Mittwoch, 11. November 2009

Form - Voll - Endet

Heute Abend ist die Vorbesprechung für den Kurs "Plastisches Gestalten" bei der VHS-Kunstschule Kiel.

"Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich mit Gestaltung im dreidimensionalen Bereich beschäftigen wollen. Vermittlung von Grundlagen - Spielerisch experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien (Ton, Gips, Draht...) - Es entstehen Skulpturen, Plastiken, Objekte, Reliefs, Modelle, Collagen, Assemblagen - Ergänzung durch Beispiele aus Kunst, Architektur und Design. Das Angebot richtet sich an alle, die den Einstieg in das plastische Gestalten suchen und eigene Fähigkeiten vertiefen und erweitern wollen. Auch zu empfehlen als Vorbereitung für eine Aufnahmeprüfung an Kunsthochschulen." ... So die Beschreibung.

An den nächsten beiden Wochenenden werde ich mich also mit der "Gestaltung im dreidimensionalen Bereich" beschäftigen. Ergebnisse werden (eventuell) später hier zu sehen sein.

Dienstag, 10. November 2009

Ich hab ihn! Ich hab ihn! Ich hab ihn!

Vorbestellt, reserviert, zurücklegen lassen:






Schon ziemlich lange steht er auf meiner Wunschliste ganz oben. Aber es gab immer Wichtigeres, Dringenderes, Nötigeres. Und nun ist es endlich (fast) soweit. In drei Wochen gehört er mir. Allerdings bleibt er so lange im Geschenketui, bis die letzten zweieinhalb Kilo weg sind.
Und wenn ich auch nicht viel auf die Reihe bekomme im Moment: DAS schaffe ich!

Nachtrag:
Einen ausführlichen Vortrag zum Thema Ersatzbefriedigung sowie vielen guten Ratschlägen, was ich statt dessen tun könnte, habe ich heute bereits genießen dürfen, bitte also darum, von weiteren gutgemeinten Tipps dieser Art, Abstand zu nehmen.
Der Ring is mir! Für oder gegen was auch immer ;-)

Montag, 9. November 2009

Spielen ./. Reden

Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Heute wollte ich zum ersten Mal zum Spieletreff-Kiel gehen und ich hatte mich auch schon sehr darauf gefreut. Und dann kam doch alles ganz anders. Überraschend kündigte sich Besuch an und der war heute einfach wichtiger. Spielen ./. Reden. Manchmal muss man Prioritäten setzen.

Dafür freue ich mich schon mal auf den nächsten Spieletreff-Abend vor. Und wenn sich dann Besuch anmeldet, muss der eben mit ;-)

Sonntag, 8. November 2009

Mein zweites Buchgefährten-Treffen

Heute war ich bei meinem zweiten Treffen der Buchgefährten Kiel. Wir haben uns in der Campus Suite am Europaplatz getroffen und weil es da brechend voll war sind wir nach gegenüber ins "Charmissimo Coffee" gegangen.



Eine wirklich tolle Location, hier waren wir sicher nicht zum letzten Mal.

Nachdem S. völlig aus der Fassung geraten sagte: "Hast Du das geseh´n? Die hat ein halbes Glas Nutella in mein Kaffeeglas getan!", entschied ich mich kurzerhand um und bestellte, statt eines stinknormalen Kaffees, auch einen Nougat-Macchiato. Wie sich kurz darauf herausstellen sollte, war dies kein Fehler gewesen:

(Die unterste Schicht im Glas, in dunkelbraun, ist REINE Nuss-Nougat-Creme!)
Leider kann man den Geschmack dieses Traumes im Glas nicht erklären, sonst würde ich es sicher tun. Es war einfach .... göttlich!
(Und vor allem total gesund: Öl aus Nüssen = gesundes Fett!)

Nachdem wir uns dann endlich wieder eingekriegt haben und die Leute an den Nachbartischen uns bereits merkwürdige Blicke zuwarfen (ja darf man sich denn nicht mal mehr, laute Lustgeräusche machend, über einen leckeren Macchiato freuen?!?), erinnerten wir uns an den Zweck unseres Treffens und sprachen über den Geschmack von Apfelkernen. Die Frage, ob die allerdings wirklich, wie in dem Buch behauptet, nach Marzipan schmecken, konnte niemand von uns beantworten. (Ich werde das im Eigenversuch testen und dann entsprechende Mitteilung machen.)
S. war der Meinung, Sex hätte in dem Buch nix zu suchen gehabt, K. hatte das Buch nicht gelesen und C. war der Sex in dem Buch völlig egal. Mir auch. Aber wir waren uns einig:
ein schönes Buch, dass es wert ist, gelesen zu werden.

Als nächstes lesen wir Der Lügner von Stephen Fry. Ich habe schon angefangen damit, aber ich verrate natürlich noch nix.

Hier noch ein Foto von den Mädels mit beiden Büchern:



Ich wäre ja sehr gerne auch mit drauf gewesen, aber irgendwer musste ja knipsen und da ich keine Ahnung habe, wie der Selbstauslöser funktioniert (und S. auch nicht) und ich mich nicht getraut habe, jemanden zu bitten, uns zu fotografieren, müsst ihr mir einfach glauben, dass ich auch bei dem Treffen dabei war.

(Außerdem war ich vor dem Foto-Shooting auch nicht nache Sonnenbank hin gewesen und bin deswegen im Moment auch viel zu blass für aufn Foto drauf zu kommen <--- siehst Du, liebe S., ICH schäme mich meiner Herkunft nicht. ICH nicht!)

gelesen: Der Geschmack von Apfelkernen




Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.