Donnerstag, 5. Juli 2012

Coole Sau!


Doc: "Sie sind also am ... (kurzer Blick auf die Patientenkarte) ... Dienstagmorgen aufgewacht und hatten Schmerzen im Fuß?"

Ich: "Nein, ich habe seit 3 Wochen Schmerzen im Fuß."

Doc: (guckt erst auf das Röntgenbild, dann auf meinen Fuß, dann in mein Gesicht) ... "Aber der Fuß ist gebrochen!"

Ich: "Ja, besser als Rheuma, ne?"

Doc: ".................."


Ich laufe seit 3 Wochen mit einem gebrochenen Fuß rum. Ihr dürft mich coole Sau nennen!


Mittwoch, 4. Juli 2012

Neverending Story

Seit drei Wochen bin ich wieder zuhause. Die Reha war zwar nicht so dolle, aber immerhin war ich motiviert genug, um wieder mit Sport und Entspannungsübungen anzufangen. Fix einen Plan gemacht, was ich wann machen möchte: mittwochs Gymnastik und Step-Aerobic im Wechsel, freitags tanzen, sonntags laufen und jeden Morgen 20 Minuten QiGong. So war der Plan. 

Vor zweieinhalb Wochen bekam ich Schmerzen im rechten Fuß, kann man ja mal haben, bestimmt vertreten, dachte ich mir. Zu den Schmerzen kamen dann irgendwann Schwellungen und der Fuß färbte sich bläulich. Mal war es schlimmer, dann wieder fast weg. Merkwürdig. Jedenfalls war an Sport nicht zu denken. Toll.

Vor anderthalb Wochen bin ich zum Arzt gegangen. Der vermutete erst einmal einen Gichtanfall und ließ mich zur Ader. Das Ergebnis der Blutuntersuchung war negativ. Gott sei Dank! Aber was isses denn nun? Er meinte, ich solle 3 mal 600 mg Ibuprofen nehmen, ein paar Tage abwarten und wenns nicht besser wird, wiederkommen. Das hab ich gemacht. Gestern. Er hat sich den Fuß nochmal genauer angeguckt, drauf rumgedrückt (Aua!) und meinte, es könne auch eine Arthritis sein, oder eine Polymyalgia rheumatika (bitte nicht!!!), aber erstmal wolle er einen Ermüdungsbruch ausschließen. 

Morgen gehe ich zum Radiologen. Ich hoffe, dass es ein "nur" Bruch ist.

Hört das denn nie auf?

Samstag, 16. Juni 2012

Home sweet home!

Seit Dienstag bin ich wieder zuhause und das ist auch gut so. 

Ich hatte mich so auf die Reha gefreut und dann war alles so anders, dass ich bereits nach zwei Wochen wieder nach Hause fahren wollte. Hätte die Göre mich nicht am ersten Wochenende und am Ende der zweiten Woche besucht, ich weiß nicht, ob und/oder wie ich die drei Wochen durchgestanden hätte. 

Die erste Woche war noch ganz gut, mal raus aus dem Alltag, mal nur Zeit für mich. Aber dann kam das Heimweh und ständig habe ich darüber nachgedacht, ob Zuhause alles ok ist und ob es den Katzen gut geht und ob die Göre zurecht kommt ... und darüber, dass wir, also die Göre und ich, uns eh nur höchstens zweimal im Jahr sehen und sie nun keine 60 Kilometer entfernt ist und wir trotzdem nix voneinander haben. Blöd das. 

Und die Klinik ist auch nicht mehr das was sie mal war. Das Essen lässt zu wünschen übrig, die Organisation hat sich nicht zum Positiven verändert und die Zimmer könnten auch mal einen neuen Anstrich vertragen.

Alles in allem habe ich mich nicht besonders wohl gefühlt und war froh, als die drei Wochen rum waren.

Gestern Morgen ist die Göre wieder nach Hause gefahren und ich bin nun dabei, meinen Alltag neu zu organisieren. Ich habe noch eine Woche Urlaub und hoffe, dass ich danach besser zurechtkomme als vor der Reha. Irgendwas Gutes will ich doch mitnehmen.

Apropos mitnehmen: heute war ich bei Ikea* und am Montag muss ich da nochmal hin ... es passte nicht alles auf mein Transportmittel:



*Ich organisiere nämlich nicht nur meinen Alltag neu, sondern auch meinen heimischen Arbeitsplatz.

Dienstag, 5. Juni 2012

Während Mutti ...

... es sich in der Reha gemütlich macht, 
wird zuhause fleißig geübt: