Freitag, 8. Mai 2020

Corona-CAL

Beim Rumwuseln in der Bloggerwelt bin ich auf ein CAL von Frau Tschi-Tschi gestoßen und war gleich mal spontan begeistert.




Ich hatte es schon mal irgendwo hier im Blog erklärt, aber wer kann sich schon an sein Geschwätz von vor Jahren erinnern? Deshalb hier nochmal:

CAL ist die Abkürzung von Crochet-Along, was soviel heißt wie "entlang häkeln, vorwärts häkeln oder weiter häkeln". Wenn man an so einem CAL teilnimmt, häkelt man mit anderen zusammen entweder das gleiche Muster, oder mit dem gleichen Garn, oder das gleiche Thema oder nach einer Anleitung eines bestimmten Designers. Normalerweise häkeln aber alle nach der gleichen Anleitung, die nach und nach den Teilnehmern des CALs bekanntgegeben wird, z. B. jeden Tag oder jede Woche einen bestimmten Mustersatz.

(Und gerade habe ich auch den Beitrag über das letzte CAL, an dem ich teilgenommen habe (und an dem ich kläglich gescheitert bin), wiedergefunden. Dort ist ein bisschen ausführlicher beschrieben, was ein CAL ist und wie das geht und alles. 
Hier isser  →   klick!)

Weil ich schon seit vielen Jahren eine Tagesdecke häkeln möchte, und mir die, die ich 2017 dann tatsächlich gehäkelt hatte, 



  • am Ende nicht mehr gefiel, 
  • ich demnächst ein neues Schlafzimmer bekomme, 
  • es sich bei dem CAL um eine Babydecke* handelt, 
  • und ich wegen dem vermaledeiten** #staythefuckhome sowieso den ganzen Tag nix Besseres zu tun habe, 

kommt mir dieses Projekt nun sehr gelegen.

Wer Lust hat, mitzumachen, geht einfach hier entlang →  klick!

Jetzt muss ich erstmal Material kaufen, denn ich glaube nicht, dass sich bei meinen Vorräten das passende Garn findet*** ...



*ich mache die Decke einfach vier Mal oder in vierfacher Größe, dann passt das

**vermaledeit ← gerade wiederentdecktes Wort, kommt auf meine Lieblingswörterliste

***klassischer Fall von Wollkaufsucht: gar nicht erst gucken, sofort loslaufen!


Donnerstag, 7. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 2

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.


Mittwoch, 6. Mai 2020

10 Tage 10 Fotos - Tag 1

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens. In schwarz-weiß. 
Keine Erklärung. Keine Menschen.



Das Leben ist zu kurz für Grau!


"Don’t let anyone rob you of your imagination, 
your creativity, or your curiosity. 
It’s your place in the world; it’s your life. 
Go on and do all you can with it, 
and make it the life you want to live."

Mae Jemison

(Photo by Katwise)

(Ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße.)



Freitag, 1. Mai 2020

Homeoffice



Bild von Anrita1705 auf Pixabay 

Heimarbeit ist nix für mich!

Früher, also so vor 20+ Jahren, habe ich ziemlich viel auch zuhause gearbeitet, was mir aber immer sehr schwer gefallen ist. Ich schiebe ja gerne, ... am liebsten auf. Und so kam es regelmäßig zu extrem stressigen Aktionen á la "Arbeit von einer Woche in einer Nacht erledigen". Dann kam die Gründung von klingeley und auch da hatte ich so meine liebe Not, Aufträge habe ich grundsätzlich in der letzten Sekunde fertiggestellt (zu meiner Ehrenrettung: ich habe es immer pünktlich geschafft!).

Jetzt bin ich seit vier Wochen im Homeoffice, ich habe selbst darum gebeten, weil mir sonst die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Zur Dienststelle darf ich nicht, und "Freistellung vom Dienst bei vollen Bezügen" hört sich nur im allerersten Moment reizvoll an. Für mich jedenfalls. Jetzt erledige ich also einen Teil meiner Arbeit von Zuhause aus, und ich finde es großartig! Niemals vorher bekam ich so viel weggeschafft wie in den letzten vier Wochen. Plus: dadurch, dass ich feste Arbeitszeiten habe, hat mein Tag wieder Struktur. Ich muss morgens aufstehen, duschen, mich anziehen und pünktlich den Rechner hochfahren ... äh ... ok, ich muss aufstehen und pünktlich den Rechner hochfahren.

Aber so ein Homeoffice hat auch seine Tücken: man merkt gelegentlich nicht, dass Feiertag ist ...


Was immer ihr tut und wo immer ihr seid: 

Bleibt gesund! 💜