!

Vorbestellt, reserviert, zurücklegen lassen:






Schon ziemlich lange steht er auf meiner Wunschliste ganz oben. Aber es gab immer Wichtigeres, Dringenderes, Nötigeres. Und nun ist es endlich (fast) soweit. In drei Wochen gehört er mir. Allerdings bleibt er so lange im Geschenketui, bis die letzten zweieinhalb Kilo weg sind.
Und wenn ich auch nicht viel auf die Reihe bekomme im Moment: DAS schaffe ich!

Nachtrag:
Einen ausführlichen Vortrag zum Thema Ersatzbefriedigung sowie vielen guten Ratschlägen, was ich statt dessen tun könnte, habe ich heute bereits genießen dürfen, bitte also darum, von weiteren gutgemeinten Tipps dieser Art, Abstand zu nehmen.
Der Ring is mir! Für oder gegen was auch immer ;-)

Montag, 9. November 2009

Spielen ./. Reden

Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Heute wollte ich zum ersten Mal zum Spieletreff-Kiel gehen und ich hatte mich auch schon sehr darauf gefreut. Und dann kam doch alles ganz anders. Überraschend kündigte sich Besuch an und der war heute einfach wichtiger. Spielen ./. Reden. Manchmal muss man Prioritäten setzen.

Dafür freue ich mich schon mal auf den nächsten Spieletreff-Abend vor. Und wenn sich dann Besuch anmeldet, muss der eben mit ;-)

Sonntag, 8. November 2009

Point of no return

Manchmal braucht es nur eine kleine Bemerkung, einen kurzen Satz, ein scheinbar harmloses Wort, um zu wissen:

"Ja, ich habe alles richtig gemacht."

Manchmal braucht es viele böse Worte, verletzende Lügen, schlimme Unterstellungen, um zu wissen:

"Ja, ich habe alles richtig gemacht."

Sie haben mich sehr verletzt, alle diese Bemerkungen, Sätze, Worte, Lügen und Unterstellungen und doch bin ich dankbar dafür, weil ich jetzt ganz sicher weiß:

"Ja, ich habe alles richtig gemacht."

Ich muss nicht mehr zweifeln an meinen Entscheidungen, muss mir nicht mehr überlegen, ob ich überreagiert habe, ungerecht war, vielleicht nicht alle Aspekte berücksichtigt habe. Muss mich nicht mehr quälen mit Selbstzweifeln und der Frage: "Habe ich alles richtig gemacht?", muss mir keine Vorwürfe mehr machen, nicht alles getan zu haben, um etwas zu retten was doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Muss nicht mehr darauf hoffen, dass ein Fünkchen Einsicht die Situation noch kippen könnte.

Er ist da: der Point of no return.

Jetzt kann ich mich ausruhen, neue Kraft schöpfen, den Blick nach vorne richten mit der beruhigenden Gewissheit:

"Ja, ich habe alles richtig gemacht."


Mein zweites Buchgefährten-Treffen

Heute war ich bei meinem zweiten Treffen der Buchgefährten Kiel. Wir haben uns in der Campus Suite am Europaplatz getroffen und weil es da brechend voll war sind wir nach gegenüber ins "Charmissimo Coffee" gegangen.



Eine wirklich tolle Location, hier waren wir sicher nicht zum letzten Mal.

Nachdem S. völlig aus der Fassung geraten sagte: "Hast Du das geseh´n? Die hat ein halbes Glas Nutella in mein Kaffeeglas getan!", entschied ich mich kurzerhand um und bestellte, statt eines stinknormalen Kaffees, auch einen Nougat-Macchiato. Wie sich kurz darauf herausstellen sollte, war dies kein Fehler gewesen:

(Die unterste Schicht im Glas, in dunkelbraun, ist REINE Nuss-Nougat-Creme!)

Leider kann man den Geschmack dieses Traumes im Glas nicht erklären, sonst würde ich es sicher tun. Es war einfach .... göttlich!

(Und vor allem total gesund: Öl aus Nüssen = gesundes Fett!)

Nachdem wir uns dann endlich wieder eingekriegt haben und die Leute an den Nachbartischen uns bereits merkwürdige Blicke zuwarfen (ja darf man sich denn nicht mal mehr, laute Lustgeräusche machend, über einen leckeren Macchiato freuen?!?), erinnerten wir uns an den Zweck unseres Treffens und sprachen über den Geschmack von Apfelkernen. Die Frage, ob die allerdings wirklich, wie in dem Buch behauptet, nach Marzipan schmecken, konnte niemand von uns beantworten. (Ich werde das im Eigenversuch testen und dann entsprechende Mitteilung machen.)
S. war der Meinung, Sex hätte in dem Buch nix zu suchen gehabt, K. hatte das Buch nicht gelesen und C. war der Sex in dem Buch völlig egal. Mir auch. Aber wir waren uns einig:
ein schönes Buch, dass es wert ist, gelesen zu werden.

Als nächstes lesen wir Der Lügner von Stephen Fry. Ich habe schon angefangen damit, aber ich verrate natürlich noch nix.

Hier noch ein Foto von den Mädels mit beiden Büchern:



Ich wäre ja sehr gerne auch mit drauf gewesen, aber irgendwer musste ja knipsen und da ich keine Ahnung habe, wie der Selbstauslöser funktioniert (und S. auch nicht) und ich mich nicht getraut habe, jemanden zu bitten, uns zu fotografieren, müsst ihr mir einfach glauben, dass ich auch bei dem Treffen dabei war.

(Außerdem war ich vor dem Foto-Shooting auch nicht nache Sonnenbank hin gewesen und bin deswegen im Moment auch viel zu blass für aufn Foto drauf zu kommen <--- siehst Du, liebe S., ICH schäme mich meiner Herkunft nicht. ICH nicht!)

gelesen: Der Geschmack von Apfelkernen




Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Samstag, 7. November 2009

Nordic Walking aktuell:

Heute sind wir knapp 2 Stunden, 5,6 Kilometer, gelaufen, haben viel gelacht, noch mehr geschwitzt und waren am Ende alle glücklich und zufrieden. Sah zumindest so aus und ICH war es auf jeden Fall. Ok, vielleicht nicht grad glücklich, aber immerhin zufrieden.

Allerdings:
jetzt, ca. weitere 2 Stunden später, breitet sich allmählich ein alt bekanntes Gefühl in meinen Beinen aus. Ich schätze, wenn ich nicht schleunigst in der Badewanne verschwinde, werde ich heute Abend vorsichtshalber den Nachttopf mit ans Bett nehmen müssen.

Das kommt davon, wenn man sich nach 2 Wochen Pause gleich wieder die volle Ladung gönnt.

Aber schön wars trotzdem.
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Nachtrag:

Für mich ist das schon so normal, dass ich gerne mal vergesse, dass sich nicht unbedingt jeder auskennt, deshalb hier nochmal zum Verständnis:

Wenn man in einer Gruppe mit Trainer läuft, macht man unterwegs immer mal wieder kleine Technik-Übungen. Die Zeit, die diese Übungen in Anspruch nehmen, ziehe ich nicht von der Gesamtlaufzeit ab. Deshalb hat es natürlich den Anschein, dass wir im Schneckentempo unterwegs sind. So ist es aber ganz und gar nicht. Aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen werde ich natürlich langfristig niemals so schnell sein wie die meisten gesunden Läufer, aber das ist auch nicht mein Ziel. Ich hoffe, ich konnte hiermit Missverständnisse aufklären? :-)

PS:
Ich habe eben nochmal nachgesehen: meine aktuelle Zeit für 2 km ist 21 Minuten. Wie lange ich das vorgelegte Tempo aber durchhalten könnte, weiß ich nicht, ist letztendlich aber auch egal. Soll ja Spaß machen und keinen Stress. ;-)

Emily

Gestern habe ich Emily kennengelernt. Emily ist vier. Emily hat Heidi. Und Emily mag Berliner ("Aber nur die Marmelade."). Emily erzählt mir mit großen Kulleraugen, dass "Bei Sky schon alles für Weihnachten aufbereitet ist." Emily lässt sich für einen Kinderriegel und für einmal Heidi gucken sogar freiwillig Fieber messen. Na ja, fast freiwillig. Als Heidi dann aus Angst vor dem Gewitter anfängt, bitterlich zu weinen und auch der Geißenpeter keine große Hilfe ist, sehe ich, wie Emilys Unterlippe verdächtig anfängt zu zittern. In dem Moment denke ich bei mir:
"Ach, kleine Emily, ich wünsche Dir, dass Du noch lange lange vier bleiben kannst."

Gestern hat Emily Bea kennengelernt. Bea ist vierzig. Na ja, ungefähr. Bea mag auch Berliner. ("Sogar das was um die Marmelade drumherum ist.") Bea ist konsequent unbestechlich. Da nützt auch keine Schokolade. Und Weihnachten kann Bea sowieso gestohlen bleiben. Bea hat auch Angst vor Gewitter, aber das würde sie niemals zugeben. Und auch keine einzige Träne wird das je verraten.

Ach könnte ich doch noch einmal vier sein ...

Freitag, 6. November 2009

Ich will Regen!

Heute war ich in der Stadt, um mir endlich eine Regenhose zu kaufen. Das will ich bereits seit Anfang des Jahres, aber irgendwie kam es nie dazu.
Nachdem ich am Mittwochmorgen im Schneeregen mit dem Fahrrad nach Kronshagen fahren musste, um das EKG-Gerät wieder abzugeben, und dort bis auf die Knochen nass ankam (was mir eine Rüge einbrachte und die Ermahnung, mir vernünftige Regenbekleidung zuzulegen - oder ein Auto - ha ha ha!), war ich also heute bei Karstadt-Sport "Nee, Regenhosen führen wir erst ab dem Frühjahr wieder." Stimmt ja, ich vergaß total, dass es im Herbst und Winter grundsätzlich niemals regnet. Ich Dummerchen ich! *args*.

Anschließend war ich bei Intersport, wo ich dann auch gleich fündig wurde. (Bei Intersport regnet es nämlich ab und zu auch im November. Jawohl!)



30 Euro, stolzer Preis für ein bisschen Nylon mit Gummibeschichtung innen (vermutlich werde ich demnächst zwar nicht mehr von außen nass werden, dafür dann aber innerhalb kürzester Zeit knietief im eigenen Schweiß stehen. Na ja, irgendwas is ja immer). Ich hab dann auch gleich, noch im Laden, das Preisschild entfernt, damit das Teil bei Bedarf auch sofort einsatzbereit ist.

Ja. Und dann war ich bummeln. Holstenstraße rauf, Holstenstraße runter, Holstenstraße wieder rauf. Und was soll ich sagen? Weit und breit kein Regen in Sicht! Menno! Aber so schnell geb ich nicht auf. Nee, ICH nicht! Ich habe Zeit, ich kann warten. Um die Wartezeit ein wenig angenehmer zu gestalten, bin ich in den Sophienhof gegangen und habe erst einmal bei meinem Lieblings-Asia-Imbiss Bratnudeln mit Ei gegessen. Zur Feier des Tages gabs Cola dazu. Mit alles!

Ein kurzer Blick aus dem Fenster: kein Regen.

Ok, also ab in meine Lieblingsbuchhandlung, Weiland in der Querpassage, um nach Schnäppchen zu fahnden. Und da ich ja noch nicht genug offene Projekte habe, habe ich mir dann das hier gekauft:


2 Euro 95. Da kann man eigentlich nix falsch machen, oder? Zuhause habe ich mir dann die Preisschilder mal näher angeguckt und dabei fiel mir auf, dass auf dem Originalpreisschild (das weiße) 9 Euro 95 steht. Super, 7 Euro gespart! Auf dem Reduziertpreisschild (das rote) steht: "früher 14 Euro 90, jetzt 2 Euro 95". Hm. Wasn nu? Hab ich nu 7 Euro gespart oder hab ich 11 Euro 95 gespart? Das muss ich doch wissen. Ich muss doch wissen, für wie viel ich mich nun freuen soll, kann oder darf. Vielleicht liest das hier jemand, der mir das erklären kann? Bitte?

Ein kurzer Blick aus dem Fenster: immer noch kein Regen.

Nun gut. Ich könnte mich mal erkundigen, was Handys so kosten. Ohne alles. Einzige Bedingung: von Nokia muss es sein. Nachdem mein Handy letzte Woche das Zeitliche gesegnet hat (ok, ich hab etwas nachgeholfen, aber das ist eine andere Geschichte), und ich mit meinem alten Diensthandy von Motorola mal so überhaupt nicht zurecht komme, muss über kurz oder lang ein neues Handy her. Schlau machen kann ja nie schaden. Ich also in den nächsten T-Punkt-Laden (heißen die so?) und nach Handys gefragt. Aber da gibts nur Handys mit Vertrag oder simgelockt (was immer das ist), jedenfalls, wenn ich dem Schnucki hinter dem Verkaufstresen Glauben schenken darf, nicht das was ich brauche. Ok. Was tun? Keine Ahnung. Blondine.

Als ich so weiterbummel, komme ich zwangsläufig irgendwann an einem Elektro(nik?)laden vorbei und sehe, dass es dort auch "Telekommunikationsgeräte"gibt. Handys? Jau! Kaum war ich in dem Laden drin, war ich auch schon wieder draußen. Mit neuem Handy.
Und ich fühlte mich seeehr verwegen, als ich sagte:
"Ich hätte das gern in rot."
"Kein Problem." "Kostet das auch nur 25 Euro?" "Jo." Gekauft.


Zuhause habe ich natürlich sofort die Sim-Karte ins neue Telefon gepackt. Öhm ... wo sind denn meine ganzen Telefonnummern? Und meine SMS? Ich will die SOFORT wiederhaben! *plärr*

"So, jetzt hab ich aber wirklich genug Geld ausgegeben, nu fahr ich aber nach Hause."

Und NATÜRLICH hat es auch auf dem Nachhauseweg nicht auch nur ein klitzekleines Tröpfelchen geregnet. Und ich vermute, das wird für den Rest des Herbstes und den kompletten Winter über so bleiben. So ein Mist!

Donnerstag, 5. November 2009

Ein Märchen


Es war einmal ...

... ein junges Mädchen ... nun ja, ganz so jung war es nun auch wieder nicht.

Also noch mal:

Es war einmal ...

... ein Mädchen, das viele Jahre (daran sieht man, dass es ein nicht mehr ganz so junges Mädchen war) einsam und allein in ihrer eigenen Welt lebte. Das tat sie nicht etwa gezwungenermaßen, nein, sie tat es aus freien Stücken. Eigene Erfahrungen hatten sie gelehrt, misstrauisch und vorsichtig zu sein und dass es das Beste sei, nur sich selbst zu vertrauen und sich nur auf sich selbst zu verlassen. Und so lebte sie, weitestgehend abgeschottet von der übrigen Welt, ihr Leben und war damit lange Zeit sehr zufrieden.

Eines Tages geriet sie in eine Sinnkrise und fragte sich, ob es nicht vielleicht doch schöner wäre, nicht immer allein zu sein und nachdem sie lange das Für und Wider abgewägt hatte, beschloss sie, den Schritt in die Welt zu wagen.

Schon recht bald stand ihre Welt Kopf. Sie ging aus, feierte Partys, kümmerte sich um eine vernünftige Ernährung (nahm sogar 20 Kilo ab), begann, sich mit Sport fit zu halten, war offen gegenüber allem Neuen, erfreute sich an Kunst und Kultur, lernte Fahrrad fahren, entdeckte ihre kreative Seite neu und -und das war das beste von allem- sie ließ einen Menschen in ihr Herz sehen. Von nun an war alles rosarot.

Aber (und dies wäre wohl ein ziemlich langweiliges Märchen, wenn es nicht ein Aber gäbe) sie war nicht die einzige, die um die Gunst der Angebeteten buhlte. Zuerst war ihr dies überhaupt nicht aufgefallen. Sie sah nur rosarot. Aber dann wunderte sie sich doch, warum im Zimmer der Angebeteten immer wieder frische Rosen in einer Vase standen (Rosen hatte sie ihr nie geschenkt) und warum sich immer wieder überall versteckte, rote MarzipanHerzen fanden (auch diese stammten nicht von ihr). Erst da wurde ihr allmählich bewusst, dass sie wohl nicht die einzige war, die die Angebetete in Herzensangelegenheiten besuchte.

Hätte sie zu diesem Zeitpunkt schon geahnt, was in den folgenden Wochen und Monaten auf sie zukommt, sie hätte wohl fix die Beine in die Hand genommen und das Weite gesucht. Doch sie wollte nicht sehen. Wollte nicht verstehen. Wollte kämpfen um ihr Glück und vergaß dabei nicht, dass es einen fairen Kampf nur mit fairen Mitteln geben kann.

- Die Beschreibung der folgenden Ereignisse sind der Blogzensur zum Opfer gefallen -

Also beschloss sie, zurück in ihre eigene Welt zu gehen. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie wahrscheinlich noch heute.

E-N-D-E

Epilog

Ein zwar nicht mehr ganz so junges, nicht ganz so hübsches, aber immerhin doch einigermaßen intelligentes, lebensfrohes, aktives, fröhliches, humorvolles, ehrliches Mädchen um die 40, verlor den Kampf um die Frau, die ihr am Herzen liegt, gegen einen 70-jährigen Transvestiten.

Autsch!

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Dies ist natürlich keine wahre Geschichte. Ein Märchen. Ähnlichkeiten mit wahren Begebenheiten, Orten und/oder Personen sind rein zufällig.
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Nachtrag:

Leider fühlt Svenja sich durch meinen Beitrag persönlich angesprochen und beleidigt, deshalb möchte ich hier noch einmal deutlich Folgendes klar stellen:

Ja, ich habe mich von Svenja getrennt.

Ja, der Grund für meine Trennung war Svenjas "beste Freundin", von der sie Rosen und Herzen geschenkt bekam, womit ich nicht klar gekommen bin und worauf hin (und nach vielen unschönen Aktionen seitens ihrer Freundin) ich den Kampf als verloren betrachtet und die Beziehung beendet habe.

Svenja meint und hat Bedenken, dass jetzt jemand denken könnte, ihr neuer Partner wäre ein 70-jähriger Transvestit. Das will und das kann ich auch gar nicht behaupten. Und ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken dass es so ist. Bei Rosen und roten Herzen denke ich, wie viele andere vermutlich auch, natürlich an Liebe und Partnerschaft. Aber wissen tu ich es natürlich nicht.

Ich habe in meinem Beitrag absichtlich keine Namen und keine näheren Umstände genannt. Dass ich das nun doch tun musste, bedaure ich sehr, weil ich denke, dass es absolut unnötig ist, ins Detail zu gehen. Damit ist niemandem gedient.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen:

Ich wollte hier niemanden beleidigen oder "vorführen". Wenn es so rüber gekommen ist, möchte ich mich dafür entschuldigen. Das war nicht beabsichtigt.
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(Vielleicht sollte ich das Bloggen doch sein lassen.)


Mittwoch, 4. November 2009

Dann mach ich eben weiter


Diese Mail schrieb ich an meine beste Freundin (R. aus V. bei D. am R.):

Hi,

heute war ich beim Arzt, um mir das 24-Stunden-EKG anlegen zu lassen. Die 24-Stunden--Blutdruckmessung, vorletzte Woche, war eine Katastrophe. Ich hatte teilweise einen so hohen Blutdruck, dass der Doc fragte, ob ich Marathon gelaufen wäre. Jedenfalls sind jetzt schon etliche Untersuchungen gemacht worden und er vermutet, dass ich einen Tumor an einer Niere habe. Solche Tumore, wie er sie meint, sind völlig harmlos, müssen aber trotzdem entfernt werden und danach ist dann wieder tutti paletti. Jetzt muss ich also erstmal noch zum Nephrologen und zur Herzkatheder-Untersuchung. (Was bitte haben die Nieren mit Herz und Blutdruck zu tun???) So viel zum Thema Krankheiten im Alter.
Dann hat er mich für den Rest der Woche krank geschrieben, nachdem ich in Tränen ausgebrochen bin auf seine Frage, ob denn sonst alles in Ordnung wäre. Peinlich! (Na klar, ich hab Rheuma, ´n Tumor und Herzgedönse, aber sonst ist alles in Ordnung. Danke der Nachfrage.)

Jetzt bin ich schon den ganzen Tag hier in meiner Wohnung und weiß nichts mit mir anzufangen. Ich hab irgendwie total Schiss, dass irgendwo das tiefe schwarze Loch auf mich wartet.

Eben habe ich mich bei einer Spiele-Gruppe angemeldet. Die treffen sich alle 14 Tage in einer Kieler Kneipe zum Spielen (Gesellschaftsspiele, Rollenspiele, Karten, Kniffeln und so was), also zumindest ist das so geplant. Die Gruppe ist noch ganz neu und nächste Woche ist erst das zweite Treffen. Der Organisator dieser Treffen hat mir eben eine Mail geschrieben und mir erzählt, dass er und eine andere "Spielerin" auch auch noch recht neu sind in Kiel und sie auf diesem Weg versuchen, Kontakte zu knüpfen. Ich bin gespannt.

Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich mein Blog wieder auf machen und einfach weiter schreiben soll? Das kann doch nicht an so einer dämlichen Sache scheitern? Also ich meine, mein Leben geht doch weiter, oder?

Liebe Grüße nach V.
Ich vermisse Dich und Euch und alles.
B.


Ihre Antwort:

" ... Jedenfalls MUSST Du weiter was unternehmen! Bloß kein Autisten-Rückfall, versprochen???!!!?? Und wenn Dir das Bloggen Spaß macht, dann mach das doch weiter! Was hat das mit dieser dämlichen Sache zu tun? ..."

Ok, dann mach ich eben weiter. Was sonst?