Donnerstag, 27. Januar 2011

Patientenberatung oder -verarschung? - Teil 2

Sehr geehrte Frau Wüst,

damit wir auf Grund Ihrer Beschwerde weitere Maßnahmen einleiten und Ihre persönlichen Daten an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung weiterleiten können, benötigen wir noch ihr schriftliches Einverständnis.
Wir bitten Sie daher, uns die anliegende Einverständniserklärung unterschrieben zurück zu senden. Mit diesem Schreiben erhalten Sie einen adressierten Rückumschlag.
Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns bitte an.

Mit freundlichen Grüßen
BKK, Frau 123

Anlage: 

Einverständniserklärung

Ich, Bea Wüst, KV-Nr. bablabla, bin damit einverstanden, dass die BKK meine Beschwerde mit der Nennung meiner persönlichen Daten und der Daten des Arztes für weitere Ermittlungen an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung weiterleitet.
Ich erkläre mich ebenfalls einverstanden, dass meine Beschwerde an Frau Dr. Xyz weitergeleitet wird. Gleichzeitig befreie ich Frau Dr. Xyz von der ärztlichen Schweigepflicht, soweit es für eine sachgerechte Stellungsnahme auf meine Beschwerde erforderlich ist.

Ort, Datum, Unterschrift


Der Einverständniserklärung füge ich das Antwortschreiben der Patientenverarschungsstelleberatungsstelle bei, damit die BKK auf dem neuesten Sachstand ist.

Kommentare:

  1. Hör mir auf mit Krankenkasse. Die meinige schrieb, nachdem ich mich quasi völlig vor ihr entblößen musste, wenn ich ihr noch weitere Unterlagen schickte, würden sie den Vorgang evtl. noch einmal prüfen. WTF? Wollen die jetzt noch meine Grundschulzeugnisse oder was?

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  2. PS: Du hast jedenfalls meinen ganzen Respekt, dass Du die Beschwerde eingeleitet hast. Ich hätte mir das vielleicht nicht angetan, weil so etwas doch Kraft kostet, die man nicht immer hat. Aber es ist wichtig, nicht nur mit den Füßen abzustimmen, sondern auch ab und zu zu zeigen, dass man nicht alles hinnimmt. Also Hut ab vor Deinem Einsatz!

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  3. Danke. Ich bin gespannt, wohin sich das Ganze entwickelt.

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