Sonntag, 3. Juli 2011

Betriebsausflug 2011



Unser diesjähriger Betriebsausflug, in Fachkreisen auch Landeskundliche Studienfahrt genannt, führte uns zur Phänomenta nach Flensburg. Sehr spannend da! Es gibt jede Menge zum Gucken, Anfassen, Ausprobieren und Tüfteln. Ein Paradies für "Wie geht denn das?"-Freaks wie mich. Dumm nur, dass man die Antworten ausschließlich selbst herausfinden muss, Tipps oder gar die richtige Antwort gibt es nicht. An manche Dinge konnte ich mich noch aus dem Physikunterricht erinnern, anderes wird mir wohl für immer ein Rätsel bleiben, außer ich finde doch irgendwann die Antworten im WorldWideWeb. 

Leider kann man die einzelnen "Objekte" nur schwer erklären.

Da gibt es verschiedenste Arten von Spiegeln. (Der, der  einen aussehen lässt wie ein amerikanisches Size-Zero-Supermodel hat mir am besten gefallen, den hätte ich gern bei mir zuhause. Dann würde mein Tag auf jeden Fall gleich mal ganz anders anfangen.)

Das Geheimnis der Blue-Screen-Technik wird für mich wohl auch immer eins bleiben. Ich kapier´s einfach nicht, da kann mir auch Wikipedia nicht helfen.

Die Frage, warum eine Kugel eine längere Strecke in kürzerer Zeit zurücklegt als die gleiche Kugel es auf einer kürzeren Strecke schafft und was die unterschiedliche Krümmung der beiden Strecken damit zu tun hat, war dann noch eine der leichteren Aufgaben. (Ok, da hat der Chef geholfen, aber das hätte ich auch alleine rausgekriegt. Irgendwann. Wahrscheinlich.)

Fahrt hin und seht es Euch an, es lohnt sich!

(Die Phänomenta gibt es übrigens außer in Flensburg noch in Peenemünde, Bremerhaven und Lüdenscheid. Weitere Infos hier:  Klick!)

Nachdem wir genug geguckt, angefasst, ausprobiert und getüftelt hatten, machten wir uns auf den Weg durch die Innenstadt Richtung Bahnhof. Unterwegs konnten wir noch ein weiteres Phänomen bestaunen:


(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)

Was soll denn das? Ob das was mit Till Eulenspiegels Seiltanz zu tun hat? Keine Ahnung. Jedenfalls scheint das Phänomen nicht neu zu sein, bei Recherchen nach "aufgehängten Schuhen" bin ich auf Fotos von 2008 gestoßen. Aber eine eindeutige Antwort auf die Frage warum und weshalb und so, konnte ich bisher nicht finden.Scheint so als könne man sich zwischen "Zeichen dafür, dass in diesem Gebiet Drogen verkauft werden" bis hin zu "dummer Studentenstreich" etwas aussuchen. Merkwürdige Sitten hier ...

Und da wir inzwischen schon wieder 10 lange Minuten gelaufen waren und außerdem einige von uns von bösen Hungeranfällen heimgesucht wurden, beschlossen wir, uns irgendwo gemütlich niederzulassen. Wir wählten "Das kleine Restaurant" in der Große Straße. Na? Na? Naaaa? Gemerkt? Witzig, oder?  ;-)
Ok, weiter. Wir ließen uns also nieder und bestellten. Kaffee, Bier, Cappuccino und Gulaschsuppe. Fehler! Meine Bewertung bei Qype:


Beitrag zu Das kleine Restaurant vom 3 Juli 2011

Wir waren mit 11 Leuten auf einem Tagesausflug in Flensburg und wollten gegen Mittag eine Kleinigkeit essen bzw. einen Kaffee trinken. Wir haben uns draußen vor das Restaurant gesetzt, deshalb kann ich zu dem "Innenleben" nichts sagen. Als mein Cappuccino kam, war ich entsetzt: auf dem Kaffee schwamm Sprühsahne! Eigentlich hätte ich den Cappuccino schon aus diesem Grund zurückgehen lassen sollen, da meine Tischnachbarin ihren "normalen" Kaffee aber als "dünne Plörre" bezeichnete, beschloss ich, ihn trotzdem zu trinken. Ich süßte ihn, wie gewohnt, mit einem Stück Würfelzucker. Fehler! Ich nahm einen Schluck und es schmeckte, als hätte ich ein ganzes Pfund Zucker da rein gerührt. ? Außerdem blieb in meinem Mund etwas zurück, das die Sache dann erklärte: es handelte sich um einen mit Instantpulver angerührten "Cappuccino", der nicht nur bereits gesüßt war sondern der zudem auch nicht richtig verrührt war, so dass noch Bröckchen vom Pulver drin rum schwammen. Ekelhaft! So etwas als Cappuccino anzubieten ist eine Unverschämtheit!
Den Kollegen, die eine Gulaschsuppe bestellt hatten, ging es nicht viel besser: die Suppe stand innerhalb weniger Minuten nach der Bestellung auf dem Tisch, was darauf schließen ließ, dass sie in der Mikrowelle aufgewärmt wurde, schmeckte nach Maggi-Tüte und befand sich unter einer etwa 0,5 cm dicken Ölschicht. Ekelhaft. Als die etwas ungepflegte Bedienung beim Bezahlen darauf hingewiesen wurde, meinte sie nur, sie würde das an die Küche weitergeben. Keine Entschuldigung, kein "Ausgleich" (welcher Form auch immer) und nicht den Hauch eines schlechten Gewissens.
Wir haben bezahlt und das Thema nicht weiter vertieft, weil wir uns nicht den Tag versauen (lassen) wollten, aber eins ist sicher: da wird von uns garantiert niemand mehr hingehen!
(Hier im Original:  Klick!)

Aber von sowas lassen wir uns natürlich nicht den Tag verderben!

Weiter gings zum Bahnhof. Die Rückfahrt nach Kiel verlief um einiges ruhiger als die Hinfahrt. Das erinnerte mich sehr an frühere Ausflüge mit den Kindern: die Hinfahrt ein einziges Geschnatter und Gewusel und auf der Rückfahrt das Schweigen der Lämmer. Wenigstens hat niemand geschnarcht ...

Der krönende Abschluss fand dann im Fuego del Sur statt. 

(Ein Klick aufs Foto zeigt es in Originalgröße.)

Essen, trinken, reden, lachen und die Erkenntnis, dass man - also ich - nach zwei Sambuca auf keinen Fall mehr Fahrrad fahren kann, darf und sollte.

Schön war´s!  :-)

PS:
Natürlich hat Marvin mal wieder seinen ganz eigenen Senf dazu gegeben. 
- Siehe unten. -

Kommentare:

  1. Oh wie toll, das wäre auch was für mich gewesen, wie schade, dass ihr so weit im Norden wohnt, aber dass es keine Auflösung gab, das ist schon doof. Macht ihr Betriebsausflüge am Wochenende?

    Eine schöne Woche wünscht dir Shoushou

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  2. Ja, es war wirklich schön.
    Der Grund, dass es keine (Auf)Lösungen gab ist der, dass man sich das "Objekt" quasi selbst "erarbeiten" soll. "Und manchmal bleiben eben auch Fragen offen", so der junge Mann, der die Einweisung gemacht hat.
    Mich macht sowas ja irre, aber man kann halt im Nachhinein auch viel Netz nachlesen. War schon ok.
    Unser Ausflug war am Freitag, aber ich bin heute erst zum Schreiben gekommen.

    Ich wünsche Dir auch eine schöne Woche! :-)

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  3. Oh, das hört sich super an!
    Ich habe schon als Kind ständig alles aufgeschraubt, weil ich wissen wollte, wie das geht.
    Das ist doch was für mich!

    Lieben Gruß,

    Judith

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  4. FrauJudith,
    dann nix wie hin! :-)
    Lieber Gruß zurück
    Bea

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  5. Leuchtet ein: "... dass in diesem Gebiet Drogen verkauft werden.."...ha! deshalb dürfen die Dänen auch nicht mehr raus...oder keiner da rein....mal sehen, wer da eher bekloppt(er) wird...

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  6. Daggi,
    vertragen die Dänen etwa keine Drogen? Weicheier! ... ;-)

    Citara,
    das sieht nicht nur so aus, das WAR auch sehr spaßig. Also ICH hab mich jedenfalls königlich amüsiert! :-)

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  7. da hängen chucks!!! und du hast sie nicht mitgenommen?!? hallo?!? haaaaaaaaaaallo?! so doll kann der tinitus gar nicht gewesen sein, dass du DIE nicht gesehen hast!! ;)

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  8. Göre,
    die hab ich natürlich gesehen, aber niemand wollte mich da hoch heben ... (keine Ahnung warum nicht).

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  9. wie unflexibel...hättest ja karlson fragen können, der hätt sie bestimmt runter geholt...

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  10. Ja, dass war ein spannender Tag. Nicht unerwähnt bleiben sollte der Umstand, dass Bea mit freundlicher Unterstützung ihrer Kollegin das alles fantastisch organisiert und vorbereitet hat. Vielen Dank dafür! :-)
    Gruß, Daniel

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  11. Hallo Chef,
    vielen Dank für das Lob!
    Die Kollegin und ich ahnen schon dunkel, an wem der Kelch auch im nächsten Jahr nicht vorüberziehen wird. ;-)
    Es war wirklich ein sehr schöner Tag!

    (Danke auch für das kalorienreiche Dankeschön - und weil Kalorien meine natürlichen Feinde sind, habe ich die natürlich alle sofort vernichtet!)

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