Dienstag, 23. Juni 2020

Ich und meine Fritte

Seit letzter Woche bin ich Besitzerin einer Heißluftfritteuse. Ziemlich lange steht sie bereits auf meinem Wünschezettel und ich hatte mich nach ausgiebiger Recherche dann irgendwann auch für ein Modell entschieden, war mir aber nicht sicher, ob ich nun auch ganz wirklich eine möchte oder nicht. Ist ja auch nicht so ganz billig so´n Teil. Mein Umfeld war mir auch keine besonders große Hilfe: die Einen lieben ihre heiß und innig, die Nächsten lehnen sie kategorisch ab ("Braucht kein Mensch!") und wieder welche lassen ihre im Schrank verstauben. Irgendwie das gleiche Spiel wie mit dem Thermomix. Bleibt also nur eins: selbst ausprobieren. 

Wie der Zufall manchmal so spielt (oder war es das Schicksal? ... hm ... no plan), hatte Aldi Nord am Donnerstag Heißluftfritteusen im Angebot, für 70 Euronen. Zum "Ausprobieren" kam die mir sehr gelegen, und weil ich eh gerade da war, habe ich dann auch gleich Kartoffeln und Würstchen gekauft. Der hauptsächliche Hauptgrund für den Wunsch nach einer Heißluftfritte sind nämlich: Currywurst und Pommes (das was man außerhalb der Ruhrpottgrenzen als "Currywurst" vorgesetzt bekommt, ist eine bodenlose Frechheit und spottet jeder Beschreibung!), und beides möglichst so, dass es in mein Gewichtswächterernährungsumstellungsprogramm passt.

Während die Soße im Thermomix vor sich hin gerührt wurde, habe ich zuerst die Würste gebraten


und dann die Kartoffelstäbchen "frittiert", also quasi mit heißer Luft geföhnt. 


Dann die Würste klein geschnitten (ja, die GEHÖREN klein geschnitten!) und in der Soße versenkt, die fertigen Pommes mit Pommesgewürzsalz bestreut und mit Miraceldingens Balance garniert.


So lecker!

Mein Urteil:

Bei der Wurst konnte ich keinen Unterschied zwischen Bratpfanne und HLF feststellen.
Die Pommes schmecken (logischerweise) anders als aus der Fettfritteuse, eher so wie aus dem Backofen. Sie sind kross (wenn man ihnen ein bisschen Fett gegeben und sie lange genug geföhnt hat) und für mich waren sie perfekt, aber gerade bei Pommes scheiden sich bekanntlich die Geister. Bleibt also nur: selbst ausprobieren. Soße und Salz sind der Hammer, und zusammenfassend kann ich nur sagen: meine Lieblingspommesbude (seit mehr als 40 Jahren!) macht es nur ein winziges Bisschen besser ...

Rezepte:

Currywurstsoße (Rezept aus der Thermomix-Rezeptwelt)
500 ml passierte Tomaten
4 TL Honig
1 EL Currypulver
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Cayennepfeffer oder Chilipulver
2 TL Gemüsebrühpulver oder -paste
2 TL Sojasoße
1 EL Worcestersoße
1 TL Tabasco
Thermomix: 15 Min./100°C/Stufe 1
Topf: zusammenrühren, kochen, zwischendurch umrühren, damit es nicht anbrennt

Bratwurst
ca. 12 Min./200°C (ohne Zugabe von Fett!)
Zwischendurch einmal wenden.

Pommes
Kartoffeln in Stifte schneiden und 30 Minuten ins Wasserbad legen, damit die Stärke ausgeschwemmt wird. Zwischendurch einmal das Wasser wechseln.
Gut (!) abtrocknen, ich gebe sie in ein Geschirrtuch und rubble sie richtig trocken) und anschließend mit ca. 1 - 2 TL Öl benetzen. Ich arbeite das Öl mit den Händen ein, damit so viel Fläche wie möglich geölt ist.
In den Korb der HLF geben und das Pommesprogramm anstellen (20 Min./200°C). Zwischendurch immer mal schütteln und zum Ende probieren. Wenn sie noch nicht "gut" sind, einfach nochmal ein paar Minuten nachstellen. Anschließend in eine Schüssel umfüllen und sofort mit (Pommesgewürz)Salz würzen.

Pommesgewürzsalz (Rezept vom #PommesMän)
2 EL Salz
1 EL Paprika edelsüß
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Kurkuma
optional:
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Paprikapulver rosenscharf
___________________

Ich probiere mich jetzt mal durch die unendlichen Weiten der Heißluftfritteusenrezeptwelten.

Und ihr so?

Freitag, 12. Juni 2020

Not macht erfinderisch

Vier unendlich lange Monate ist es bereits her, dass ich bei den Kindern war. Vor knapp zwei Monaten ist Bene 2 Jahre alt geworden. Wir WhatsApp-Videofonieren ... immerhin ... aber das ist nur ein schwacher Ersatz. Inzwischen sitzt auf meinem Sessel ein ganzer Zoo an Kuscheltieren: der Teddy, der Hund, der Wichtel, der Marvin (ja sorry Marvin, aber du sitzt halt auch da ...), der Frosch und, ganz neu, noch etwas schüchtern und deshalb noch nicht mit auf dem Foto, das Schweinchen.



Wenn ich mit Bene tele ... also videofoniere, fragt er alle ab, er muss allen Hallo sagen und er sorgt dafür, dass alle nach seiner Pfeife tanzen: "Der Hund soll tanzen, das Schweinchen soll auf das Sofa, der Teddy soll auf dem Hund reiten, ..." und alle machen brav mit. Der hat die Bande schon ganz gut im Griff. Und wenn ich Pech habe, kriegt der Hund zum Abschied ein Kussi und mir winkt er nicht mal. Großmutterschicksal ... *soifz

Und weil immer die gleichen Gesichter auf Dauer auch langweilig sind, und weil die Bande inzwischen nur noch rumkommandiert wird, habe ich mir überlegt, ich müsste etwas machen, wo ER derjenige ist, der machen muss was man ihm sagt ... (kleine Großmutterrache *harharhar).

Ich habe jetzt eine Bühne im Wohnzimmer stehen, das Notebook davor aufgebaut, Skype installiert und die Bene-Mama instruiert.


Die erste Aufführung, "Äpfel sind keine Bananen" würde ich durchaus als erfolgreich bezeichnen, und ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt mit der kleinen Wohnzimmerbühne. 


Greta und Kasper Klaus  

Ich habe erstmal Literatur bestellt: "7-Minuten-Stücke für einen Spieler", und ab morgen: Text lernen.



Und ihr so?

Dienstag, 2. Juni 2020

Listra-Pfingstmarathon

Langes Wochenende ... wie gewonnen, so zerronnen.

Ich glaube, ich habe noch nie so viel Zeit vor dem Fernseher verbracht wie von Freitag bis Montag. Na ja, 34 Jahre Lindenstraße gucken sich nicht von alleine. Dreieinhalb habe ich in den letzten 4 Tagen inzwischen gesehen, inklusive 30 bis 40 Bonustracks, Outtakes und Audiokommentaren. In alten Zeiten zu schwelgen (Die Klamotten! Und die Frisuren! *kreisch) kann durchaus in Arbeit ausarten. Und wer da alles mitgespielt hat, Ben Becker, Nina Vorbrodt, Till Schweiger und werweißnochalles, hatte ich zwischenzeitlich total verdrängt. Hach, schön war´s ... und es ist noch lange nicht vorbei. 

Lalalalaaaaala Lalalalaaa ...


Und ihr so?

Freitag, 29. Mai 2020

Melonen-Feta-Salat

Ich bin ja eher nicht so der Obstfan, ich esse es zwar trotzdem hin und wieder, aber die große Liebe ist es nicht. Ich bin auch kein Kürbisfan (bevor hier jemand auf "Klugscheißer-Wassermelone-ist-ein-Kürbisgewächs" machen will), aber dieser Salat ist einfach köstlich:


Für mich ist das Rezept nicht ganz neu, ich habe den Salat schon oft gemacht, allerdings nach einem anderen, aber sehr ähnlichen Rezept, lange vergessen gehabt und kurzfristig beschlossen, dass es ihn am Wochenende geben wird. (Ich passe ihn etwas an, damit er besser in mein Punktebudget passt, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.)

Der schmeckt übrigens auch superlecker mit Serranoschinken         ... mhhhhhhh!



Und was esst ihr so?

Montag, 25. Mai 2020

6912 plus noch mehr

Die letzte Woche ist völlig ereignislos dahingeplätschert. Das macht faul. Und gefräßig (aaaaargh!). Die Waage ignoriere ich bereits seit Wochen.  Ich habe einen Spiegel ... 

Mir fehlen die Kinder. Sehr. Ich bin wirklich froh, dass der liebe Gott den Videochat erfunden hat, aber ich wäre noch froher, wenn er endlich einen Impfstoff erfinden würde. Videochat ist eben nicht Knutschen und Knuddeln. 


Um die Frustration im Zaum zu halten, habe ich gehäkelt, Lindenstraße geguckt und geshoppt ... Häkelwolle ... (nochmal aaaaargh!). Ich werde dann demnächst, neben der Corona-CAL-Decke, eine Jacke für mich, einen Schal für den Winter, ein Tuch für den Sommer und einen Pulli für drüber häkeln. Und vielleicht schaffe ich es auch noch ein paar ufOs zu beenden: Mützen, Schals, Armstulpen, Janinas Jacke, Benes Regenbogendecke, das wunderbare (Spiel)Haus der Bommelie, ... 
Ich sollte vielleicht mal eine Liste machen.

Seit gestern, Tag 12, hat meine Decke 6912 Maschen und ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass sie irgendwann mal 2 Meter lang sein wird, was ich aber weiß ist, dass sie NICHT als ufO enden wird!



Damit mir die Wartezeit bis zum nächsten Teil der Anleitung, morgen früh, nicht lang wird, und bevor ich mich entschieden habe, welches ufO ich zuerst angehen werde, gibt´s Kakteen ...




Und ihr so?


Montag, 18. Mai 2020

3456

... Maschen, 
12 Reihen, 
in 6 Tagen.

150 cm breit, 
4 cm lang (fehlen nur noch 196 cm*)

Allmählich dämmert mir, was da noch vor mir liegt, vielleicht hätte ich doch lieber Topflappen machen sollen ...



*die Anleitung ist für eine Babydecke (75 cm x 100 cm), ich habe die Breite verdoppelt (= 150 cm) und werde auch die doppelte Länge (= 200 cm) machen, und damit ich am Ende des CALs nicht eine komplette Länge ein zweites Mal machen muss, mache ich jetzt einfach zwei Decken parallel und brauche sie am Ende nur zusammenzunähen. 
Ha! Ich bin so furchtbar schlau, ich Fuchs, ich!

#wirbleibenzuhause

Samstag, 16. Mai 2020

Ich habe eine andere

Werbung. Werbung? Werbung!

Damit niemand mutmaßt. ich würde hier gegen Geld für ein Produkt werben: tue ich nicht! Ich werde für diesen Beitrag weder mit Geld, noch mit Haselnusscreme bezahlt, und weil ich durch den Dschungel der rechtlichen Do´s und Dont´s leider (noch!) nicht durchblicke, warne ich lieber mal vorab: 

Dieser Beitrag könnte (unbezahlte!) Werbung enthalten.

Jetzt aber:

Heute beim Rewe: "NEU! Garantiert ohne Palmöl!" 
Ich so: "Mir doch egal, es steht Milka drauf!" 

Niemals hätte ich gedacht, dass ich meinem geliebten Nutella jemals untreu werden könnte, keine andere konnte da geschmacklich mithalten, und glaubt mir: ich hatte sie alle! Und wenn Schokolade am Stück, dann Milka Alpenmilch, was anderes kommt mir nicht unter den Gaumen. Und jetzt das. 

Ich so: "Ok, mal gucken." Ab nach Hause, Löffel rein und ... hmmmmmm ... lecker! Tschüss Bikinifigur. (Ach nee, die hatte  mich ja schon vor längerem verlassen. ... anderes Thema.)

Fazit: sie ist etwas flüssiger als Nutella, was ich als Nachteil empfinde, aber der Geschmack ist genauso gut wie der von Nutella, und weil es das nun mal nicht ohne Palmöl gibt, habe ich jetzt einen neuen Favoriten. 

Darauf ein fröhliches lilanes Muuuhhhhh!


Mittwoch, 13. Mai 2020

Anfassen verboten!




Dieser Beitrag stammt vom 02.September 2010. Ich habe ihn eben beim Aufräumen meiner Entwurf-Mappe wiedergefunden und finde, dass er doch gerade jetzt, wenn auch aus anderen Gründen,  wunderbar passt. (Und wieder bestätigt sich: irgendwie kann man alles vielleicht irgendwann nochmal brauchen!) 




Dieses Schild hängt seit knapp zwei Jahren (inzwischen sind es 10!) an meinem Schreibtisch, gut sichtbar für jeden, der mein Büro betritt. Manchmal wird es übersehen und manchmal gelingt es mir dann in letzter Sekunde, darauf hinzuweisen: 

"Für mich bitte keine Hand." 

Auch heute noch ernte ich meistens mehr oder weniger verständnislose Blicke, obwohl inzwischen (ich erinnere: das Schild hängt seit knapp 2 Jahren (10 Jahren!) dort), wirklich jeder mitbekommen haben sollte, dass ein Händeschütteln zur Begrüßung oder sonst einem Anlass von mir nicht erwünscht ist. 

Im Winter ist das Verständnis größer, da geht jeder davon aus, dass es irgendwas mit Erkältung, Grippeviren und Ansteckung und so zu tun haben muss. Dabei habe ich es dann auch erstmal belassen. Später dann, als es Frühling und Sommer wurde, und das Schild immer noch dort hing, fing ich an, immer wieder und immer wieder zu erklären, warum ich bitte keine Hände schütteln möchte: ich hab Rheuma. Rheuma macht Schmerzen. Auch, und manchmal vor allem, in den Händen. Also bitte nicht anfassen. Danke. 

Soweit so gut. Leider ist die Merkfähigkeit vieler Kollegen arg eingeschränkt, oder aber sie sind so in Gedanken oder mit sich selbst beschäftigt oder was auch immer, dass sich dieses Spiel auch heute noch, immer und immer wieder, tagein, tagaus, wiederholt. Und dann frage ich mich, ob die mich vielleicht einfach nicht ernst nehmen? 

Und mal ganz abgesehen davon, dass es mir Schmerzen verursacht, weiß eigentlich wirklich niemand, was beim Händeschütteln so alles an den Gegenüber weiter gegeben wird? Ich sach nur: 10 Kollegenhände schütteln 10 Kollegenhände schütteln 10 Kollegenhände schütteln 10 ... und wenn sich von denen auch nur ein einziger nach dem Pipimachen (oder so) NICHT die Hände gewaschen hat ...

"Nein, ich bin nicht unhöflich, ich möchte nur nicht anderleuts Kolibakterien an meiner Früstücksstulle kleben haben. Und außerdem hab ich Rheuma."

Jetzt ist alles anders. Jetzt ist Corona. Und Zack! ist das Problem mit dem unleidlichen Händeschütteln gelöst. Ich hoffe, das bleibt auch nach Corona so.


Bleibt hübsch gesund!

10 Tage 10 Fotos - Tag 8

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Dienstag, 12. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 7

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Montag, 11. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 6

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Sonntag, 10. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 5

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Samstag, 9. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 4

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Freitag, 8. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 3

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Corona-CAL

Beim Rumwuseln in der Bloggerwelt bin ich auf ein CAL von Frau Tschi-Tschi gestoßen und war gleich mal spontan begeistert.




Ich hatte es schon mal irgendwo hier im Blog erklärt, aber wer kann sich schon an sein Geschwätz von vor Jahren erinnern? Deshalb hier nochmal:

CAL ist die Abkürzung von Crochet-Along, was soviel heißt wie "entlang häkeln, vorwärts häkeln oder weiter häkeln". Wenn man an so einem CAL teilnimmt, häkelt man mit anderen zusammen entweder das gleiche Muster, oder mit dem gleichen Garn, oder das gleiche Thema oder nach einer Anleitung eines bestimmten Designers. Normalerweise häkeln aber alle nach der gleichen Anleitung, die nach und nach den Teilnehmern des CALs bekanntgegeben wird, z. B. jeden Tag oder jede Woche einen bestimmten Mustersatz.

(Und gerade habe ich auch den Beitrag über das letzte CAL, an dem ich teilgenommen habe (und an dem ich kläglich gescheitert bin), wiedergefunden. Dort ist ein bisschen ausführlicher beschrieben, was ein CAL ist und wie das geht und alles. 
Hier isser  →   klick!)

Weil ich schon seit vielen Jahren eine Tagesdecke häkeln möchte, und mir die, die ich 2017 dann tatsächlich gehäkelt hatte, 



  • am Ende nicht mehr gefiel, 
  • ich demnächst ein neues Schlafzimmer bekomme, 
  • es sich bei dem CAL um eine Babydecke* handelt, 
  • und ich wegen dem vermaledeiten** #staythefuckhome sowieso den ganzen Tag nix Besseres zu tun habe, 

kommt mir dieses Projekt nun sehr gelegen.

Wer Lust hat, mitzumachen, geht einfach hier entlang →  klick!

Jetzt muss ich erstmal Material kaufen, denn ich glaube nicht, dass sich bei meinen Vorräten das passende Garn findet*** ...



*ich mache die Decke einfach vier Mal oder in vierfacher Größe, dann passt das

**vermaledeit ← gerade wiederentdecktes Wort, kommt auf meine Lieblingswörterliste

***klassischer Fall von Wollkaufsucht: gar nicht erst gucken, sofort loslaufen!


Donnerstag, 7. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 2

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Mittwoch, 6. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 1

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.



Das Leben ist zu kurz für Grau!


"Don’t let anyone rob you of your imagination, 
your creativity, or your curiosity. 
It’s your place in the world; it’s your life. 
Go on and do all you can with it, 
and make it the life you want to live."

Mae Jemison

(Photo by Katwise)

(Ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße.)



Freitag, 1. Mai 2020

Homeoffice



Bild von Anrita1705 auf Pixabay 

Heimarbeit ist nix für mich!

Früher, also so vor 20+ Jahren, habe ich ziemlich viel auch zuhause gearbeitet, was mir aber immer sehr schwer gefallen ist. Ich schiebe ja gerne, ... am liebsten auf. Und so kam es regelmäßig zu extrem stressigen Aktionen á la "Arbeit von einer Woche in einer Nacht erledigen". Dann kam die Gründung von klingeley und auch da hatte ich so meine liebe Not, Aufträge habe ich grundsätzlich in der letzten Sekunde fertiggestellt (zu meiner Ehrenrettung: ich habe es immer pünktlich geschafft!).

Jetzt bin ich seit vier Wochen im Homeoffice, ich habe selbst darum gebeten, weil mir sonst die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Zur Dienststelle darf ich nicht, und "Freistellung vom Dienst bei vollen Bezügen" hört sich nur im allerersten Moment reizvoll an. Für mich jedenfalls. Jetzt erledige ich also einen Teil meiner Arbeit von Zuhause aus, und ich finde es großartig! Niemals vorher bekam ich so viel weggeschafft wie in den letzten vier Wochen. Plus: dadurch, dass ich feste Arbeitszeiten habe, hat mein Tag wieder Struktur. Ich muss morgens aufstehen, duschen, mich anziehen und pünktlich den Rechner hochfahren ... äh ... ok, ich muss aufstehen und pünktlich den Rechner hochfahren.

Aber so ein Homeoffice hat auch seine Tücken: man merkt gelegentlich nicht, dass Feiertag ist ...


Was immer ihr tut und wo immer ihr seid: 

Bleibt gesund! 💜

Mittwoch, 29. April 2020

Ein Maske

Den Göre hat den Bea ein Maske näht, damit man nich immer ihrn ganzen Gesicht sieht, und als ihn ankam, warn zwei in den Paket. 
Da hat den Bea ein abgebt. So ein lieben Bea!

Als ich ihn aufsetzt hab, hat den Bea mich auslacht. Blöden Bea!



Montag, 27. April 2020

Die jetzt auch noch!

Bild von Muhammad Naufal Subhiansyah auf Pixabay 

Ja es nervt, und ich hatte mir ganz fest vorgenommen, zu dem Thema nix, aber auch rein gar nix zu schreiben, aber irgendwie kommt man ja nicht so richtig drumherum. Dem Einen mag es schneller gelingen, der Andere braucht vielleicht ein bisschen länger, aber am Ende müssen wir uns wohl alle damit abfinden, dass Corona unser Leben, vermutlich nachhaltig, verändert. Und deshalb MUSS darüber nachgedacht und gesprochen werden. Selbst wenn wir die Augen ganz feste zu machen, ist es immer noch da. Versprochen.

Mir fällt es nicht so wirklich schwer, mich der neuen Situation anzupassen. Ich gehe seit Jahren wenig raus und ich habe seit Jahren nur wenig Kontakte. Jetzt bewährt sich das Leben in selbstgewählter Isolation.

Meine Familie habe ich bis vor zwei Jahren nur alle paar Monate mal gesehen (als dann der Mucki auf die Welt kam, verkürzten sich die Abstände allerdings stark, und wenn ich ihn nicht mindestens alle vier Wochen sehen konnte, litt ich schon extrem darunter. Jetzt sind es bereits zehn (10!) Wochen und das macht mir aktuell am meisten zu schaffen. WhatsApp-Videochats sind definitiv kein Ersatz, aber doch besser als nichts.)

Andere Kontakte habe ich kaum: meine Kollegen (die ich teilweise schon auch vermisse), eine Bekannte, mit der ich mich zwei-, dreimal im Jahr zum Essen treffe, meine Tanzmädels, die ich inzwischen auch schon seit knapp einem Jahr nicht mehr gesehen habe. Nur meine Steffi sehe ich alle zwei bis vier Wochen (also vor Corona), und die fehlt mir schon auch. Selbst mit meinem Arzt kommuniziere ich seit Jahren fast nur noch telefonisch. Und das war es dann auch schon. Ich mag dieses Leben sehr, niemand geht mir auf die Nerven und ich muss hauptsächlich mich selbst ertragen. 

Also Kontaktsperre kann ich! 

"Bitte bleiben Sie zuhause!" kann ich auch (zuhause ist es eh am schönsten!).


Ab Mittwoch ist in Schleswig-Holstein "Maskenpflicht" in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich finde das gut, und auf müßige Diskussionen ("Masken nützen nix!" "Masken sind schädlich!" "Ich werde in meinen Grundrechten eingeschränkt!") lasse ich mich nur noch selten ein. Das muss ich noch in den Griff kriegen.


Wenn jeder den anderen schützt, sind alle geschützt, 
und manchmal ist es einfach notwendig, 
das Wohl der anderen über das eigene Wohl zu stellen. 
In der Krise zeigt sich, wer die Guten sind.  💕


Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Bleibt zuhause und gesund! 💜



Für mehr Informationen was man in Schleswig-Holstein gerade so darf und was nicht,  hier der Link zur Landesverordnung vom 18.04.2020:

Freitag, 17. April 2020

Die neue Lust

… am Schreiben.
Ich bin mit WordPress nie richtig warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich damals so an Blogger.com gewöhnt hatte, es blind bedienen konnte und man sowieso einen alten Baum nicht verpflanzen sollte? Who knows?
Vor einigen Tagen bereits hatte ich mich dazu entschlossen, wieder zu schreiben und einen Teil davon auch wieder zu bloggen. Lediglich der Gedanke an WP machte mir Bauchschmerzen. Inzwischen habe ich einen neuen Rechner und ein Test ergab, dass Blogger.com wieder ganz der? die? das? Alte war.
Nun stellt sich die Frage: WordPress oder Blogger.com? Oder vielleicht sogar beide parallel?
Ich probiere einfach ein bisschen aus, vielleicht beantwortet sich die Frage am Ende von selbst. Und wer weiß, vielleicht ist diese neue Lust am Schreiben auch nur ein kurzer, vorübergehender Anfall. Bis das klar ist:
Habt Spaß!
hier geht es zum WordPress-Blog:    klick!


PS: ich habe gerade mal alle bei WP veröffentlichten Beiträge hierher kopiert. Der Ordnung halber. Schöne Grüße vom Monk.