Dienstag, 21. Juli 2009

Warten - Teil 2

Nachdem ich mich hier ausführlich beschwert habe, nun dieser Nachtrag:

Heute war der Tag der zweiten Chance. Als ich in die Praxis an den Empfangstresen (heißt das so?) kam, meinen Namen nannte und sagte, ich hätte um 16 Uhr einen Termin, meinte die freundliche Arzthelferin (heißen die heute noch so?): "Ach ja, Frau W., ich erinnere mich. Sie waren doch schon einmal hier und da haben wir hier wohl ein bisschen was vermasselt. Na, mal sehen, ob wir das heute wieder gut machen können." und lächelte mich an. "Da bin ich ja mal gespannt", dachte ich mir und nahm im Flur Platz (Wartezimmer ist Horror für mich).

Um exakt 16 Uhr 10 wurde ich aufgerufen.

Manchmal lohnt es sich eben doch, eine zweite Chance zu vergeben. Und nachtragend bin ich in diesem Falle auch nicht. :-)

Kommentare:

  1. Nennt sich heute medizinisches Fachpersonal. "Empfangstresen" hätt ich auch gesagt.

    Hatte ich bisher noch nicht, dass ich wieder gegangen bin. Auch nach 1,5 Stunden Wartezeit nicht. Bin wahrscheinlich zu gutmütig

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  2. Rose,
    früher habe ich auch immer brav gewartet, heute empfinde ich es als Unverschämtheit, jemanden so lange warten zu lassen. Ich glaube nicht, dass es auch nur einen einzigen Arzt gibt, der bereit ist, eine volle Stunde (oder länger) auf einen Patienten zu warten.

    Svenja,
    wenn es sich um eine private Verabredung handelt, sehe ich das genau so wie Du. Da empfinde ich auch einen großen Teil Enttäuschung. Bei einem "geschäftlichen" Termin ist mir einfach meine Zeit zu schade. Und das enttäuscht mich dann nicht sondern macht mich echt sauer.

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  3. Wichtig ist jedenfalls, dass man sich es nicht gefallen lässt, wenn man so viel Zeit beim Arzt vertrödelt. Und wie man ja sieht, geht es ja auch durchaus anders. :-)

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