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Freitag, 29. Mai 2020

Melonen-Feta-Salat

Ich bin ja eher nicht so der Obstfan, ich esse es zwar trotzdem hin und wieder, aber die große Liebe ist es nicht. Ich bin auch kein Kürbisfan (bevor hier jemand auf "Klugscheißer-Wassermelone-ist-ein-Kürbisgewächs" machen will), aber dieser Salat ist einfach köstlich:


Für mich ist das Rezept nicht ganz neu, ich habe den Salat schon oft gemacht, allerdings nach einem anderen, aber sehr ähnlichen Rezept, lange vergessen gehabt und kurzfristig beschlossen, dass es ihn am Wochenende geben wird. (Ich passe ihn etwas an, damit er besser in mein Punktebudget passt, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.)

Der schmeckt übrigens auch superlecker mit Serranoschinken         ... mhhhhhhh!



Und was esst ihr so?

Samstag, 16. Mai 2020

Ich habe eine andere

Werbung. Werbung? Werbung!

Damit niemand mutmaßt. ich würde hier gegen Geld für ein Produkt werben: tue ich nicht! Ich werde für diesen Beitrag weder mit Geld, noch mit Haselnusscreme bezahlt, und weil ich durch den Dschungel der rechtlichen Do´s und Dont´s leider (noch!) nicht durchblicke, warne ich lieber mal vorab: 

Dieser Beitrag könnte (unbezahlte!) Werbung enthalten.

Jetzt aber:

Heute beim Rewe: "NEU! Garantiert ohne Palmöl!" 
Ich so: "Mir doch egal, es steht Milka drauf!" 

Niemals hätte ich gedacht, dass ich meinem geliebten Nutella jemals untreu werden könnte, keine andere konnte da geschmacklich mithalten, und glaubt mir: ich hatte sie alle! Und wenn Schokolade am Stück, dann Milka Alpenmilch, was anderes kommt mir nicht unter den Gaumen. Und jetzt das. 

Ich so: "Ok, mal gucken." Ab nach Hause, Löffel rein und ... hmmmmmm ... lecker! Tschüss Bikinifigur. (Ach nee, die hatte  mich ja schon vor längerem verlassen. ... anderes Thema.)

Fazit: sie ist etwas flüssiger als Nutella, was ich als Nachteil empfinde, aber der Geschmack ist genauso gut wie der von Nutella, und weil es das nun mal nicht ohne Palmöl gibt, habe ich jetzt einen neuen Favoriten. 

Darauf ein fröhliches lilanes Muuuhhhhh!


Mittwoch, 7. Januar 2015

3.000

... Tage nikotinfrei, 

und das nur,

weil ich

EINE EINZIGE

Zigarette

NICHT

geraucht habe. 

Das war ja einfach ...




Freitag, 24. Januar 2014

Elfunt

Ich glaub den Bea is durchdreht. Den rennt den ganzen Tag in den Wohnung rum und ruft: 

"ELFUNT! ELFUNT! ELFUNT!" 

Is den getz völlich gekloppt worden?


Samstag, 11. Januar 2014

Der erste Stern

*froi!*

Heute habe ich den ersten Stern bekommen. (Für die Nicht-WeightWatcher (soll ja noch den einen oder anderen geben): pro 3 Kilo Abnahme bekommt man einen Stern ins Mitgliederbuch geklebt. Zum Freuen.) 3 Kilo in 2 Wochen, das kann gerne so weiter gehen. ;)
Allerdings war die letzte Mahlzeit am Montag ein Schonkost-Frühstück und die nächste erst wieder am Dienstag (eine Pizza) zum Abendbrot. Und zwischendrin hatte ich eine Coloskopie. Ich denke, dass die Abnahme von 1,4 Kilo was damit zu tun hat.

Ich habe beschlossen, eine weitere Sattmacher-Woche zu machen. Das ist so schön einfach. Schlemmen, genießen und keine Punkte zählen, ich finde das toll. Und wenn es dann auch noch mit der Abnahme funktioniert - was will ich mehr?

Und weil ich in der letzten Woche keinen Sport gemacht habe, wollte ich vom Treffen aus zu Fuß nach Hause gehen. 3,5 km. Leider kam mir nach 750 Metern der Plaza in die Quere ...

Samstag, 4. Januar 2014

Lieblingsschweinerei

Gestern war der erste Wiegetag und ich habe doch tatsächlich 1,6 Kilo abgenommen. *Juchhuuu!* Kann gerne so weiter gehen.

Und ich darf sogar eine meiner Lieblingsschweinereien essen: Milchreis. So viel ich will. Bis ich satt bin. Heute habe ich die Variante "Warmer Milchreis mit heißen Zimtäpfeln" gekocht ... göttlich!




Rezept:
Für den Reis:
1 l Milch (0,5 %)
2 TL Öl
200 g Milchreis 
1 Prise Salz
4 TL Zucker
(man kann auch Vanillezucker nehmen)

Milch mit Reis und Salz ankochen und auf niedrigster Stufe ca. 30 Minuten ausquellen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit es nicht ansetzt. Anschließend mit Zucker süßen.


Für die Zimtäpfel:
2 Äpfel
4 EL Wasser
Zimtpulver


Äpfel schälen und in Stücke schneiden. Mit Wasser und Zimt ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Milchreis mit etwas Zimt bestreuen und mit den Zimtäpfeln anrichten. (Schmeckt auch kalt sehr gut.)

Das Rezept ist für 2 bis 3 Portionen als Hauptmahlzeit oder für 4 bis 6 Portionen als Dessert.

Dienstag, 31. Dezember 2013

4 Monate und 20 Tage

... noch. Dann gehts auf die nächste Barcelona-Reise. Wir freuen uns schon sehr, die Göre, der Marvin und ich. Obwohl der Marvin ein bisschen beleidigt ist, dass er bisher nicht weiter über unseren letzten Barcelona-Trip berichten durfte. Und ICH hätte da auch noch das Eine oder Andere zu erzählen. Ich sollte einfach mal wieder mehr Zeit am PC verbringen ...

Und da war da noch die Punktezählerei. Die fällt aus. Das neue Weigh-Watchers-Programm sieht für den Start zwei punktezählfreie Wochen vor. Ob das man gut geht?
Heute ist mein Tag 4 und ich fühle mich sauwohl. Keine Heißhungerattacken, keine Schokoladenfressorgien. Die Portionen sind so groß, dass selbst ein staatlich anerkannter Vielfraß nicht hungern müsste. Ich habe ein bisschen Bedenken, dass ich das mit der Kocherei auf Dauer hinbekomme. Noch ist das ganz easy, ich hab Urlaub und jede Menge Zeit, aber was ist, wenn mein Alltag wieder losgeht? Schaumermal.


Ich wünsche Euch allen 
ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Ich bin dann mal Punkte zählen

Ich hab die Schnauze voll. Ab morgen zähle ich wieder. Wünscht mir Glück. Und Ausdauer. Und Erfolg. Und Schlankheit. Und alles.


Sonntag, 20. Oktober 2013

Sauer, sauer, sauer, süß, hurra!


Ich bin sauer,
weil in meinem Kopf soviel Energie ist und in meinem Körper so wenig.


Der Marvin ist sauer,
weil das PC-Internetgedönse so lange kaputt war und er euch doch so gerne noch so viel von unserem Barcelona-Urlaub erzählen wollte.



Die Tigermädchen sind sauer,
weil ich so selten die Energie aufbringen kann, um mit ihnen eine ausgiebige Clickersession einzulegen.




Meine beiden Enkelkatzenkinder sind ...
... soooo süß!




Und zum Schluss noch das Hurra! des Jahres:

Heute vor 7 Jahren (!) habe ich meine letzte Zigarette geraucht! 

Hurra!


Mittwoch, 12. September 2012

Fast versaut

Fast hätte ich´s versaut. Letzten Freitag. Eine Moods. Und eine halbe. Aber ohne Lunge. Immerhin. Ich sollte das lassen mit dem Rotwein. Das bringt mich nur auf dämliche Gedanken.


Mittwoch, 4. Juli 2012

Neverending Story

Seit drei Wochen bin ich wieder zuhause. Die Reha war zwar nicht so dolle, aber immerhin war ich motiviert genug, um wieder mit Sport und Entspannungsübungen anzufangen. Fix einen Plan gemacht, was ich wann machen möchte: mittwochs Gymnastik und Step-Aerobic im Wechsel, freitags tanzen, sonntags laufen und jeden Morgen 20 Minuten QiGong. So war der Plan. 

Vor zweieinhalb Wochen bekam ich Schmerzen im rechten Fuß, kann man ja mal haben, bestimmt vertreten, dachte ich mir. Zu den Schmerzen kamen dann irgendwann Schwellungen und der Fuß färbte sich bläulich. Mal war es schlimmer, dann wieder fast weg. Merkwürdig. Jedenfalls war an Sport nicht zu denken. Toll.

Vor anderthalb Wochen bin ich zum Arzt gegangen. Der vermutete erst einmal einen Gichtanfall und ließ mich zur Ader. Das Ergebnis der Blutuntersuchung war negativ. Gott sei Dank! Aber was isses denn nun? Er meinte, ich solle 3 mal 600 mg Ibuprofen nehmen, ein paar Tage abwarten und wenns nicht besser wird, wiederkommen. Das hab ich gemacht. Gestern. Er hat sich den Fuß nochmal genauer angeguckt, drauf rumgedrückt (Aua!) und meinte, es könne auch eine Arthritis sein, oder eine Polymyalgia rheumatika (bitte nicht!!!), aber erstmal wolle er einen Ermüdungsbruch ausschließen. 

Morgen gehe ich zum Radiologen. Ich hoffe, dass es ein "nur" Bruch ist.

Hört das denn nie auf?

Donnerstag, 24. Mai 2012

Hitze, Körper und Geknutsche


Ich wollte ja gern im Frühling oder im Spätsommer zur Reha fahren, wegen des Wetters und so. Hätte ich geahnt, dass ausgerechnet jetzt der Sommer ausbricht, hätte ich mich wohl doch für Winter entschieden. Mir ist soooooo warm ...
  
Und dann auch noch den GANZEN Tag Sport ... also den halben ... also eine Stunde von acht bis neun (Kreistraining)  und eine halbe Stunde von elf bis halb zwölf (Aquafitness), die halbe Stunde Hallengymnastik heute Nachmittag habe ich abgesagt (zu warm), aber es FÜHLTE sich an, als wäre es ein ganzer Tag gewesen. Wirklich. 
Und jetzt hab ich Körper, aber sowas von! Ich möchte lieber nicht dran denken, wie das wohl morgen sein wird.

Ansonsten genieße ich es sehr, hier zu sein. Morgens ausgiebig und in aller Ruhe auf der Terrasse frühstücken und anschließend nur das Tablett mit dem schmutzigen Geschirr in den Wagen für schmutziges Geschirr stellen. Fertig. Mittags mein vorbestelltes Essen bei der Ausgabe abholen, mir ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse suchen, in aller Ruhe essen und anschließend das Tablett mit dem schmutzigen Geschirr in den Wagen für schmutziges Geschirr stellen. Fertig. Abends ausgiebig und in aller Ruhe ... und so weiter. Und wenn ich nach dem Frühstück in mein Zimmer komme, ist das wie von Geisterhand gesaugt und das Bad geputzt. Herrlich! Das würde mir zuhause auch gefallen.

Abends gehe ich gern noch ein bisschen spazieren, dann ist es nicht mehr so warm, ich habe keine Termine mehr und ich kann dieses Wetter zum ersten Mal am Tag so richtig genießen. Allerdings muss ich mir wohl mal einen anderen Weg suchen, durch den Wald ist es mir einfach zu gefährlich. Überall wild knutschende Leute (haben die alle kein Zimmer?), die einen böse angucken, wenn man an ihnen vorbei geht. Ich weiß immer gar nicht, wo ich hingucken soll vor lauter Fremdschämen.

Und wenn ich nicht mehr so faul bin, gibts demnächst auch ein paar Fotos. (Nein, nicht von den Knutschenden! Oder vielleicht doch ... das wird bestimmt spaßig, falls zufällig einer der Ehegatten mein Blog liest ...)

Morgen habe ich um halb zehn zehn bis zwanzig Minuten Ausdauertraining (falls mein Kater mich lässt), um elf QiGong und um viertel vor drei darf ich in den Whirlpool. (Die Warmpackung um eins habe ich vorsichtshalber heute schon mal abgesagt.)

Hach, das Leben kann so schön sein! 
... (wenn da nicht die Hitze wäre ... und der Körper ... und das Geknutsche) ...  ;)


Samstag, 28. Januar 2012

rauchfrei online

Inzwischen bin ich seit gut 5 Jahren Nicht(mehr)raucherin und mächtig stolz darauf. Wie bei so vielen anderen hat es auch bei mir nicht beim ersten Anlauf geklappt, aber ich habe nicht aufgegeben und darauf bin ich ganz besonders stolz. Wie oft habe ich gedacht: "Das schaffe ich nie. Das ist viel zu schwer." und ich weiß, dass das nahezu jeder Raucher denkt. Dann habe ich erfahren dürfen, dass es nicht schwer sein muss, und nur dann schwer ist, wenn man es sich selbst schwer macht. Reine Kopfsache.

Jedem, der ernsthaft darüber nachdenkt, mit dem Rauchen aufzuhören und bei dem es nicht nur ein vorübergehender Anfall von Neujahresvorsätzen ist, möchte ich diese Seite ans Herz legen:


Ohne sie wäre ich wahrscheinlich immer noch dabei, Anlauf zu nehmen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

5 Jahre Freiheit!

Es war nicht einfach und doch ganz leicht:

(Ein Klick aufs Bild zeigt es in Originalgröße.)

Meinen wichtigsten Vorsatz treffe ich noch immer jeden Morgen:

HEUTE rauche ich nicht!

Freitag, 17. Juni 2011

Freitag, 25. Februar 2011

Sonntag, 23. Januar 2011

1.555 Tage

... ab und zu muss ich mir das vor Augen führen, vor allem dann, wenn sich gerade ein paar dumme Gedanken aufdrängen. Und wenn ich es dann sehe, sind die dummen Gedanken weg. Sehr praktisch so ein Bild:


(Ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße.)

Immer wieder frage ich mich, wo eigentlich das ganze Geld versickert, das ich vorher für Zigaretten ausgegeben habe. *?* Was ich aber wirklich, wirklich, wirklich (!) beeindruckend finde, ist die Zeit, die ich durch´s Nichtrauchen gewonnen habe: 7 Monate (am Stück, Tag und Nacht!). 7 Monate, die ich nicht vor Kälte bibbernd vor irgendeiner Tür oder abseits in einem Raucherraum (am besten noch hinter Glas, wie im Zoo, von "den anderen" begafft bestaunt) verbracht habe. Das beeindruckt mich tatsächlich am meisten. Scheiß auf Geld, ZEIT ist Freiheit!

Und bevor hier jetzt ein Riesengetöse los geht: ich bin weder eine militante Nichtraucherin, die am liebsten allen das Rauchen verbieten würde und ich bin auch kein Moralapostel. Jeder sollte das tun was er für richtig hält. Mein Beitrag bezieht sich ausschließlich auf MICH. Und auch in meiner Wohnung darf nach wie vor fröhlich weitergeraucht werden.  ;-)

Sonntag, 4. Juli 2010

Gibt es was Schöneres

... als an einem lauen Sommersonntagabend in den Himmel über Kiel zu gucken, über das Leben nachzudenken und dabei ein McFlurry-Magnum-Brownie zu essen?


Ja, gibt es:

an einem lauen Sommersonntagabend in den Himmel über Kiel zu gucken, über das Leben nachzudenken und dabei KEIN McFlurry-Magnum-Brownie zu essen!

(So´n McDingens kann einem den ganzen Abend verderben!)

Samstag, 29. Mai 2010

Bea allein im Wald

Mein erster Nordic-Deich-(Ver)Lauf.

Pünktlich mit dem Startschuss fing es an zu regnen. (Ich schätze, der Startschussidiot-mann hat ein Loch in die Wolkendecke geschossen, anders ist das kaum erklärbar. War doch alles gut vorher.) Nach ungefähr 3 Minuten war ich durchnässt, fing an zu frieren und wollte wieder nach Hause. Aber ich hab mir natürlich keine Blöße gegeben sondern einen Zahn zugelegt, damit mir warm wird. Das war eine gute Idee was die Erhöhung der gefühlten Körpertemperatur betraf. Das war eine Scheißidee was meine geschwollenen Knöchel betraf. Das hab ich auch schnell eingesehen und wieder einen Gang zurückgeschraubt. Leider interessierte das die Schmerzen nicht, sie blieben, aber darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen. Ich wollte unbedingt ins Ziel, und wenn es drei Tage dauert. Neben Regen, Kälte und Schmerz gab es noch eine Sache, die das Laufen nicht gerade angenehmer machte: hinter mir ein Mann und eine Frau (dass die beiden zum Organisationsteam gehörten und die Nachhut bilden sollten, erfuhr ich erst später). Sie lamentierte pausenlos über das schlechte Wetter. "Blöder Regen ...  blöde Kälte ... ausgerechnet heute ... macht keinen Spaß zu Laufen ... könnte ja auch morgen ... werde ich nie wieder machen ... auch noch freiwillig, wie blöd ... die ganze Zeit so langsam laufen ... kann es nicht mal aufhören zu regnen? ..." Laber, laber, laber. Er schwieg und war vermutlich genauso genervt wie ich. Ich war kurz davor, mich umzudrehen und ihr zu sagen, sie solle sich doch einfach ein Taxi rufen und nach Hause fahren lassen. Mann, war die nervig! Ich war froh, als ich sie irgendwann weit hinter mir zurückgelassen hatte.

Nach etwa 2 Kilometern hörte die Beschilderung auf. Hm. Merkwürdig. Aber gut, ich hatte die "Vorläufer" gut im Blick und die Nachzügler recht weit hinter mir. Ich laufe am liebsten allein. Dann muss ich mich nicht unterhalten, kann meinen Kopf frei laufen und ganz für mich die Umgebung genießen. Schön. 

Dann wurde es unübersichtlich. Viele Bäume, viele Wegbiegungen und ich wurde allmählich langsamer. Ich konnte die anderen nur noch ab und zu sehen und musste höllisch aufpassen, sie nicht aus den Augen zu verlieren. Sehr anstrengend. Irgendwann waren sie weg. Na super, und jetzt? Wo lang? Ich beschloss, auf die Nachzügler zu warten und mit denen weiter zu laufen. Kamen aber keine Nachzügler. Rufen ist vielleicht eine gute Idee, dachte ich mir. Ich rief, aber niemand antwortete. Bea allein im Wald.

Blöde Situation:
ich wusste weder wo ich war noch wo ich hin musste, hatte weder Handy noch Geld dabei. Ich wurde nervös und wusste nicht, was ich machen soll. Hier bleiben und warten (und hoffen), dass mich jemand sucht und findet? Weiterlaufen mit dem Risiko, dass mich zwar jemand sucht, aber nicht findet, weil ich die Laufstrecke verlassen hatte? Ist vielleicht lächerlich, aber ich war kurz vor Heulen. Inzwischen war die Sonne rausgekommen, ich schwitzte wie Sau, meine Füße waren dick wie Pampelmusen, ich hatte Durst. Aber Aufgeben gibt es nicht, also lief ich erstmal völlig orientierungslos weiter durch die Wallachei.

Dann sah ich Häuser. Wo Häuser sind, da sind auch Menschen. Ich bin nicht allein. Sehr beruhigend! An einer Bushaltestelle sah ich mir den Fahrplan an (nein, ich wollte natürlich nicht mit dem Bus fahren, ich hatte ja auch gar kein Geld dabei) und wusste zumindest schonmal, dass ich in Schilksee gelandet war. Das bedeutete, dass ich die Hälfte der Strecke geschafft hatte und notfalls den gleichen Weg wieder zurück gehen könnte. Ich hatte großen Durst, aber wie schon erwähnt, keinen Cent in der Tasche. Aber ich wusste, dass es in Schilksee eine Verpflegungsstation geben soll. Nur wo? Ich fragte ein paar Leute auf der Straße, aber niemand konnte mir helfen. Ich fand die Station dann trotzdem und was mich besonders freute: zwei Läuferinnen aus unserer Gruppe und das "Nachhut-Pärchen" waren auch da. Dann konnte ja jetzt nix mehr schief gehen. Dachte ich.

Nachdem ich ein bisschen Wasser (wer mich kennt, weiß, dass ich SEHR durstig gewesen sein muss!) getrunken und eine halbe Banane gegessen hatte, gings weiter. Jetzt war alles gut. Wir hatten schließlich kompetente Routenführer bei uns. Oder etwa nich? Die beiden hatte zwar einen Streckenplan, konnten den aber entweder nicht lesen oder haben ihn nicht verstanden oder beides. Alle paar Meter blieben sie stehen, guckten auf den Plan und diskutierten dann, wo es denn nun lang geht. Von den anderen beiden erfuhr ich, dass sie sich mit den beiden bereits vorher verlaufen hatten. Und mit "ihr" sei nicht zu spaßen, den ganzen Weg lang sei sie nur am rummeckern, weil eben alles Scheiße is: das Wetter, die Strecke und das allerschlimmste von allem: dass sie so langsam laufen müsse. Laber, laber, laber. 

Irgendwann erreichten wir das Ziel und ich möchte lieber nicht wissen, wie viele Kilometer Umweg/Irrweg/Mehrweg ich gelaufen bin.

Was lerne ich daraus?

1. Niemals mehr ohne Handy!
2. Niemals mehr ohne Geld!
3. Niemals mehr ohne Trinken!
und
4. Wenn möglich immer mit Streckenplan.
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Mein Kommentar bei www2.your-sports.com:


29.05.2010 08:56:14
Bea Wüst, Kiel: Schlechte Organisiation!

Wenn man nicht zu den Nordic-Walkern gehörte, die vorneweg liefen, hatte man schlechte Karten.
Schon nach kurzer Zeit gab es keine Beschilderung mehr.
Streckenposten gab es auch keine. (Doch, einen einzigen, etwa 400 Meter vor dem Ziel. Aber der war völlig sinnlos positioniert, weil da gabs dann bereits wieder eine Beschilderung.)
Nachdem ich den Anschluss an die Gruppenspitze verloren hatte, wartete ich vergeblich auf die nachfolgenden Läufer. Die hatten einen anderen Weg eingeschlagen, da die "Nachhut" sich offensichtlich selbst nicht auskannte und die Nachzüglergruppe sich dann, so wie ich, verlaufen hatte.
Auf Rufen reagierte niemand. (Hätte ich mich verletzt oder andere gesundheitliche Probleme gehabt, niemand hätte mich finden können und wohl auch erstmal nicht vermisst, weil kein Streckenposten da war.)
Irgendwann traf ich zum Glück zufällig auf die Nachzüglergruppe.
Die Dame und der Herr, die die Nachhut bildeten, hatten zwar einen Streckenplan, konnten den aber wohl nicht lesen und wussten selbst nicht so recht, wo der richtige Weg war. So kamen wir dann nach über 2 Stunden (!!!) endlich ans Ziel.

Das einzige Positive war die Strecke an sich. Abwechslungsreich und schön zu laufen.

Im nächsten Jahr werde ich noch einmal mitlaufen. Vielleicht ist das Ganze dann besser organisiert.
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Vielleicht hilfts ja.