Sonntag, 28. Dezember 2014

Gekritzel, Inchies und Zentangle®

Wenn ich mal wieder einen Kreativitätsanfall bekomme, gibt es nur zwei Möglichkeiten, damit umzugehen: 

1. abwarten, bis der Anfall vorbei ist, oder 
2. MACHEN.

Ich hab mal wieder gemacht. Eine große Herausforderung für meine rheuma- und arthrosegeplagten Hände und Finger, ich habe sie gemeistert so gut es eben ging. Ich habe Inchies* bekritzelt und mich dabei wunderbar entspannt. Herausgekommen sind Zentangle-Inchies:


*(Inchies sind Quadrate von 2,54 x 2,54 cm, in dem Fall aus Künstlerpapier (275 g/m²), das ich mit Tuschestiften bezeichnet habe.)

"Leider" gehen diese Inchies morgen auf die Reise, dabei würde ich sie doch viel lieber selbst behalten. Aber dafür waren sie nicht gedacht und so werden sie (vielleicht und hoffentlich) anderen Freude machen. Und vielleicht kommen die Beschenkten auf den Geschmack und fangen selbst an, mit dem meditativen Gekritzel, wer weiß?

Mehr zum Thema Zentangle® gibt es hier zu lesen und zu sehen ----->   Klick!      



Wegen der Rechte und so:

The Zentangle® Method is an easy-to-learn, relaxing, and fun way to create beautiful images by drawing structured patterns. It was created by Rick Roberts and Maria Thomas. "Zentangle" is a registered trademark of Zentangle, Inc. Learn more at zentangle.com.


Samstag, 27. Dezember 2014

Zwei Monate Hungerjahr

Was soll ich schreiben? Im Grunde reicht ein Wort:

V E R S A G T

und zwar auf ganzer Linie. Bereits im zweiten Monat. Ich schäme mich.

Der Dezember war irgendwie total quer. Nichts von dem was ich geplant hatte, hat wie geplant stattgefunden. Ich bewege mich durch meinen Alltag wie ferngesteuert. Völlig planlos. Und darunter hat auch, und vor allem, mein Hungerjahr-Projekt gelitten. Ich ärgere mich darüber. Sehr. Der Vorteil dabei: da ich mein Geld mit vollen Händen ausgegeben habe, bin ich jetzt pleite und kann mich somit im kommenden Monat wieder voll reinhängen ...

Freitag, 5. Dezember 2014

Filofaxingwhat?

Was ein Filofax ist, brauche ich vermutlich niemandem zu erklären, falls doch, hier die gekürzte Kurzform: ein Filofax ist ein Terminplaner in Ringbuchform bei dem man die Kalendereinlagen jedes Jahr auswechseln kann. Meine Sekretärin hat auch so ein Teil:


Filofax ist übrigens der Firmenname, es gibt die Planer auch in ... preiswerter. Meiner Der von meiner Sekretärin ist von Karstadt und hat um und bei 15 € gekostet, und aktuell gibt es sie bei Lidl für unschlagbare 5,99 €.

Zurück zum wichtigen Teil des Themas. Filofaxing. Dieses Wort las ich vor wenigen Tagen das erste Mal in einem Facebook-Post (böses Facebook!) und konnte damit mal so gar nichts anfangen. Gestern hab ich mich dann als völlig ahnungslos geoutet und nachgefragt. Fehler. GROSSER Fehler!

Wer auch nur ansatzweise anfällig für Bastelkram und buntes Gedönse ist, außerdem ein ausgefülltes Leben führt, in dem nicht mehr wirklich viel Platz für neue Hobbys ist, ODER wer (wie ich) aus welchen Gründen auch immer, sein Geld zusammenhalten will/soll/muss, sollte sich AUF GAR KEINEN FALL das folgende Video ansehen!

Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt ...





All denen, die jetzt noch nicht auf dem Weg zum nächsten Büroartikelladen sind, möchte ich nun zeigen, was dieses Video (außer hysterische Quieker) bei mir so ausgelöst angerichtet hat.

Erstmal habe ich in meinem unerschöpflichen Vorrat an Bastelgedöns gestöbert,


dann ein bisschen rumgeschnibbelt, geklebt und laminiert,


und am Ende hatte ich mein erstes Trennblatt (filofaxerisch auch "Divider" genannt) fertig:


Ich wollte es halt auch mal ausprobieren ... und Zack! infiziert ...

Samstag, 29. November 2014

Einen Monat Hungerjahr

Der erste Monat meines Projektes "Hungerjahr" ist rum und ich kann jetzt schon sagen: 

Wow, was für eine Erfahrung!

Am Anfang des Monats hatte ich keine genaue Vorstellung, was da auf mich zukommt und wie (und vor allem: ob!) ich der Herausforderung gewachsen sein werde. Jetzt, am Ende des ersten Monats bin ich davon überzeugt: ich schaffe das!

Meine größte Herausforderung war mein Besuch der Innenstadt. Ich hatte dort ein paar Sachen zu erledigen und mir blieb keine andere Wahl, also am besten "Augen zu und durch". Wahnsinn, wie vielen Verlockungen ich widerstehen musste. So extrem ist mir das noch nie aufgefallen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich bisher vielen Verlockungen einfach nachgegeben habe. Hier was im Sonderangebot, da das "perfekte" Weihnachtsgeschenk für einen Herzensmenschen. Ruckzuck war der Einkaufskorb voll, kurz überlegt, alles wieder weggelegt und den Laden mit vor Stolz geschwellter Brust wieder verlassen. Ja, es tat schon auch weh, aber nur ein bisschen und auch nur kurz. Sehr kurz.

Es ist schon recht aufwändig, alles aufzuschreiben was man kauft, umzurechnen, wie viel eine Mahlzeit kostet und beim Einkaufen abzuwägen, was nun tatsächlich notwendig ist und was nicht. Aber es lohnt sich. Sich bewusst zu machen, wie wenig man tatsächlich zum Leben braucht, kann einen schon mal ganz schön kleinlaut machen ... vor allem wenn man bedenkt, dass es so viele Menschen auf der Welt gibt, die nicht mal das Notwendigste zum Überleben haben.

Und nein, ich habe NICHT gehungert.  ;)

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Meine Ausgaben (was man halt so braucht: Essen, Trinken, Duschgel etc.) für diesen Monat in baren Euros:

Woche 1: 45,00
Woche 2: 50,00
Woche 3: 45,00 plus 40,00 Friseur inkl. Trinkgeld
Woche 4: 60,00 inkl. 9,00 Pizza-Taxi (ja, ich schäme mich dafür!)