Sonntag, 22. Januar 2012

Urlaubsabschiedsgeschenk an mich

Nachdem seit gestern nähtechnisch alles schief lief was nur schief laufen kann, mochte ich mich gar nicht mehr an die Maschine setzen. Ich war so frustriert, dass ich mir dringend was Gutes tun musste und als auch Schokoladenkuchen nicht half, habe ich mich entschlossen, es doch nochmal zu versuchen. Und siehe da, mit der nötigen Gelassenheit ("Wenn´s wieder nix wird, schmeiß´ ich den ganzen Scheiß aus dem Fenster!") funktionierte es dann auch. Und weil es mir so gut gefällt, habe ich es mir zum Urlaubsabschied geschenkt. Das alte ging aber auch wirklich mal gar nicht mehr ...

alt:


neu:






(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)

Samstag, 21. Januar 2012

Urlaubsabrechnung


2 Wochen Urlaub sind rum. Ich habe nix fast nix von dem gemacht, was ich machen wollte. Ich habe weniger als ein Zehntel (!) von dem genäht was ich nähen wollte. Ich war null (!) mal zum Geocaching, ich war null (!) mal beim Tanzen, ich war null (!) mal beim Nordic Walking, ich war null (!) mal schwimmen, ich habe null (!) Fahrradtouren gemacht. Dafür habe ich ewig auf meine Labelbändchen gewartet (die ich natürlich viel zu spät bestellt hatte) und eben sind sie angekommen und ich habe kaum noch Zeit, sie einzunähen, Fotos zu machen und die Sachen im Shop einzustellen. Außerdem tun mir heute zu allem Überfluss auch noch die Pfoten weh. Muss eben alles ein bisschen langsamer gehen als mir lieb ist. Der nächste Urlaub kommt bestimmt und der wird besser geplant sein. Sag ich jetzt mal.

Trotzdem: ich habe mich gut erholt, es genossen, mal länger als bis 3 Uhr 45 zu schlafen und den Tag ganz für mich zu haben. Außerdem war ich in den letzten zwei Wochen an manchen Tagen fast schmerzfrei, ein Gefühl, das man nicht unterschätzen sollte.  ;)
Alles in allem war es schon ein guter Urlaub und man mag es kaum glauben, aber ich freue mich auch schon ein bisschen auf Montag.

Und jetzt nähe ich noch ein paar Bändchen auf ...



Freitag, 20. Januar 2012

So schön ist´s um mich rum


Smalltown Kiel – ein kleiner Film zur Stadt from René Raab on Vimeo.

So gings weiter, am Postschalter


Aufgrund mehrerer Nachfragen, wie es denn weiter ging, hier der (eher unspektakuläre) Rest der Geschichte:

Ich sah also auf die Uhr und fragte extra besonders höflich: 
"Soll ich lieber noch 7 (kurzer Blick auf die Uhr), nein, 6 Minuten warten?"

"Darauf könnte es hinauslaufen falls Ihr Brief noch nicht da ist, denn hier steht ja groß und deutlich AB 10 Uhr. Aber dann müssen Sie sich nochmal neu anstellen."

Ich, zuckersüß lächelnd: "Ok, das mache ich dann."

Er geht nach hinten und kommt nach weit weniger als einer Minute mit einem Briefumschlag wieder raus.

Mein Lächeln wurde breiter.

"Da haben Sie aber Glück gehabt, dass der Brief schon mit der ersten Lieferung zurückgekommen ist. Die zweite ist nämlich noch nicht da, es ist ja auch noch nicht 10 Uhr."

Bloß nicht provozieren lassen, schließlich hatte ich eindeutig die besseren Karten und den Triumph wollte ich doch gern ausnutzen.

"Ja da habe ich ja Glück gehabt, aber es wäre auch nicht so schlimm gewesen, wenn er nicht dabei gewesen wäre, denn", (Blick auf die Uhr) "in spätestens 3 Minuten (nochmal Blick auf die Uhr) nein, in spätestens zweieinhalb Minuten wäre der Brief dann ja gekommen. In der Zwischenzeit hätten Sie mir einfach ein paar Briefmarken verkaufen oder mich über die Vorteile eines Postbankkontos informieren können, da verfliegen zwei, drei Minuten wie nix. Schönen Tag noch."

Nachdem er meinen Guten-Morgen-Gruß nicht erwidert hatte, hatte ich auch gar nicht wirklich damit gerechnet, dass er meinen Abschiedsgruß erwidert. Gutes Benehmen lernt man eben nicht bei der Post.


Donnerstag, 19. Januar 2012

Am Postschalter


Gestern Vormittag klingelte es an meiner Tür und weil ich die Tür grundsätzlich nicht auf mache, sofern ich keinen Besuch oder ein Päckchen erwarte, blieb dem Postzusteller nichts anderes übrig, als eine gelbe Karte in meinen Briefkasten zu werfen mit dem Hinweis, ich könne morgen (also heute) ab 10 Uhr eine Briefpostsendung (die offensichtlich nicht in den Kasten gepasst hat) bei der Hauptpost in der Stadt abholen. Ärgerlich einerseits, weil ich extra deswegen bis in die Stadt runter musste, nicht ganz so schlimm andererseits, da ich um halb 11 zum Frühstück verabredet war und deshalb sowieso vor die Tür musste. So weit so gut.

Gegen halb 10 bin ich dann zuhause losgefahren, habe mein Fahrrad wettergeschützt bei Karstadt vor der Tür geparkt und bin ein paar Meter über die Straße zur Post gegangen. Dort war, wie üblich, eine recht lange Schlange vor den Schaltern an die ich mich brav hinten anstellte und wartete bis ich an die Reihe kam. Während ich so wartete, beobachtete ich die Postangestellten (-beamte? - bedienstete? ... keine Ahnung wie die sich schimpfen) und sah ein weit verbreitetes Vorurteil mal wieder bestätigt: denen kann man beim Laufen die Schuhe besohlen! Jemanden wie mich, der eher der Typ "Zack-zack, schnell gemacht" ist, bringst sowas ja auf die Palme. Da warten zig Leute darauf, bedient zu werden, und die "Servicekräfte" schlafen während des Bedienens ein ... und wieder mal ging mir ein Satz durch den Kopf "Typisch deutscher Beamter!" ... ich weiß, dass man da nicht alle über einen Kamm scheren sollte und dass nicht alle gleich sind und so weiter und so fort, aber es war eben das was ich dort gerade wahrnahm und was mir dazu einfiel. Aber das war noch nicht alles:

Als ich endlich an der Reihe war, legte ich dem Herrn hinter dem Schalter den gelben Zettel vom Postzusteller und meinen Personalausweis hin, während ich ihm fröhlich einen guten Morgen wünschte. Ok, dass der Gruß nicht erwidert wurde, ist zu verschmerzen. Was dann kam, machte sogar MICH mundtot. Der Herr hinter dem Schalter guckte auf den gelben Zettel, dann mich an und sagte: "Sie haben die Anweisungen des Postzustellers nicht befolgt!" ... (und ich so: Hä? ... und überhaupt: seit wann hat mir ein Postzusteller ANWEISUNGEN zu erteilen???) ... ich sagte nichts sondern guckte ihn nur fragend an. Dann zeigte er mit seinem Bleistift auf ein kleines Feld auf der Karte: "Hier steht doch, dass Sie die Sendung heute ab 10 Uhr abholen können. Wenn Sie die Sendung VOR 10 Uhr hätten abholen können, hätte das wohl auf der Karte gestanden!" Ich guck auf die Uhr: 9 Uhr 53 ... 


Mittwoch, 18. Januar 2012

Geschirrschrankkleid

Heute habe ich mich mal wieder meinem Projekt "Aus öd mach bunt" gewidmet und meinem Geschirrschrank ein neues Kleid verpasst. Bei dem "Schrank" handelt es sich um zwei Küchenoberschränke, die ich auf den Kopf und auf vier Füße gestellt habe. Not macht erfinderisch.

Da die Unterseiten der Oberschränke nicht besonders hübsch aussehen, habe ich bisher immer Servietten drauf gelegt. Nach kurzer Zeit sahen die aber nicht mehr wirklich schön aus. 

(Ein Klick aufs Foto zeigt es in Originalgröße.)



Servietten sind eben keine Tischdecken. Eine Tischdecke wollte ich aber nicht nehmen, 1. besitze ich keine und 2. will ich auch niemals eine besitzen (ich finde Tischdecken gruselig). 

Was also tun? 

Ich hatte jede Menge Ideen, angefangen von "Brett drauf und Brett hübsch bemalen/bekleben/besonstwas" bis hin zu "der Schrank muss wech! (und ein neuer, "richtiger" Geschirrschrank her)".

Und heute habe ich dann mal ein Geschirrschrankkleid genäht

(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)



Damit es nicht verrutscht, habe ich es mit Klettband auf den Schrank gepappt, so kann ich es jederzeit auswechseln, falls ich mal Lust auf andere Farben habe zum Beispiel oder zum Waschen. Ich finde, es passt hervorragend in mein neues Farbkonzept. Und auf meinen Schrank.  :-)

Dienstag, 17. Januar 2012

Et löppt:

(Ein Klick aufs Foto zeigt es in Originalgröße.)

Jetzt fehlen nur noch die Labelbändchen und ein Hiwi, der bügelt ...